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Thema

Clemens Meyer

Nacht im Bioskop: Wie kann man vom Menschlichen erzählen in der Nacht des Massakers?

Ein neuer Clemens Meyer? Einer voller Irritationen? Aber die Irritationen kennt man ja schon von ihm. Das hat seinen Romanen „Als wir träumten“ und „Im Stein“ ihre Wucht gegeben und seinen Figuren jene Unsicherheit, die ja tatsächlich so typisch ist für das menschliche Leben. Die klaren Einsichten und Überzeugungen, die die meisten vor sich hertragen wie eine Fahne, kaschieren das nur. Und nichts ist so betrügerisch wie ein allwissender Erzähler.

Clemens Meyer und Claudius Nießen steigen in die Abgründe der Trash-Film-Welten hinunter – und überleben es

Das Buch ist ein echter Selbstversuch in Sachen Trash. Denn was soll dabei herauskommen, wenn zwei tapfere Leipziger Autoren sich über 2.000 Stunden Film-Trash antun? 91 Tage volles Programm, von Russ Meyer bis Rambo, Zombie-Filme genauso wie Surf Nazis, Chuck Norris und Steven Seagal. Es gibt ja auch im Trash jede Menge Helden. Männer mit Wumme und Frauen mit echten Kungfu-Qualitäten.

Clemens Meyers „Im Stein“: Der große Roman über eine Möchtegern-Großstadt mit ihren blutigen Schatten

Es ist ein Mordstrumm von Meyer: 556 Seiten. Und ein Titel, der zum Rätseln einlädt. Was meint er damit? - Steine gibt es genug in seinem Buch. Einige davon sind auch tödlich. Auch der Stoff zu mindestens einem Krimi steckt drin. Und natürlich eine Stadt, deren Namen er meidet. Aus gutem Grund. Die Großstadt, die beinah Hauptstadt geworden wäre, klingt besser als dieses überstrapazierte "Leipzig".

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