Coach Andreas Günther: „Letzte Woche hatte ich noch das Problem, alle Termine in den Kalender zu bekommen“

Für alle LeserAndreas Günther ist in der sächsischen Bildungslandschaft kein Unbekannter. Der Coach reist quer durchs Land, um unter anderem Schulen und Kindergärten zu beraten, Konflikte aufzuarbeiten und Wege zur Verbesserung an Schule aufzuzeigen. In der Corona-Krise steht sein Geschäft nun mit einem Schlag vor dem Aus: Bis zum Sommer darf es keine Lehrerfortbildungen mehr geben. Der Terminkalender ist nun leer, die Geldbörse auch. Was tun?

Herr Günther, die Corona-Krise hat bereits einige wirtschaftliche Auswirkungen. Wie zeigen sich diese bei Ihnen und Ihrer Beratung?

Mit der Medienmitteilung des Sächsischen Kultusministeriums, dass bis zum Schuljahresende sämtliche Lehrerfortbildungen, auch schulintern, abzusagen sind, sind bereits gut 75 Prozent meiner bislang datierten Termine und damit Einkünfte weggebrochen.

Ich hatte bis zu den Sommerferien diverse Fortbildungen über das Landesamt für Schule und Bildung geplant, zudem knapp 30 schulinterne Fortbildungen terminiert und diverse andere Veranstaltungen, unter anderem eine dreitägige Fortbildung für Kita-Leiter/-innen in der Sächsischen Schweiz oder auch ein Team-Coaching für eine Kita hier in Dresden bereits vertraglich vereinbart. Diese fallen nun alle mit einem Schlag weg.

Großveranstaltungen in Halle und Potsdam, die mit meinen PartnerInnen von TWINEvents geplant waren, wurden ebenso abgesagt. Selbst Einzelcoachings dürfen aus Versicherungsgründen nun nicht mehr stattfinden. Das hat das Landesamt für Schule und Bildung vernünftigerweise so mitgeteilt. Für mich und mein Einzelunternehmen muss ich folglich von einem Totalausfall sprechen – absehbar aktuell bis zum Ende des Schuljahres, also bis August.

Warum können Sie nicht einfach die Zeit ohne Aufträge genießen, sind die Fixkosten nicht so gering wie angenommen?

Es geht weniger um die Kosten, die sind dank meiner bisherigen Strategie, ein Low-Budget-Unternehmen zu betreiben, in der Tat gering. Es geht eher darum, das Leben zu finanzieren, ohne jegliche Einkünfte zu haben. Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Strom, Telekommunikation, Kraftfahrzeug und und und. Die ganz normalen Kosten, die jeder kennt, bleiben erhalten – egal, ob mit ohne Einkommen.

Haben Sie konkrete Ideen, wie Sie diese Krise mit anderen Angeboten et cetera überstehen können?

Für konkrete Ideen ist es an der Stelle noch zu früh. Nun heißt es, Klienten zu informieren, dass wohl auch im Herbst und bis hin ins neue Jahr damit gerechnet werden muss, dass ich nicht mehr als Fortbildner, Dozent, Referent und/oder Coach zur Verfügung stehen werde. Das ist nur fair und sorgt dafür, dass sich meine Klienten frühzeitig um Ersatz kümmern können. Noch vor wenigen Tagen war das größtes Problem, die Terminnachfrage mit meinem Kalender zu vereinbaren.

Ich habe mir über 11 Jahre ein Geschäftsfeld und auch – wenn ich das so sagen darf – einen Namen erarbeitet. Das ist nun erst einmal hinfällig. Die kommende Zeit – und ich gehe nicht nur von sechs Wochen aus – mit eigenen Mitteln zu überbrücken, das wird mir nicht gelingen. Insofern gehe ich aktuell davon aus, dass ich mein Geschäft aufgeben und mich anderweitig engagieren muss, um meine Existenz zu sichern. Wie das konkret aussehen wird, da bin ich im Moment noch überfragt.

Virtuelle Fortbildung und Coaching wäre eine denkbare Variante. Allerdings geht das nicht von heute auf morgen. Ich selbst könnte mir vorstellen, meine Vorträge etwa im Streaming zu vertreiben. Aber dazu bedarf es Akzeptanz beim Klienten. Das müsste alles erst Schritt für Schritt aufgebaut und etabliert werden. Das braucht mindestens ein- bis zwei Jahre, bis es finanziell tragfähig ist. Kurzfristig ist das auch unter den jetzigen Notwendigen schlichtweg nicht machbar.

Hoffen Sie auf externe Wirtschaftshilfe und haben Sie Zuspruch von Auftraggeber-Seite erfahren?

Es ist auch für die Beantwortung dieser Frage noch zu früh. Einige positive und vor allem bedauernde Rückmeldungen habe ich natürlich schon erhalten. Mit vielen Klienten bin ich noch gar nicht im direkten Kontakt gewesen. Die Menschen haben alle Hände voll zu tun, Ihren Alltag unter den aktuellen Krisenbedingungen zu organisieren. Fortbildung und Veranstaltungen sind nachvollziehbar auf der Prio-Liste nicht sonderlich weit oben.

Direkte Hilfe erwarte ich mir ehrlich gesagt nicht. Natürlich habe ich mich sofort bei der Sächsischen Aufbaubank über die extra eingerichtete Hotline erkundigt – aber auch die Mitarbeiter am Telefon können noch nicht konkret Auskunft geben, wie eine Unterstützung aussehen könnte.

Einzig das Finanzamt hat schon zugesichert, etwaige Zahlungen aktuell zu stunden. Das ist schon eine Hilfe. Aber Liquiditätshilfen erwarte ich nicht. Das ist einfach unternehmerisches Risiko. Im Volksmund nennt man das Pech! Und dieses Pech wird sicherlich leider noch viele andere Freiberufler, Handwerker, Dienstleister und Händler ereilen – bis hin zu global agierenden Unternehmen. Wir stehen erst am Beginn der Krise. Das Ausmaß deutet sich wohl erst an. Wer wem und in welcher Form helfen können wird, das werden wir noch sehen.

Dennoch muss man sagen: Die aktuelle Entwicklung treibt uns als Menschen, als Gesellschaft vielleicht und hoffentlich ein Stück dazu, das Soziale wieder mehr im Vordergrund zu sehen und sich auf das Wesentliche im Leben zu konzentrieren – wie zum Beispiel Gesundheit. Vielleicht tut „Corona“ unserem Werte- und Normen-System am Ende sogar gut. Wer weiß?

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Amtliche Verfügung wegen Corona-Virus: Was ist ab Donnerstag in Sachsen untersagt, was bleibt geöffnet?

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