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DSGVO

Die Verbraucherzentrale Sachsen verklagt jetzt den Internet-Giganten Facebook

Wer als Verbraucher auf Facebook ein Profil anlegt oder betreibt, der steht seit einigen Monaten vor einem Datenschutz-Dilemma: Ende Mai trat die europäische Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Doch anstatt die damit verbundenen Gesetzesvorgaben zu erfüllen, lässt Facebook seine Nutzer hinsichtlich der Verantwortlichkeit für die gemeinsame Datenverarbeitung im Dunklen tappen. So sieht es jedenfalls die Verbraucherzentrale Sachsen.

Warnung! Betrugsversuch der „Datenschutzauskunft-Zentrale (DAZ)“

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Leipzig warnt Unternehmen der Region vor aktuell verbreiteten Faxmitteilungen einer nicht näher bekannten „Datenschutzauskunft-Zentrale (DAZ)“ mit Sitz in Oranienburg. Das Fax erweckt den Eindruck, als stamme es von einer offiziellen Datenschutzbehörde in Bezug auf die pflichtgemäße Umsetzung der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO).

Europas Eingeständnis der Niederlage? DSGVO – Verordnung wider Willen

Am 25.05. trat die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) EU-weit in Kraft. Über deren Umsetzung und Sinnhaftigkeit wird seitdem kontrovers gestritten. Befürworter*innen sehen es als überfälliges Verbraucherschutzpaket, das europäische Bürger*innen vor datenhungrigen Applikationen schützen soll. Aktuelles Beispiel: In Spanien lauscht eine App der Fußballliga über das Handymikrofon nach nichtlizensierten Fußballübertragungen. Die letzte EUDatenschutzrichtlinie stammt aus dem Jahr 1995. Höchste Zeit für ein Update!

DSGVO: Und jetzt ist alles wasserdicht? Was die Flut in E-Mail-Fach und Briefkasten für Verbraucher bedeutet

Seit ein paar Tagen weiß jeder, in wie vielen Mail-Verteilern man eigentlich gelistet ist. Und auch der Briefkasten ist bei vielen prall gefüllt: Stadtwerke, Banken oder Versicherungen fragen ihre Kunden nach Datenschutz-Einwilligungen oder informieren sie über neue Regelungen. Selbst bei Arzt oder Friseur kann es vorkommen, dass man zunächst ein Formular unterschreiben soll. Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hinterlässt viele Fragezeichen – bei Kunden und Unternehmen gleichermaßen.

Die mediale Panikmache lenkt davon ab, wer wirklich Missbrauch mit Datensammelei betreibt

Während uns Dutzende Einrichtungen mit E-Mails zuschütten, wir sollten ihnen doch bitteschön bestätigen, dass sie uns Pressemiteilungen oder Newsletter schicken dürfen, macht die Stadt Dresden eigentlich vor, wie man es machen muss. Denn wer sich in Presseverteiler eingetragen hat, hat ja seine paar notwendigen Daten dort natürlich bewusst hinterlassen. Daran ändert auch die neue Datenschutzverordnung DSGVO nichts.

WWU-Medienrechtler Hoeren bewertet neue Datenschutz-Grundverordnung

Ab dem 25. Mai kommt die Datenschutz-Grundverordnung – abgekürzt DSGVO – in ganz Europa zur Anwendung. Auch wenn gesetzlicher Datenschutz an sich keine Neuerfindung ist, beinhaltet das Regelwerk einige Erweiterungen und Veränderungen.

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