In Zusammenarbeit mit dem Italienischen Kulturinstitut Berlin und nonsolo Verlag organisiert das Centro interdisciplinare di Cultura italiana (CiCi) an der Universität Leipzig eine Lesung mit Paolo Di Paolo zu seinem Roman „Und doch so fern“. Die Lesung findet am 19.03.2022, 19 Uhr im Italienischen Konsulat statt.

Paolo Di Paolo (Rom, 1983) ist “einer der besten Schriftsteller Italiens“ (Wlodek Goldkorn). „Ein aufrichtiges Buch über das Trauma der eigenen Herkunft, das Anlass zu Hoffnung gibt – in seiner Not heraufbeschworen von einem Autor mit kristallklarer Sprache“( Margaret Mazzantini). Er schreibt für La Repubblica und L’Espresso und moderiert für RAI Radio 3 die Sendung „La lingua batte“.

19.03.2022, 19 Uhr
Italienisches Konsulat
Markt 17 – 04109 Leipzig

Lesung in deutscher und italienischer Sprache
Moderation in deutscher und italienischer Sprache: Uta Felten
Freier Eintritt

„Und doch so fern“ ist eine berührende Geschichte über die Ungewissheit der eigenen Herkunft und die Last der eigenen Wurzeln.

Ausgezeichnet mit dem Literaturpreis Premio Viareggio Rèpaci

„Und doch so fern“

Roman
ET: 3. März 2022

Aus dem Italienischen von Christiane Burkhardt
Titel der italienischen Originalausgabe: „Lontano dagli occhi“ (2019)

Rom zu Beginn der Achtzigerjahre. Drei junge Frauen, Luciana, Valentina und Cecilia, an einem sehr schwierigen Punkt ihres Lebens: sie sind ungewollt schwanger. Drei parallel verlaufende Lebensgeschichten, die sich ähneln und doch ganz unterschiedlich sind.

Luciana arbeitet für eine Zeitung, die geschlossen wird, sie ist in einen Mann verliebt, der nichts mehr von ihr wissen will; Valentina ist siebzehn, geht noch zur Schule und träumt davon, Psychologin zu werden; Cecilia lebt in einem besetzten Haus und auf der Straße, stets begleitet von ihrem Hund. Alle drei sind verunsichert, verletzlich und verwirrt angesichts des radikalen Umbruchs, der ihnen bevorsteht.

Verwirrt, wenn nicht sogar völlig abwesend sind auch die zukünftigen Väter. Ihre Geschichten erfahren wir von einem aufmerksamen und mitfühlenden Erzähler, der sie aus nächster Nähe begleitet, um schließlich sein eigenes Geheimnis preiszugeben.

Der Autor: Paolo Di Paolo

Paolo Di Paolo (Rom, 1983) ist „einer der besten Schriftsteller Italiens“ (Wlodek Goldkorn). Er gehörte 2003 zu den Finalisten des Premio Italo Calvino per l’Inedito und des Premio Campiello Giovani. Seine Romane Raccontami la notte in cui sono nato (2008), Dove eravate tutti (2011, Premio Mondello und Super Premio Vittorini), Mandami tanta vita (2013, Premio Fiesole Narrativa und Finalist des Premio Strega), sowie Una storia quasi solo d’amore (2016), Lontano dagli occhi (2019, Premio Viareggio Rèpaci) und I classici compagni di scuola (2021) sind alle bei Feltrinelli erschienen.

Viele seiner Bücher sind aus Gesprächen entstanden – u. a. mit Antonio Tabucchi, dessen Viaggi e altri viaggi (Feltrinelli, 2010) er redaktionell betreut hat. Darüber hinaus veröffentlichte er Ogni viaggio è un romanzo (Laterza, 2007), Svegliarsi negli anni venti. Il cambiamento, i sogni e le paure da un secolo all’altro (Mondadori 2020) und die Kinderbücher La mucca volante (2014, Finalist Premio Strega Ragazze e Ragazzi), Giacomo il signor bambino (2015, Premio Rodari) I desideri fanno rumore (Giunti Editore 2021) sowie das Theaterstück Istruzioni per non morire in pace (2015).

Der nonsolo Verlag hat 2018 seine Erzählung Der Hafen des Vergessens/Il porto dell’oblio in der Anthologie Spiegelungen/Vite allo specchio und 2019 den Roman Fast nur eine Liebesgeschichte (Una storia quasi solo d’amore) veröffentlicht. Etliche seiner Werke wurden in verschiedene europäische Sprachen übersetzt.

Er schreibt für La Repubblica und L’Espresso und moderiert für RAI Radio 3 die Sendung „La lingua batte“.

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