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Thema

DDR Zensur

Bis zum 30. April ist die Ausstellung „ROTSTIFT. Medienmacht, Zensur und Öffentlichkeit in der DDR“ im Archiv Bürgerbewegung zu besichtigen

Die Wanderausstellung „ROTSTIFT“ zeigt dieser Tage anschaulich, wie die Presse- und Meinungsfreiheit in der Sowjetischen Besatzungszone und der DDR eingeschränkt und unterdrückt wurde. Sie spannt dabei den Bogen von der Nachkriegszeit bis zum Medienfrühling 1990, als zahlreiche neue Zeitungen, auch in Leipzig, gegründet wurden. Im Archiv Bürgerbewegung im Haus der Demokratie ist sie bis zum 30. April zu besichtigen.

Als Bücher noch als gefährlich galten: Die erste Zensurkonferenz an der Uni Leipzig

Als im Frühjahr der eindrucksvolle Band „Verantwortliche Redaktion“ mit den Forschungsergebnissen der Leipziger Buchwissenschaften zur Zensurpraxis in der DDR erschien, kündigte Buchprofessor Siegfried Lokatis schon einmal an, dass es zu dem Thema auch noch eine große Konferenz in Leipzig geben werde. Die findet vom 24. bis 26. September im Felix-Klein-Hörsaal der Uni Leipzig statt.

Bernd F. Lunkewitz: Auch „Horns Ende“ wurde nicht an der DDR-Zensur vorbei veröffentlicht

Die Geschichte klang zu schön: Da trickst ein cleverer Verleger die Genehmigungspraxis der DDR aus, indem er – da er partout keine Druckfreigabe vom zuständigen Buchminister bekommen kann – der Druckerei einfach sagt, sie könne das Buch jetzt drucken, die Druckgenehmigung sei da. Und so sei „Horns Ende“ zum einzigen Buch in der DDR geworden, das ohne Druckgenehmigung erschien. Leider nur eine schöne Anekdote, teilt uns jetzt Bernd F. Lunkewitz mit.

Publikation unter Beobachtung? – Eine Ausstellung zum Ende der DDR Zensur

Die Leipziger Buchwissenschaft hat wieder Großes vor: Eine Ausstellung zum Thema „Ende der DDR-Zensur“ entsteht. Dafür forscht eine StudentInnen-Gruppe unter dem Motto „30 Jahre Wendezeit“ zu interessanten Werken und Autoren.

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