Soyak verstärkt Lok und Dauerkartenverkauf startet

Für alle LeserDie alte Saison ist noch nicht mal beendet, da ist der 1. FC Lok mit einem halben Bein schon im nächsten Jahr. Am Dienstag präsentierte der Verein die Trikots für die neue Saison, startete den Dauerkartenverkauf und stellte den ersten Neuzugang vor. Mit Aykut Soyak kommt ein zentraler Mittelfeldspieler mit etwas Drittliga-Erfahrung an die Pleiße – und einer, der gegen Lok im vergangenen August beste Werbung betrieb.

An einem Freitagabend bei 32 Grad Celsius zerlegte Aykut Soyak die Hintermannschaft des 1. FC Lok. Mit zwei frechen Treffern und zwei Torvorlagen avancierte der gebürtige Paderborner zum überragenden Spieler der Partie zwischen dem FC Viktoria Berlin und dem 1. FC Lok. Soyak traf aus 30 Metern per Freistoß zum ersten und nach gekonnter Finte zum letzten Tor der Partie, die 4:1 endete.

Das 2:1 und 3:1 bereitete ebenfalls Soyak vor und hatte darüberhinaus bei den Berliner Standards immer seinen Fuß im Spiel. Nun wechselt er von der Spree an die Pleiße. „ Mit Aykut haben wir einen technisch sehr starken Spieler dazubekommen, der auch die Qualität mitbringt, den gewissen Unterschied im Spiel zu machen. Ich freue mich, dass er sich für Lok entschieden hat und uns verstärkt“, so Lok-Trainer Björn Joppe, der beim 1:4 übrigens noch nicht auf der Lok-Trainerbank saß.

Soyak erzielte in bisher 21 Pflichtspielen in dieser Saison vier Tore und bereitete sechs vor. Das Fußballspielen erlernte er in seiner Heimat beim SC Paderborn, wo er vor zwei Jahren auch erste Gehversuche in der Dritten Liga machte. Nach neun Kurzeinsätzen wechselte er von Paderborn zum SV Elversberg und von dort nach Berlin.

„Wer kein Ziel hat, kann auch keines erreichen. Ich freue mich, nächste Saison für den 1. FC Lokomotive Leipzig spielen zu dürfen. Ich werde alles dafür tun, damit wir unsere sportlichen Ziele erreichen“, so der zentrale Mittelfeldspieler über den Wechsel.

Soyaks Verpflichtung bildet den Auftakt der Probstheidaer Personalrochaden. Der Klub ist auch noch an Stephané Mvibudulu von der SG Sonnenhof Großaspach interessiert, der in der Jugend des 1. FC Lok das Fußballspielen lernte und unter anderem auch schon bei 1860 München in der 2. Bundesliga kickte. Zudem soll Ex-Bundesligaprofi Christian Tiffert weiter eine Rolle in den Planungen des FCL spielen.

Lok sucht darüber hinaus noch einen Torwart, weil Benjamin Kirsten nach seiner Knie-OP in dieser Woche erstmal ausfallen und Keeper Christopher Hanf den Verein verlassen wird. Ryan Patrick Malone ist der zweite bereits feststehende Abgang. Den US-Amerikaner zieht es nach zwei Jahren in Leipzig zum VfB Lübeck.

Wer Soyak und Co regelmäßig sehen will, kann ab Mittwoch, 15. Mai, eine Dauerkarte für die kommende Saison kaufen. Die preiswerteste Vollzahlerkarte kostet 106 Euro. Ab nächster Saison wird Lok auswärts in grau antreten, das neue Heimtrikot ist wieder gelb, allerdings ohne Längsstreifen.

Hertha BSC II vs. 1. FC Lok Leipzig 0:2 – Dufter Auswärtsabschluss

Björn JoppeAykut SoyakStephane Mvibudulu
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