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Merseburger Straße

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Der Stadtrat tagte: Die kleine feine Merse kommt + Video

Noch heute ist zu sehen, wie die Bewohner des Leipziger Westens vor 40 Jahren davon träumten, einen eigenen Flanierboulevard zu bekommen. Damals kam noch niemand auf die Idee, die Karl-Heine-Straße dafür in Betracht zu ziehen. Dafür sollte die Merseburger südlich der Lützner Straße zum Stadtteilboulevard werden, mit Hochbeeten und Kugellampen und vielen kleinen Geschäften. Daran […]

Die Merseburger Straße heute. Foto: Ralf Julke

Kleine, feine Merse: Verwaltungsstandpunkt öffnet den Weg zu einem Straßenumbau-Pilotprojekt

Natürlich muss die ganze Stadt umgebaut werden, wenn Leipzig seine Mobilitätsziele einigermaßen ernst nimmt. Und seine Klimaziele, die eng damit zusammenhängen. Da können Anliegerstraßen nicht einfach nur zugeparkte Fahrbahnen bleiben, ohne jegliche Aufenthaltsqualität. Weshalb ja der Stadtbezirksbeirat Altwest seinen Antrag „Kleine, feine Merse: Städtebauliche Qualität des öffentlichen Raumes erhöhen in der Merseburger Straße zwischen Karl-Heine-Straße […]

So könnte die Merseburger Straße aussehen. Visualisierung: Ökolöwe

Mehr Platz für Fußgänger und Radfahrer: Stadt bietet Umgestaltung der Merseburger Straße im Doppelhaushalt 2025/2026 an

Es ist auch schon wieder ein Weilchen her, dass der Stadtbezirksbeirat Altwest beantragte, die Chance zu nutzen, die Merseburger Straße in Teilbereichen vor allem für Fußgänger und Radfahrer attraktiver zu machen. Zwischendurch hatten die Grünen noch einen Ergänzungsantrag geschrieben. Jetzt hat die Verwaltung signalisiert: Das Anliegen ist so falsch nicht. Da könnte man was machen. […]

So könnte die Merseburger Straße aussehen. Visualisierung: Ökolöwe

Tempo 30 und Abpollerung: Wie viele autofreie Straßen sind in Leipzig möglich?

Die Diskussion um Tempo 30 hat in allen deutschen Großstädten 2021 richtig Fahrt aufgenommen. Auch wenn es noch eine Weile dauern wird, bis sich der Bund dazu aufrafft, in Städten Tempo 30 als Regelgeschwindigkeit zu akzeptieren. Bis dahin werden auch Städte wie Leipzig jeden vorgeschlagenen Straßenabschnitt akribisch untersuchen, ob da eine Tempodrosselung überhaupt machbar ist. Aber eine Antwort aus dem Verkehrs- und Tiefbauamt (VTA) erfreut jetzt die SPD-Fraktion.

Radweg Ende. Foto: Ralf Julke

Der Stadtrat tagte: Keine schnelle Lösung für den Radweg an der Merseburger Straße + Video

Auf den ersten Blick sah es wie eine Prinzipien-Diskussion aus, was da am 20. Januar in der fortgesetzten Ratsversammlung diskutiert wurde. Der Ortschaftsrat Burghausen hatte beantragt, endlich den Bau eines Radweges an der Merseburger Straße (B 181) zwischen Ochsenweg und Grünem Bogen mit Haushaltsmitteln zu untersetzen. Obwohl der Radweg schon in der Radwege-Prioritätenliste der Stadt steht. Aber eigentlich war es eine Diskussion um eine echte Leipziger Not.

So könnte die Merseburger Straße aussehen. Visualisierung: Ökolöwe

„Kleine, feine Merse“: Antrag des Stadtbezirksbeirats Altwest geht in den Stadtrat

Was wäre, wenn … wenn es in jedem Leipziger Ortsteil mindestens eine Straße gäbe, die ganz und gar den Radfahrer/-innen, Fußgänger/-innen und den Freisitzen gehören würde? Das war ja sogar mal eine Idee aus der späten DDR-Zeit, als in Lindenau ein Teil der Merseburger Straße zum Lindenauer Boulevard werden sollte. Jetzt hat der Stadtbezirksbeirat Altwest die alte Vision wieder aufgegriffen. Denn auch im Programm der Leipziger Klimaanpassung können solche Straßen eine starke Rolle spielen.

Merseburger Straße stadteinwärts. Foto: Kerstin Käßner

Seit 20 Jahren ist der Bau eines Radweges nach Rückmarsdorf überfällig

In einer anderen Welt, in der Vernunft Stadtpolitik machen würde, würden funktionierende Radwege und ÖPNV-Verbindungen das Erste sein, was gebaut wird, bevor ein neues Wohngebiet entsteht. In Leipzig ist das seit Jahrzehnten anders. Und das wird für all jene Bewohner der neuen Quartiere zum Problem, die gern umweltfreundlich unterwegs wären, wenn das nicht so gefährlich wäre. Worauf der ADFC Leipzig am 12. September mit seiner Fahrraddemo in Rückmarsdorf aufmerksam macht.

Nova Eventis: Ohne Autoströme aus allen Richtungen würde hier gar nichts laufen. Foto: Jan Kaefer

Leipzig wehrt sich gegen vierstreifigen Ausbau der B 181 bis nach Rückmarsdorf

Die alte autoverliebte Regierung in Sachsen wurde zwar im Herbst durch eine nicht ganz so autoverliebte ersetzt. Aber in den für Straßen verantwortlichen Behörden wird weiterhin geplant, als wolle man die Städte mit Autos fluten. Nach sieben Jahren hat die Stadt Leipzig nun wieder das Thema B 181 auf dem Tisch. Und Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau wundert sich nur über die Begriffsstutzigkeit des Landesamts für Straßenbau und Verkehr.

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