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Social Center

Der Stadtrat tagt: Kein Social Center für Leipzig

Diese Entscheidung war zu erwarten: Das Gebäude in der Platostraße, das einst als Führerscheinstelle diente, wird nicht für ein „Social Center“ zur Verfügung gestellt. Eine entsprechende Petition lehnte der Stadtrat fast einstimmig ab. Die Frage war wohl vor allem deshalb schnell geklärt, weil das dazugehörige Grundstück bereits an die CG-Gruppe verkauft wurde und das Gebäude teilweise schon abgerissen wurde.

Die GSO 2016: Freital, Heidenau, Clausnitz contra Social Center, Druck machen und Marco Böhme

Es gibt diese jungen Menschen, die es so richtig aufregt, was da in den letzten Monaten in Sachsen aufwallt. Und sie wollen so einfach nicht leben. Nun ist es sicher das Privileg der Jugend, ohne Kompromisse einzufordern und das Maximum zu verlangen. Doch Dinge ändern bedeutet auch, Altes abzulegen, es als gestrig abzulehnen und es im Zweifel zu bekämpfen. Rassismus ist so ein Thema. Soziale Ausgrenzung auch. Und Wegschauen ebenso. Über den Ansprachen schwebte zumindest teilweise die Frage aller Fragen: Wie wollen wir zusammenleben? Am besten hört man ihnen mal einfach zu.

Das „Social Center“ bleibt vorläufig eine Utopie

Vier Monate sind vergangen, seit Vertreter des „Social Center“ mit Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) im Rathaus über die Zukunft ihrer Initiative gesprochen haben. Anschließend gaben sich beide Seiten optimistisch. Gemeinsam wolle man nach einer geeigneten Liegenschaft suchen, hieß es. Doch daraus ist offenbar nichts geworden. Die jungen Aktivisten wollen die Sache nun wieder selbst in die Hand nehmen.

Aktivisten kämpfen weiter für ein „Social Center“ – möglichst in der Platostraße

Für den Moment sind die Türen wieder verschlossen. Gut 48 Stunden nach Beginn der Besetzung der ehemaligen Führerscheinstelle in der Platostraße haben die „Social Center“-Aktivisten das Gebäude am Montagnachmittag friedlich wieder verlassen. In einem Gespräch mit Oberbürgermeister Burkhard Jung verständigte man sich auf eine grundsätzliche Zusammenarbeit bei der Standortsuche. Jung schloss die Immobilie in der Platostraße dafür aus – die Aktivisten wollen jedoch weiter daran festhalten.

Die Stadt Leipzig informiert: Hausbesetzung in der Platostraße beendet

Die illegale Besetzung der ehemaligen städtischen Führersteinstelle in der Platostraße ist beendet. Die Besetzer der Initiative „Social Center for all“ haben das Gebäude am Montagvormittag verlassen. Oberbürgermeister Burkhard Jung schlug nach einem anschließenden gemeinsamen Gespräch vor, die Initiative, die sich jetzt als Verein organisiert hat, bei der Suche nach einem geeigneten Raum in der Stadt zu unterstützen.

Social Center Leipzig – Der zweite Tag: Plena, Workshops und Entrümpelung drinnen

Am zweiten Tag der geduldeten Besetzung eines Gebäudes in der Platostraße veranstalteten die „Social Center“-Aktivisten zwei Workshops, luden Geflüchtete zum gemeinsamen Essen ein und setzten die Aufräumarbeiten fort. SPD und Grüne kritisierten das Geschehen mit deutlichen Worten. Am Montag sollen die Besetzer das Gebäude gemäß Vereinbarung verlassen. Zudem steht ein Gespräch mit Oberbürgermeister Burkhard Jung auf dem Programm.

SPD Leipzig: Hausbesetzungen können nicht toleriert werden

Die Leipziger SPD-Ratsfraktion lehnt die Besetzung des Hauses in der Platostraße für ein „Social Center“ ab. Fraktionschef Axel Dyck dazu: „Hausbesetzungen sind eine Straftat, die weder toleriert noch akzeptiert werden können. Auch im Falle der Initiative ,Social Center Leipzig‘ heiligt der vermeintliche Zweck hier keinesfalls die Mittel. Wir hoffen, dass das Gebäude zügig, friedlich und ohne die Anwendung von Zwang wieder verlassen wird.“

Grüne unterstützen Besetzung der Platostraße nicht – das ist der falsche Weg!

Die Besetzung der Platostraße durch die Initiative Social Center Leipzig diskreditiert aus Sicht der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen alles, was der Stadtrat demokratisch zu Unterstützung von Geflüchteten auf den Weg gebracht hat.

Social Center – Zweiter Versuch in Leipzig: Finale für heute, am Wochenende bleibt besetzt, Montag Gespräch mit OB Jung + Video

Als rund 60 Aktivisten kurz vor Weihnachten für 24 Stunden einige Räume der Universität Leipzig besetzten, war dies noch als Warnung zu verstehen: Wir meinen es ernst mit unserem Anliegen. Nun wagen mehr als 100 Personen einen zweiten Anlauf, um ein sogenanntes Social Center für Geflüchtete und andere marginalisierte Gruppen zu errichten. Seit 14:15 Uhr besetzen sie die ehemalige Führerscheinstelle in der Platostraße.

Social Center Leipzig: Besetzungsaktion endet nach einem Tag

Nach weniger als 24 Stunden hat die Besetzung der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät ihr Ende gefunden. Nach einer Besetzung des leerstehenden Gebäudes am Mittwochabend hatte am Donnerstagabend eine spontane Demonstration stattgefunden. Dabei demonstrierten etwa 150 Menschen in der Innenstadt für ein dauerhaftes „Social Center“ in Leipzig. Mit weiteren Aktionen ist Anfang nächsten Jahres zu rechnen.

Aufzug „Häuser denen, die sie brauchen“ angemeldet

Dem Ordnungsamt liegt für den heutigen Donnerstag, 17. Dezember, eine kurzfristige Versammlungsanmeldung von Socialcenter Leipzig für einen Aufzug unter dem Motto "Häuser denen, die sie brauchen" mit etwa 100-200 Teilnehmern vor. Folgende Route ist zwischen 18 und 19 Uhr geplant.

„Social Center“-Aktivisten besetzen Erziehungswissenschaftliche Fakultät + 2 Updates

Die „Social Center“-Aktivisten machen Ernst: Einen Monat nach dem Start einer Kampagne, die ein selbstverwaltetes Zentrum für Geflüchtete und andere benachteiligte Personengruppen fordert, haben etwa 60 Unterstützer am späten Mittwochabend einen Teil der Erziehungswissenschaftlichen Fakultät in der Karl-Heine-Straße besetzt.

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