Der heimliche Sieger auf Gemeindeebene

Warum die Freien Wähler sauer sind, dass sie in der sächsischen Wahlstatistik unter ferner liefen abgelegt wurden

Für alle LeserEinigermaßen sauer waren die Freien Wähler schon, als die sie nach den Kommunalwahlen am 26. Mai in Sachsen nur unter „ferner liefen“ genannt wurden und die CDU als Gewinner der Kommunalwahlen verkündet wurde. Aber eigentlich musste man die Freien Wähler gar nicht mit der Lupe suchen.

„Die Kommunalwahlen in Sachsen am 26.05.2019 haben in den Städten und Gemeinden die Freien und unabhängigen Wähler gewonnen, nicht die CDU“, meldete sich der Landesverband der Freien Wähler am 11. Juli ziemlich empört zu Wort. „Am Tag nach der Kommunalwahl vom 26.05.2019 wurde offiziell verkündet, die CDU habe die Kommunalwahl gewonnen. Das ist – freundlich formuliert – nur die halbe Wahrheit. Die CDU hat die Kreistagswahlen gewonnen (FW verbesserte sich dort auf 14,6 % – Platz 3). Die Kreistage zählen zur kommunalen Familie, aber es gibt auch noch die Städte und Dörfer.“

Aber um herauszukriegen, wer in den Städten und Dörfern die meisten Wählerstimmen und damit auch die meisten Sitze in den Gemeinderäten bekommen hatte, mussten die Freien Wähler die vom Statistischen Landesamt veröffentlichten Einzelergebnisse mühsam erst zusammenrechnen. Man kam auf 1.499.893 Stimmen bzw. 25,22 Prozent für die Wählervereinigungen/Freie Wähler, ein Plus gegenüber der letzten Kommunalwahl von 1,2 Prozent. Dahinter erst kam die CDU mit 1.416.430 Stimmen (-9,49 %), was dann noch einem Stimmenanteil von 23,81 Prozent entsprach.

Inzwischen hat das Landesamt für Statistik selbst die ganzen Daten zusammengeführt und die Zahlen tatsächlich veröffentlicht.

Die Tabelle mit den Gemeindewahlergebnissen mit dem Anfang und ... unen dem Ende. Grafik: Freistaats Sachsen, Landesamt für Statistik, Screenshot: L-IZ

Die Tabelle mit den Gemeindewahlergebnissen mit dem Anfang und … unten dem Ende. Grafik: Freistaats Sachsen, Landesamt für Statistik, Screenshot: L-IZ

Die Tabelle hat ganz bestimmt die Bezeichnung „hübsches Durcheinander“ verdient, denn die Parteien sind darin weder nach Alphabet noch nach den Wahlergebnissen sortiert. Etwas, was man unter Statistikern schon als eine hübsche Schlamperei bezeichnen kann. Denn wer nur den oberen Teil der Tabelle liest, wo man die „Wahlsieger“ vermuten würde, findet die Freien Wähler gar nicht.

Dort findet man dafür die CDU scheinbar als einsamen Wahlgewinner mit 1.414.675 Stimmen, was 23,8 Prozent und 2.016 einzelne Sitze bedeutet. Dahinter folgen dann Linke, SPD, AfD und FDP. Selbst die Grünen tauchen mit immerhin 8,4 Prozent der Stimmen irgendwie deplaziert zwischen NPD (0,3 Prozent) und DSU (0,1 Prozent) auf, während die Wählervereinigungen erst den Schluss der Tabelle bilden, als wären sie irgendwie völlig auf der Strecke geblieben.

Doch nach den Zahlen des Landesamtes haben sie 1.535.188 Stimmen bei den Gemeindewahlen erreicht, was 25,8 Prozent der Stimmen und 3.082 errungenen Mandaten entspricht.

Logisch, dass die Freien Wähler auch über diese Darstellung sauer sind. Denn auf Gemeindeebene sind sie ja nicht neu. Da ackern sie in oft lokal gegründeten Gruppen schon seit Jahren und genießen in der Lokalpolitik entsprechend hohes Vertrauen. Neu ist nur ihr Zusamnmengehen in einem Landesverband, der im September erstmals mit einigen Erfolgsaussichten zur Landtagswahl antreten wird. Einige Umfragen sehen die Freien Wähler bei 4 Prozent.

Das Problem solcher Umfragen ist aber, dass sie in der Regel nur 1.000 Wahlberechtigte in ganz Sachsen befragen. Die Freien Wähler aber haben Hochburgen, wo sie regelmäßig 30 bis 40 Prozent der Stimmen erreichen – in anderen Regionen sind sie eher schwach. Man kann also davon ausgehen, dass sie auch zur Landtagswahl punktuell hohe Stimmanteile gewinnen.

In der Tabelle findet man freilich noch die Extra-Gruppe Freie Wähler. „Den Freien Wählern hat man 0,2 % und 12 Sitze zugewiesen – offenbar Mandate, die von Freien Wählern gehalten werden, die auch Mitglied der Partei Freie Wähler sind – dafür spricht die parteitypische Schreibweise in Großbuchstaben“, kommentiert das der Landesverband der Freien Wähler. „Den Wählervereinigungen, zu denen auch aber hunderte Freie Wähler als e. V. zugehörig sind, diese aber nicht namentlich ausweist, hat man 25,8 % und 3.082 Mandate zugewiesen und sie weiterhin ans Ende der Ergebnisdarstellung verfrachtet. Sie sind aber die Wahlsieger!“

Der Sprecher der Freien Wähler Sachsen, Grimmas OB Matthias Berger: „Vor 30 Jahren hat die Staatsmacht die Kommunalwahlergebnisse gefälscht. Heute wird getrickst, was das Zeug hält, um die wahre politische Kraft der Freien Wähler nicht einräumen zu müssen, sie zu verschweigen. Ich bin fassungslos und das hat bisher noch keiner geschafft.“

Grimma war zur Kommunalwahl im Mai einer der Schwerpunkte für die Wahlerfolge der Freien Wähler.

Dass sie jetzt so grimmig auf die seltsamen Verrenkungen des Statistischen Landesamtes reagieren, hat natürlich mit der Landtagswahl im September zu tun. Der Landeswahlausschuss hat am 5. Juli die Landeswahlliste der Freien Wähler für korrekt eingeschätzt. Anders als die AfD haben die Freien Wähler bei der Kandidatenaufstellung die Regeln eingehalten.

Allein in 94 Kommunen sind die Freien Wähler bei den Gemeindewahlen ausweislich des Namens FW stärkste Kraft geworden, in weiteren haben sie teilweise erheblich hinzugewonnen, betonen sie noch. Ins Bild genommen haben wir die Ergebnisse im Landkreis Leipzig mit den konkreten Ergebnissen in Grimma, wo die Freien Wähler 38 Prozent der Stimmen holten. Alle eher grau eingemalten Gemeinden wurden von Freien Wählern dominiert. Blau sind die von der CDU gewonnenen, lila ist Borna, wo die Linke das beste Ergebnis holte, rot ist Böhlen, wo es die SPD geschafft hat.

Die unabhängigen und freien Wähler sollte man auch in Sachsen nicht unterschätzen

Freie WählerKommunalwahl 2019
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

NPD und AfD eingeladen: Klimadiskussion in Dresden nach Kritik abgesagt
NPD und AfD sollten an einer später abgesagten Klimadiskussion teilnehmen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDie Klimadiskussion unter dem Titel „Fakten statt Geblubber“, die am Freitagabend, den 23. August, in Dresden stattfinden sollte, ist abgesagt. Die Organisatoren, die Dresdner Gruppen von „Parents for Future“ und „Scientists for Future", reagierten damit auf massive Kritik, nachdem unter anderem die rechtsradikalen Parteien AfD und NPD eingeladen waren.
Von Diktatur halten die Berliner nicht viel
Diskriminierungserfahrungen der Berliner. Grafik: Berlin-Monitor

Grafik: Berlin-Monitor

Für alle LeserBerlin hat jetzt auch einen Monitor. So wie Thüringen einen Thüringen-Monitor hat und Sachsen einen Sachsen-Monitor. Und die ersten Ergebnisse, die am Mittwoch, 21. August, vorgestellt wurden, zeigen etwas, was der Sachsen-Monitor eher verwischt als deutlich macht: In Großstädten ticken die Menschen anders als in ländlichen Regionen. Nicht nur die Lebenswelten driften auseinander, auch die Einstellungen zu Demokratie und Weltoffenheit.
LVB sehen keine Zukunft mehr für die Straßenbahnverbindung zum Völkerschlachtdenkmal
Buslinie 70 auf der Schlachthofbrücke. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserOb das so eine gute Idee ist? Leipzig denkt zwar intensiv über den Ausbau des Straßenbahnnetzes nach, um den Anteil des ÖPNV im täglichen Verkehr deutlich zu erhöhen. Aber die bis jetzt noch bestehende Ausweichstrecke über die Richard-Lehmann-Straße soll 2021 im Zuge der Komplettinstandsetzung der Schlachthofbrücke am MDR zurückgebaut werden. Eine notwendige Sanierung der Gleise, so die LVB, sei nicht förderfähig.
Was kann man tun, wenn Vorgesetze kein Vorbild sind und mit den Mitarbeitern nicht kommunizieren?
Treppenhaus im Neuen Rathaus. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDie Bilanz, die Leipzigs Verwaltungsbürgermeister Ulrich Hörning am Dienstag zog, war knapp, aber deutlich: „Stadt-Mitarbeiter sind zufrieden und dennoch kritisch“. Die Stadtverwaltung von Leipzig bietet zwar eine Menge interessanter und abwechslungsreicher Arbeitsplätze. Aber in der Mitarbeiterführung gibt es in einem Viertel der Stadtverwaltung spürbare Probleme.
Dornier 328NEU soll ab 2023 am Flughafen Leipzig/Halle gebaut werden
Wirtschaftsminister und Vize-MP Martin Dulig und Fertigungsleiter Nico Neumann betreten die D328NEU. Foto: SMWA/Bonss

Foto: SMWA/Bonss

Für alle LeserSeit ein paar Tagen schon wurde gemunkelt. Seit Mittwoch, 21. August, ist es jetzt offiziell: Das US-amerikanische Luft- und Raumfahrtunternehmen Sierra Nevada Corporation (SNC) und die 328 Support Services GmbH (328SSG) haben am Mittwoch, 21. August, ihre Pläne zur Gründung eines neuen Flugzeugherstellers am Flughafen Leipzig/Halle bekannt gegeben.
Wessen Erbe ist eigentlich die ostdeutsche AfD?
Ein Ei und das andere: AfD und Pegida als Einheit auch in der Optik. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserDa ackern sich die demokratischen Parteien die ganze Zeit ab, sich in einem relativ fairen politischen Wettbewerb zu behaupten – und dann kommt eine Marketingtruppe in Blau-Rot und beansprucht einfach mal die Wende für sich. Oder doch die Friedliche Revolution? Zahlreiche bekannte Bürgerrechtler verwahren sich gegen den Missbrauch. Aber hat nicht eher Andreas Wassermann recht, der in seinem „Spiegel“-Essay schreibt: „Die AfD gehört zum Erbe von '89“?
Warum kann die SPD ihre Erfolge in der Regierungskoalition nicht in Wählerstimmen ummünzen?
Klare Ansage in Lindenau. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserWie macht man eigentlich Wahlkampf als Noch-Regierungspartei, auch wenn man die ganzen fünf Jahre immer nur der kleine Koalitionspartner war wie die SPD in Sachsen? Eine nicht ganz unwichtige Frage in einer Zeit, wo die SPD immer wieder dafür abgestraft wird, weil sie als kleiner Koalitionspartner der CDU das Weiterregieren ermöglicht. Da geht selbst das unter, was die SPD gegen den großen Partner durchgesetzt hat. Wie soll der Wähler das sortieren?
Mehr als 1.000 Menschen protestieren gegen Mini-Poggenburg-Kundgebung + Video
Etwa 1.000 Menschen demonstrierten in Connewitz. Foto: René Loch

Foto: René Loch

Für alle LeserEtwa 1.000 Menschen beteiligten sich am Mittwochabend, den 21. August, an einer antifaschistischen Demonstration des Aktionsnetzwerkes „Leipzig nimmt Platz“ durch Connewitz. Anlass war eine Kundgebung von André Poggenburg auf der Richard-Lehmann-Straße. An dieser beteiligten sich zehn Personen.
Ticketverlosung: Wassertropfen & Seifenblase. Ein Ringelnatz-Abend
Ringelnatz-Lesung im Botanischen Garten. Foto: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

Foto: Gesellschaft für zeitgenössische Lyrik

VerlosungAm 13. September gibt es im Botanischen Garten Lesung Nr. 2 der neuen Reihe Die besondere Edition „Joachim Ringelnatz. Wassertropfen & Seifenblase“. Das Text-/Hörbuch ist anlässlich des 4. Gedichtfilmwettbewerbs zur Lyrik des 1883 in Wurzen als Hans Bötticher geborenen Ringelnatz erschienen. Freikäufer haben die Möglichkeit, 1x2 Freikarten zu ergattern.
„Friedlich einschlafen und nicht mehr aufwachen“: 80-Jährige Seniorin soll wegen versuchten Mordes ins Gefängnis
Erika S. nimmt zum Prozessauftakt neben ihrem Verteidiger Hagen Karisch Platz. Foto: Lucas Böhme

Foto: Lucas Böhme

Für alle LeserÄußerlich gefasst nahm Erika S. am Mittwoch ihr Urteil entgegen: Die 80-Jährige soll wegen versuchten Mordes an ihrem Ehemann ins Gefängnis. Sie hatte versucht, ihn und sich selbst mit Schlaftabletten zu töten, da sie mit der Pflege des schwer Demenzkranken überfordert war. In seiner Urteilsbegründung ging der Richter auch auf die Frage ein, warum die Kammer trotz schwieriger Umstände diese harte Entscheidung traf.
Grüne machen sich Jugendparlaments-Antrag zum Klimanotstand zu eigen und fordern eine Klimaanpassungsstrategie
Gewitterzelle über Leipzig. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserImmer deutlicher wird, dass die älteren Politiker in einem völlig anderem Verhältnis zur Zeit leben. Sie haben sich augenscheinlich daran gewöhnt, dass alles seinen gemächlichen Gang geht und dass man selbst für wichtige Richtungsentscheidungen jahrelang Zeit hat. Und nur die jungen Leute scheinen zu spüren, dass auch eine Stadt wie Leipzig keine Zeit mehr hat, sich auf die Folgen des Klimawandels einzustellen. Im April stellte das Jugendparlament seinen Antrag zum Klimanotstand.
Vielfalt der Industriekultur: Eröffnung der 7. Tage der Industriekultur
Zur feierlichen Eröffnung der 7. Tage der Industriekultur kamen heute Akteure aus der Stadt Leipzig und der Region in die VDI-GaraGe, um gemeinsam über das facettenreiche Thema „Industriekultur und Strukturwandel" zu sprechen. © Industriekultur Leipzig e.V.

© Industriekultur Leipzig e.V.

Mit einem Netzwerktreffen der diesjährigen Akteurinnen und Akteure aus Leipzig und der Region sowie dem bereits traditionellen Industrie|Kultur|Festival #4 unmittelbar im Anschluss werden am Mittwoch die 7. Tage der Industriekultur Leipzig feierlich eröffnet.
Innenminister Wöller hat drei mobile Verkehrsschulen für Kinder und Jugendliche übergeben
Prof. Dr. Roland Wöller, Staatsminister des Innern. Foto: Pawel Sosnowski

Foto: Pawel Sosnowski

Innenminister Prof. Dr. Roland Wöller hat heute auf dem Verkehrsübungsplatz am Stadion Heiliger Grund in Meißen gemeinsam mit dem Präsidenten der Landesverkehrswacht Sachsen e.V. (LVW), Andreas Nowak, drei Fahrzeuge, die zukünftig als mobile Verkehrsschulen genutzt werden, übergeben. Diese werden durch die Gebietsverkehrswacht Meißen e.V., die Gebietsverkehrswacht Torgau e.V. sowie die Kreisverkehrswacht Vogtland e.V. zur Verkehrserziehung von Kindern und Jugendlichen eingesetzt.
SPD-Fraktion legt nach: Wo bleiben die Prüfergebnisse für die anderen geplanten Fahrradstraßen in Leipzig?
Ausweisung für eine Fahrradstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa war sich Leipzigs Straßenverwaltung im Juli ziemlich sicher: Die nördliche Karl-Liebknecht-Straße, die die Leipziger eigentlich nur noch KarLi nennen, kann nicht zur Fahrradstraße umgewandelt werden. Es gibt dort zu wenige Radfahrer/-innen. Beantragt hatte das das Jugendparlament. Aber so will das zumindest die SPD-Fraktion nicht stehen lassen. Sie beantragt jetzt eine richtige Vorlage zu den Fahrradstraßen in Leipzig. Nur über der KarLi bleibt ein Fragezeichen.
Am 25. August: Familienführung im Völkerschlachtdenkmal
Foto vom Fundamentbereich des Völkerschlachtdenkmals , "Foto: SGM"

"Foto: SGM"

Das Völkerschlachtdenkmal hat neben einer schönen Aussicht noch vieles mehr zu bieten. Was dies alles ist, zeigt die Familienführung am Sonntag, dem 25.8., um 10.30 Uhr, bei welcher der beeindruckende Denkmalbau gemeinsam erkundet wird.