Wirtschaftshilfe

Auf Heller und Cent genau zugemessen ... Foto: Ralf Julke
Wirtschaft·Firmenwelt

Soforthilfen, Grundsicherung, Kredite: Bund greift Selbstständigen und Kleinunternehmern mit über 50 Milliarden Euro unter die Arme

Die Corona-Krise trifft zahlreiche Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer besonders hart. Durch die behördlich verordnete Schließung von Geschäften, Restaurants und Dienstleistungsbetrieben brechen den Betroffenen von heute auf morgen sämtliche Umsätze weg. Zur Stabilisierung der Wirtschaft hat der Bund deshalb Milliarden-Hilfspakete geschnürt.

Für manchen viel, für manchen wenig Geld. Foto: Ralf Julke
Politik·Sachsen

Franziska Schubert: Sachsen wird über Anpassungen der Schuldenbremse nachdenken müssen

Schuldenbremsen bestimmen die Politik in Deutschland seit 2011. Manche Bundesländer haben sie sogar in ihre Verfassungen geschrieben. So auch der Freistaat Sachsen 2013. Die Grünen ließen sich dafür ein paar magere Zugeständnisse geben, damit die notwendige Landtagsmehrheit zur Verfassungsänderung möglich wurde. Doch gerade in Krisenzeiten zeigt die Schuldenbremse, dass sie Regierungen in Wirklichkeit nur handlungsunfähig macht. In der Corona-Krise muss Sachsen jetzt über das Aussetzen der Schuldenbremse nachdenken, sagt die Grünen-Abgeordnete Franziska Schubert.

Andreas Günther. Foto: privat
Wirtschaft

Coach Andreas Günther: „Letzte Woche hatte ich noch das Problem, alle Termine in den Kalender zu bekommen“

Andreas Günther ist in der sächsischen Bildungslandschaft kein Unbekannter. Der Coach reist quer durchs Land, um unter anderem Schulen und Kindergärten zu beraten, Konflikte aufzuarbeiten und Wege zur Verbesserung an Schule aufzuzeigen. In der Corona-Krise steht sein Geschäft nun mit einem Schlag vor dem Aus: Bis zum Sommer darf es keine Lehrerfortbildungen mehr geben. Der Terminkalender ist nun leer, die Geldbörse auch. Was tun?

Immer Ast für Ast entsteht das Nest bei den Reihern (auch in Leipzig). Was könnte den Unternehmern in der Corona-Krise helfen? Foto: L-IZ.de
Politik·Sachsen

Umsatzeinbrüche wegen Coronavirus: Der Freistaat versuchts mit zinslosen Darlehen und später Rückzahlung für die kleinen Unternehmen

Ganz fertig ist man im Wirtschaftsministerium Sachsens mit den Vorbereitungen zwar noch nicht und die genauen Zugangs-Bedingungen werden noch erarbeitet. Doch bereits ab kommender Woche will der Freistaat über die Sächsische Aufbaubank (SAB) versuchen, den kleinen Unternehmen unter die Arme zu greifen. Gemeint sind jene, die unter fünf Angestellten haben, in Leipzig etwa 85 Prozent aller ansässigen Firmen. Darunter viele Gastronomien, die Kreativwirtschaft, Ladenbesitzer, Soloselbstständige und viele mehr. Doch der Teufel wird mal wieder im Detail lauern.

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