Leichtathletik

Jeder kennt ihn - keiner mag ihn: Den Moment der Niederlage. Foto: Jan Kaefer
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Momente 2017: Leichtathletik – Die Einsamkeit der Niederlage

Seit einigen Jahren reise ich jeden Sommer als Fotograf zu den Deutschen Meisterschaften der Leichtathletik. Zwei vollgepackte Wettkampftage bieten jede Menge Spannung und Emotionen. Freude und Leid liegen oft nur eine hundertstel Sekunde voneinander entfernt. Wie einsam sich die Niederlage anfühlt, zeigt dieses Foto von der DM 2017 im Erfurter Steigerwaldstadion - aufgenommen während der 4x100m-Staffel der Frauen.

Beeindruckende Vorstellung von Daniel Breinl (SG MoGoNo) bei seinem Nationalmannschafts-Debüt. Foto: Jan Kaefer (Archiv)
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U18-WM und U23-EM: Leipziger Nachwuchs auf sportlicher Weltreise

Am Sonntag gingen gleich zwei internationale Nachwuchs-Highlights zu Ende, bei denen insgesamt auch drei Leipziger Athleten aktiv mitmischten. Bei der U18-Weltmeisterschaft in der kenianischen Hauptstadt Nairobi vertraten Speerwerferin Lea Wipper und Stabhochspringer Daniel Breinl die deutschen Farben. Zudem war Speerwerferin Christine Winkler bei der U23-Europameisterschaft im polnischen Bydgoszcz am Start.

Als Einzige über 17 Meter: Sara Gambetta holt sich die Goldmedaille. Foto: Jan Kaefer
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Leichtathletik-DM 2017: Gambetta holt Kugel-Gold, Bronze für die Staffel-Jungs

Der zweite und letzte Wettkampftag der Leichtathletik-DM im Erfurter Steigerwaldstadion hielt aus Leipziger Sicht Höhen und Tiefen bereit. Sara Gambetta glänzte im Kugelstoßen mit ihrem ersten Titelgewinn, und die U20-Staffel des SC DHfK durfte sich auf der 3 x 1.000 Meter-Strecke über Bronze freuen. Enttäuschung hingegen bei Felix Rüger (1.500m) und Robert Farken (800m) - Rüger musste sein Finale abbrechen, Farken konnte verletzungsbedingt gar nicht erst starten.

Roy Schmidt (hier beim Zieleinlauf) und David Storl ernteten Edelmetall für Leipzig. Foto: Jan Kaefer
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Leichtathletik-DM 2017: Storl holt 7. Titel in Folge, Schmidt bejubelt Sprint-Bronze

Die 117. Titelkämpfe der deutschen Leichtathleten begannen am Samstag mit zwei Leipziger Medaillen. Im Erfurter Steigerwaldstadion dominierte erwartungsgemäß David Storl das Kugelstoßen und wurde schon zum siebenten Mal hintereinander Deutscher Meister. Etwas überraschend, dafür umso erfreulicher, war die Bronzemedaille für Roy Schmidt über 100 Meter. Bitter hingegen war das Fehlstart-Aus von Alexander John im Hürdenfinale.

Gegen Christoph Kessler (Karlsruhe/ li.) hatte Robert Farken (SC DHfK/ mi.) die Nasenspitze vorn und wird erstmals Deutscher Hallenmeister. Foto: Jan Kaefer
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DHM 2017: Robert Farken begeistert mit Gold über 800 Meter

Am Sonntag verblieben nicht viele Leipziger Athleten im Meisterschaftsrennen. In den beiden 800 Meter-Finals startete jeweils ein Athlet des SC DHfK. Robert Farken sicherte nach David Storl den zweiten Titel. Linda-Elisabeth Strigenz ärgerte sich dagegen über ihre Finalleistung. Doch Athleten sind glücklicherweise Menschen, immer nur Bestzeiten wären wunderlich.

GOLD für Kugelstoßer David Storl vom SC DHfK Leipzig. Eine Überraschung war es zwar nicht, aber trotzdem schön. Foto: Jan Kaefer
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DHM 2017: David Storl und Alexander John holen Gold und Silber

Es ist das, worauf sich die Blicke richten, das Metall um den Hals der Athleten. Und doch nicht das einzig Wichtige, wie auch der scheidende DLV-Präsident Clemens Prokop erklärte: „Es sollte nicht nur um Rekorde gehen, das kann auch Fehlanreize liefern oder gute Leistungen schmälern.“ Von diesen gab es am ersten Tag der 64. Deutschen Meisterschaften in der Halle allerdings genug.

Das Projekt „LZ TV“ (LZ Television) der LZ Medien GmbH wird gefördert durch die Sächsische Landesanstalt für privaten Rundfunk und neue Medien. Diese Maßnahme wird mitfinanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom Sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

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