Zenit St. Petersburg vs. RB Leipzig 0:2 – Auf dem Weg ins Achtelfinale

Für alle LeserRB Leipzig ist nach einem 2:0-Sieg bei Zenit St. Petersburg auf dem Weg ins Achtelfinale der Champions League. Nach dem dritten Dreier im vierten Spiel der Gruppenphase fehlt dafür nur noch ein Sieg. Demme und Sabitzer erzielten in Russland die Treffer für die Gäste, die die Partie über weite Teile dominierten.

Ausgangslage: Nach dem 6:1 im DFB-Pokal in Wolfsburg und dem 8:0 in der Bundesliga gegen Mainz dürften die Rasenballer mit viel Selbstvertrauen nach Russland gereist sein. Dort trafen sie als Tabellenführer ihrer Champions-League-Gruppe auf den Zweiten St. Petersburg. Mit einem Sieg konnte sich RBL fast sicher für das Achtelfinale qualifizieren.

Gegner: Zenit St. Petersburg ist amtierender Meister in Russland und auch in der aktuellen Saison nach 15 Spielen Tabellenführer in der heimischen Liga. Am Samstag spielte Zenit daheim 1:1 gegen ZSKA Moskau.

Historie: Das Hinspiel in Leipzig endete vor zwei Wochen mit 2:1 für die Rasenballer. Nach einem Rückstand zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel durch Tore von Laimer und Sabitzer noch gedreht. Erst im zweiten Durchgang war es den Leipzigern besser gelungen, die kompakten Viererketten der Russen zu durchdringen.

Aufstellung: Im Vergleich zur Partie gegen Mainz änderte RBL-Cheftrainer Nagelsmann seine Aufstellung in einem Punkt: Forsberg kam für Werner in die Startelf. Laut Nagelsmann geschah dies auf Wunsch des Stürmers.

Es spielten: Gulacsi – Mukiele, Klostermann, Upamecano, Halstenberg (46. Kampl) – Laimer, Demme – Sabitzer, Forsberg (76. Haidara) – Poulsen, Nkunku (61. Werner)

Sabitzer erzielte erneut ein Tor gegen St. Petersburg. Foto: Gepa Pictures

Sabitzer erzielte erneut ein Tor gegen St. Petersburg. Foto: Gepa Pictures

1. Halbzeit: Anders als im Hinspiel erwischten die Leipziger diesmal einen guten Start. Schon in den Anfangsminuten kamen sie immer wieder dicht vor das gegnerische Tor – allerdings nicht zu gefährlichen Abschlüssen. Das änderte sich in der 14. Minute, als Halstenberg per Fernschuss das vermeintliche 1:0 erzielte. Doch wegen eines Handspiels wurde das Tor nicht anerkannt.

Danach spielten auch die Russen stärker und kamen über schnelle Angriffe zumindest in Tornähe. Richtig gefährlich wurde es aber erst in der 2. Minute der Nachspielzeit, als Azmoun den Ball knapp am Tor vorbeilegte. Doch damit war die 1. Halbzeit noch nicht vorbei: In der 5. Minute der Nachspielzeit bekam RBL einen Freistoß vor dem Zenit-Tor. Den Abpraller sicherte sich Demme, der mit einem Weitschuss die Führung erzielte.

Tor: 0:1 Demme (45.+5)

2. Halbzeit: Obwohl die Russen die klar schlechtere Mannschaft waren, hatten sie auch im zweiten Durchgang mehrere Chancen, ein Tor zu erzielen – beispielsweise wenn sie schnell spielten, so wie in er 60. Minute, als Gulacsi gegen Azmoun parierte, oder nach einem Standard, so wie in der 71. Minute, als Gulacsi nach einer Ecke einen Kopfball über das Tor lenkte.

Erfolgreich waren jedoch auch in der 2. Hälfte nur die Leipziger: Forsberg passte auf Sabitzer, der an Torwart Kerzhakov vorbeilief und zum 2:0 einschob (63.). Den Großteil der restlichen Spielzeit hatten die Rasenballer das Spiel im Griff.

Tor: 0:2 Sabitzer (63.)

Ausblick: Vor der Länderspielpause steht für RB Leipzig noch ein Spiel an: am Samstagnachmittag in der Bundesliga bei Hertha BSC. In der Champions League folgt Ende November gegen Benfica Lissabon das letzte Heimspiel in der Gruppenphase.

1. FC Lok Leipzig vs. Union Fürstenwalde 2:2 – „Hätten eigentlich gewinnen müssen“


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