Utopie

Fabian Reimann, Another Earth Map, 2015. Foto: Halle 14, Claus Bach
Kultur·Ausstellungen

Eine Ausstellung beschäftigt sich mit den Träumen des einstigen Leipziger Studenten Christian Gottlieb Priber

Nicht nur das 21. Jahrhundert ist eine Zeit, in der Träume vom Paradies scheitern, weil sie gegen die Raffgier der Zeitgenossen verstoßen. Denn Utopien haben zumeist den Kern, dass sie der Gier und der Rücksichtslosigkeit keinen Platz einräumen. Da wird der Träumer schnell zum Staatsfeind Nr. 1. So geschehen einst einem Sachsen, den nun eine künstlerische Auseinandersetzung würdigt: Christian Gottlieb Priber.

Veranstaltungen·Bühne

Buchpremiere mit Friedrich Schorlemmer: Warum Utopien? Weil der Weg ein Ziel braucht

Gibt es sinnvolles Leben ohne Utopien? U-topos, das ist die Welt, die noch keinen Ort gefunden hat. Uns sind Utopien inzwischen nicht nur abhandengekommen; sie sind verraten worden. Ob sie überhaupt mit dem realen Leben verbindbar sind, war und bleibt strittig. Unsere Welt beschleunigt sich, so dass wir kaum noch mithalten. Aber wohin wollen wir eigentlich? Wo Bewegung alles wird, ist das Ziel nichts. Doch ohne Ziele wird alle Bewegung sinnlos.

Tobias Hollitzer, Volker Bremer und Marit Schulz mit einem der neuen Autobahnschilder. Foto: Dieter Grundmann/Westend-PR
Leben·Gesellschaft

Zwei neue Autobahnschilder und die Rolle Ernst Blochs in der Friedlichen Revolution

Das Lichtfest 2015 wird wieder etwas kleiner als im Vorjahr. 2014 wurden ja 25 Jahre Friedliche Revolution gefeiert - ohne Denkmal, aber mit lauter Staatspräsidenten. Diesmal wird es dafür einen großen Chor geben, ein bisschen Erinnerung an das stolze Griechenland und den französischen Traum von "Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit." Und ein Autobahnschild, sogar zwei. Drei sind es nun insgesamt.

Scroll Up