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SC DHfK Leipzig vs. Füchse Berlin 24:23 – Knapper Auftaktsieg nach leidenschaftlicher Aufholjagd

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    Um ein Haar hätten sich die Brüder Philipp und Michael Müller die Punkte in ihrem ersten Duell seit Jahren brüderlich geteilt. Erst mit der Schlusssirene konnten aber die Leipziger die Zähler in der Tabelle für sich sichern. Mit einer Aufholjagd, die zeigte, dass André Habers Mannschaft das Kämpfen in der Pause zwischen den Spielzeiten nicht verlernt hat. 24:23 stand es schließlich nach einem vergeigten Start gegen die Füchse Berlin, der einen solchen Ausgang nicht ahnen ließ.

    Ballverluste, Fehlpässe und einige Entscheidungen der Schiedsrichter sorgten für einen Lauf der Gäste aus Berlin. In guter Tradition blieben die Zuschauer bis zum ersten Tor der eigenen Mannschaft stehen und warteten darauf so lange wie selten. Erst nach 10 Minuten landete der Ball nach einem Siebenmeter zum 1:7 im Netz.

    „Zur Pause hat uns André Haber gesagt, dass wir schlechter kaum in das Spiel starten konnten und dass wir nun locker aufspielen sollen, da es nur besser werden kann“, sagte Lukas Krzikalla nach dem Spiel zur Anfangsphase, in der auch Patrick Wiesmach noch per Siebenmeter am starken Füchse Torwart scheiterte.

    Freudestrahlend konnte er dies nach seinem Siegtreffer zwei Sekunden vor Spielschluss verkünden, auf der anderen Seite gab es Sauertopfmienen. Knappe Niederlagen sind auch den Leipzigern aus der Hinrunde des Vorjahres bekannt. Dass es heute nicht so kam, war wieder einmal eine Willensleistung, bei der auch die Neuzugänge bewiesen, dass sie mental schon mit dem Rest der Mannschaft mithalten.

    Und nachdem in der ersten Hälfte nicht viel über den Kreis und die Mitte der Berliner Abwehr ging, kamen die Hausherren nach der Pause auch über diese Positionen besser zum Zug.

    Johan Koch (Berlin) wird von Marko Mamic (SC DHfK) berangelt. Foto: Jan Kaefer
    Johan Koch (Berlin) wird von Marko Mamic (SC DHfK) berangelt. Foto: Jan Kaefer

    Auch in der Verteidigung lief es besser, wobei diese auch in Hälfte eins noch das Beste war, was die DHfKler auf die Platte brachten. Teilweise rückten aber Leipziger Spieler noch aggressiver heraus und attackierten Gegenspieler schon an der Neun-Meter-Linie. Dagegen und gegen die 4.597 Zuschauer kamen die Gäste zusehends schlechter an. So fiel es auch dem ab der 20. Minute spielenden Jens Vortmann leichter, mehr und mehr Bälle zu halten.

    Eine Aufholjagd mit vielen Komponenten also, bei der Lukas Krzikalla mit seinen beiden Treffern gleich zwei Wendepunkte markierte: Erst traf er zum ersten Ausgleich, dem 21:21 sieben Minuten vor Schluss, und natürlich den Siegtreffer. Beide brachten die Halle zum Ausrasten.

    So wie auch bei der Führung durch Marko Mamic gut eine Minute vor Spielende. Schnell glichen die Berliner aus, zu schnell, denn noch 40 Sekunden blieben wiederum den Leipzigern. Der Ball schien zunächst verloren, doch ein Freiwurf ließ die Siegchance bei nicht einmal 20 Sekunden Restzeit.

    Lukas Krzikalla schilderte es selbst wie folgt: „Ich wusste nicht, dass der Ball bei mir landet. Dass nach dem Freiwurf kaum Zeit blieb, war mir klar. Als ich abgesprungen bin, wusste ich noch nicht, wie ich werfe, aber dann blieb zwischen den Beinen Platz und es hat geklappt.“

    Michael Müller (Berlin) stört Philipp Weber (SC DHfK) beim Wurf. Foto: Jan Kaefer
    Michael Müller (Berlin) stört Philipp Weber (SC DHfK) beim Wurf. Foto: Jan Kaefer

    Da wird es die Leipziger auch nicht stören, dass Velimir Petkovic mit der Schiedsrichter-Leistung haderte. Dazu hätten auch die Hausherren Gründe gehabt, es war nicht immer eine einheitliche Linie erkennbar, in einer großteils souverän geleiteten Partie. Alen Milosevic sagte der L-IZ: „Das war eine der härtesten Partien, bei der ich mitgespielt habe. Körperlich, aber auch emotional haben sich beide Seiten nichts geschenkt.“

    Alle Infos zum Spiel:
    https://www.liquimoly-hbl.de/…sc-dhfk-leipzig—fuechse-berlin/

    Ende gut, alles gut. Gregor Remke herzt Marko Mamic. Foto: Jan Kaefer
    Ende gut, alles gut. Gregor Remke herzt Marko Mamic. Foto: Jan Kaefer

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