Bewegungsmelder Basketball: Uni-Riesen hoffen auf „grüne Wand“

In der 2. Basketball-Bundesliga ProB Süd ist am Samstag wieder Derbyzeit: Die Uni-Riesen reisen zu den BSW Sixers in Sandersdorf. Doch sie reisen nicht alleine, auch zahlreiche Uni-Riesen-Fans werden beim Duell des Vierten gegen Dritten ihre Mannschaft nach vorn treiben. Einen Uni-Riesen werden sie allerdings nicht anfeuern können.
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Für Uni-Riesen-Guard André Spalke ist die Saison gelaufen. Was eigentlich nur eine leichte Patellasehnenverletzung sollte, wird nun am 20. Januar in eine Knie-Operation ausarten, der 29-Jährige gleich drei Monate fehlen. Das Derby in Sandersdorf am Samstag wird ohne ihn stattfinden – zumindest was das Spielformular angeht. Neben dem Parkett wird André Spalke auf jeden Fall Platz nehmen, wenn die Uni-Riesen zum einen ihren vierten Rang gegenüber Rhöndorf verteidigen wollen und zum anderen mit einem Derby-Auswärtssieg die Sachsen-Anhalter überholen könnten. „Jetzt ist es noch wichtiger, dass wir als Mannschaft enger zusammenrücken. Wir können viel über unsere Energie reißen. Wenn wir zusammenspielen, dann hat jeder Gegner Probleme. Auch gegen starke Kontrahenten wie Sandersdorf können wir gewinnen. Wichtig ist nur, dass wir zu 100 Prozent konzentriert auftreten.“
Im Hinspiel war das nicht immer gegeben, eine zwischenzeitliche Schwächephase kostete die Hausherren beim 76:84 den Sieg. Doch es war nicht nur die fehlende Konzentration bei den Uni-Riesen, die dem Team von Trainer Stephen Arigbabu den Sieg brachte. Es waren auch die überragenden individuellen Fähigkeiten seines Teams. So boten Sascha Ansehl (26 Punkte) und der 2,06 Meter große Power Forward Aaron Fleetwood eine außergewöhnliche Leistung. Ami Fleetwood ist mit durchschnittlich 16 Punkten pro Spiel der beste Werfer der Sandersdorfer und mit 8 Rebounds pro Spiel auch der beste Rebounder. Ihn und Ansehl auszuschalten, wäre schon die halbe Miete für die Polychroniadis-Jungs, die ihrerseits über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. So ragt niemand als Ausnahmescorer heraus, vielmehr punkten gleich fünf Spieler im Durchschnitt zweistellig.

Einer davon ist Lamar Morinia, der sich schon riesig auf das Spiel freut. „Das Derby ist das Größte, das ich hier je erlebt habe. Wir brauchen unsere Fans, die Stimmung machen und uns zum Sieg schreien.“ Sein Trainer Dimitris Polychroniadis verwies bereits nach dem Heimspiel gegen Breitengüßbach auf die Kraft der vielen (Fan-)Herzen. Für das Auswärtsspiel in Sandersdorf hofft auch er auf viele Fans, die noch in dieser einen bestimmten Farbe kommen. „Ich würde mir wünschen, dass alle Fans grüne Klamotten anziehen und sich grün anmalen. Mit so einem grünen Block im Rücken ist für uns alles möglich“, so der Grieche, zumal auch die Sandersdorfer mit einer Niederlage ins neue Jahr gestartet sind. Bei den Rockets Gotha hieß es am Ende 75:80.

Sprungball in der Sandersdorfer Ballsporthalle ist Samstag, 18:00 Uhr.

Info:
Interessenten, die gerne mit dem Fan-Bus nach Sandersdorf fahren möchten, können sich noch bei Leipzigs Fanbeauftragter Susann Lemke anmelden (susann@medienkonverter.de). Hin- und Rückfahrt sowie ein Ticket zum Derby kosten zusammen unschlagbare 8,00 Euro. Unterstützt wird der Bus von der P&S Service GmbH.


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