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Gründerzeit

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Constanze Arndt: Historische Ornamentschablonen aus Leipziger Wohngebäuden. Foto: Ralf Julke

Historische Ornamentschablonen aus Leipziger Wohngebäuden: Die Farbenpracht in einer fast vergessenen Zeit

Das ist Leipziger Bescheidenheit, so ein Buch ganz einfach „Historische Ornamentschablonen aus Leipziger Wohngebäuden“ zu nennen. Und nicht „Farbrausch in Leipziger Treppenhäusern“ oder „Komm rein und staune!“ Oder: „Leipzigs gerettete Farbenpracht“. Warum stapeln Leipziger/-innen eigentlich immer so tief? Selbst wenn sie so ein Prachtwerk von Buch vorlegen, das weltweit seinesgleichen sucht.

Wolfgang Hocquél, Richard Hüttel: Der Traum von einer schönen Stadt. Foto: Ralf Julke

Der Traum von einer schönen Stadt: Ein bilderreiches Plädoyer für die Qualitäten der Leipziger Gründerzeit

Es ist eigentlich das Lebensthema von Wolfgang Hocquél: die riesige Denkmalfülle der Gründerzeit in Leipzig, die heute Scharen von Städtereisenden gerade deshalb nach Leipzig lockt, weil sie hier noch ganze Stadtquartiere finden, in denen die Schönheit des Städtebaus im späten 19. Jahrhundert zu erleben ist. Und das, obwohl die Gründerzeit bei Architekten und Denkmalpflegern jahrzehntelang regelrecht verpönt und verachtet war.

Gründerbroschüre „Neue Gründerzeit in Leipzig“ erschienen

Die vom Amt für Wirtschaftsförderung herausgegebene Broschüre „Neue Gründerzeit in Leipzig“ gibt einen aktuellen Überblick über das Gründergeschehen in der Stadt Leipzig mit ihren zahlreichen Netzwerken, Initiativen und Fördermöglichkeiten. Sie ist kostenlos verfügbar und enthält Informationen zu Gründerinitiativen, Inkubatoren, Gründerwettbewerben, Netzwerken und Veranstaltungen, Coworking-Spaces, Fördermitteln sowie Finanzierungsmöglichkeiten.

Ist denn auch alles drin im neuen Leipzig-Kalender? Foto: Ralf Julke

Leipzigs neuer historischer Kalender zeigt das (prachtvolle) Wohnen um 1900

Natürlich sind Jahre viel zu kurz. Kaum hat man sich daran gewöhnt, 2017 ins Datumsfeld zu schreiben, ist es auch schon wieder Sommer und die Kalender für ein völlig unbekanntes Jahr prasseln ins Sonnenlicht. So wie am Dienstag, 29. August, der neue Kalender von LTM und Stadtgeschichtlichem Museum. Mittlerweile der 17te seiner Art und ein Sammlerstück für Liebhaber Leipziger (Fotografie-)Geschichte. Diesmal geht’s ums Wohnen.

Hermann Vogel: Leipzig zur Kaiserzeit. Foto: Ralf Julke

Hermann Vogels Fotografien des Leipzigs um 1900 im handlichen Pocket-Format

In den letzten Jahren haben immer wieder große Geschichten über die diversen Gläsernen Schätze aus ehemaligen Leipziger Fotografenateliers die Medien bewegt - mal war es der Fotoschatz von Hans Lindner, mal der von Hermann Walter oder (zuletzt) der von Bertha Wehnert-Beckmann. Nun darf der nächste Fotoschatz entdeckt werden: der von Hermann Vogel. Christoph Kaufmann hat ihn ausgegraben.

Christoph Kaufmann erläutert die Finessen im neuen Leipzig-Kalender. Foto: Ralf Julke

Schwarz-weiße Fotos vom bewegten Leipzig zwischen Pferdebahn und Benzindroschke

Die Jahre sind nichts mehr wert. Sie rauschen herunter, dass einem Hören und Sehen vergeht. Das wird im September sehr deutlich. Dann tauchen die Kalenderkollektionen in den Buchhandlungen auf. Und die Leipzig Tourismus und Marketing GmbH (LTM) präsentiert den neuen großen Leipzig-Kalender fürs nächste Jahr: "Leipzig in Bewegung" heißt er diesmal.

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