Stromsperren

Politik·Leipzig

Der Stadtrat tagt: Linke findet für kommunalen Härtefallfonds keine Mehrheit

Drei Millionen Euro sollte die Stadt nach dem Willen der Linksfraktion jährlich in einen Härtefallfonds stecken, um „Härtefallgruppen“ bei Energienachzahlungen zu unterstützen. Das hatte die Linksfraktion beantragt. Zudem sollten Energieunternehmen auf Sperren verzichten. Der Mehrheit des Stadtrates ging das am Mittwoch, dem 12. Oktober, zu weit. Lediglich eine Infokampagne seitens der Verwaltung für bestehende Unterstützungsangebote […]

Wenn das Kleingeld für die Stromrechnung nicht reicht. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Verbraucher

Corona-Jahr 2020: Ein stärkerer Rückgang der Stromabschaltungen in Leipzig

Das erste Corona-Jahr brachte eine leichte Entspannung für all jene Haushalte, die immer wieder in Schwierigkeiten geraten, ihre Stromrechnungen zu bezahlen. Viele Stadtwerke übten Kulanz, verzichteten auf die zeitnahe Vollstreckung und gaben den Betroffenen mehr Möglichkeiten, die Stromschulden zu begleichen. Was sich dann gerade in der Stadt Leipzig als deutlicher Rückgang der Stromabschaltungen im Jahr 2020 bemerkbar machte.

Lieber nicht auf eine Stromsperre ankommen lassen. Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Verbraucher

Energiearmut in Leipzig: Auch mit Moratorium gab es 2020 deutlich weniger Strom- und Gassperrungen in Leipzig

Das Corona-Jahr 2020 hat vielen Leipziger Haushalten sogar mal ein bisschen finanzielle Entspannung gebracht. Wenn auch nur vorübergehend. Denn für drei Monate gab es ein gesetzliches Moratorium für Liefereinstellungen oder Sperrandrohungen. Was dann für etliche Haushalte bedeutete, dass ihre Zahlungsrückstände bei Strom und Gas erst einmal keine Sperrandrohungen der Stadtwerke zur Folge hatten.

Strom Stecker Münzen
Wirtschaft·Verbraucher

Wer trägt die Kosten der Energiewende? Grüne machen Energiearmut zum Thema einer Stadtratsanfrage

Gerecht ging es bei der Energiewende in Deutschland schon lange nicht mehr zu. Viele Sparoptionen – etwa bei technischen Geräten – konnten sowieso nur Gutverdiener nutzen. Die Kosten der EEG-Umlagen landeten freilich bei den Armen genauso wie bei den Reichen. Nur dass sie dort stärker ins Gewicht fallen, gerade da, wo Haushalte sowieso schon Probleme haben, ihre Stromrechnungen zu bezahlen. Deswegen machen die Grünen jetzt die Energiearmut zum Thema im Stadtrat.

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