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Die Linie 7 erlebt in diesem Jahr allein sieben Baustellen auf der Strecke

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    Die Linie 7 hat sich in letzter Zeit zu einer der am starksten frequentierten Linien im Netz der LVB entwickelt. Und zu einer der problematischsten, denn nicht nur in Paunsdorf hat diese Straßenbahnlinie mit einer 1.200 Meter langen Langsamfahrstrecke zu tun. Eine ganze Perlenschnur von Problemstellen bremst diese Linie aus.

    Erst im Dezember 2014 konnte ein komplett erneuertes Teilstück zwischen Dresdner und Torgauer Straße wieder befahren werden. Aber der Fahrgast erlebt auf der langen Strecke trotzdem noch, wenn er von Paunsdorf losfährt, immer neue Stellen, an denen die Gleise heruntergefahren sind oder andere Probleme die Straßenbahn so ausbremsen, dass der Fahrplan nicht eingehalten werden kann und die LVB sogar zusätzliche Bahnen in den Rundkurs schicken müssen, damit wenigstens einigermaßen der 10-Minuten-Takt gehalten werden kann.

    Für Bernd Sikora, den Bereichsleiter Infrastruktur der LVB, war das ein guter Grund, gerade die Strecke der Linie 7 in diesem Jahr mit einer ganzen Reihe von Baustellen zu spicken, die am Ende die „Stopper“ beseitigen und den Verkehrsfluss auf der Linie wieder normalisieren sollen.

    Von Ost nach West wird man folgende Baustellen auf der Linie erleben:

    Nr. 1 ist der schon erwähnte Gleisneubau auf 1.200 Meter an der Heiterblickallee vom 16. April bis zum 15. Mai. Damit wird die derzeit längste Langsamfahrstrecke im Netz der LVB beseitigt. In diesem Zusammenhang wird auch die Gleisschleife Paunsdorf-Nord instand gesetzt.

    Nr. 2 sind die Gleise in der Riesaer Straße direkt vor dem Straßenbahnhof Paunsdorf. Was auch deshalb notwendig wird, weil der Straßenbahnhof vorerst am Netz bleibt, um die noch fehlenden Kapazitäten im Technischen Zentrum Heiterblick aufzufangen. Hier wird die Strecke vom 13. bis zum 28. August gesperrt. Eine Sperrung, die gleichzeitig mit der Sperrung für Baustelle Nr. 3 stattfindet.

    Nr. 3 ist der Abschnitt der Wurzner Straße kurz vorm Viadukt in Sellerhausen. Ein kurzes Stück, über das wir schon berichtet haben („Das nächste Stück Wurzner Straße wird saniert“). Da wegen der Baustelle in der Riesaer Straße sowieso Schienenersatzverkehr gefahren werden muss, haben die LVB beide Baustellen zeitlich miteinander gekoppelt.

    Nr. 4 ist dann ein völlig heruntergefahrenes Stück Gleis in der Dresdner Straße zwischen Kohlgartenstraße und Gerichtsweg. Eine der markantesten Langsamfahrstrecken im Netz. Die Gleise werden von den LVB vom 17. Oktober bis zum 27. November komplett erneuert. Die Nutzer der Linie 7 haben also in diesem Jahr wirklich eine Art Spaßparcours vor sich.

    Nr. 5 wird deshalb zeitlich wieder mit Nr. 4 zusammengelegt. Nr. 5 ist eine Instandhaltungsmaßnahme am Rabensteinplatz. Das ist dort, wo die Linie 12 ihre Wendeschleife hat.

    Und damit ist man dann erst mal in Innenstadtnähe, begegnet quasi als Nr. 6 der Baustelle Gleiskreuz am Augustusplatz, die vom 10. bis 16. Juni terminiert ist. Aber die umfährt die Linie 7, indem sie vom Gerichtsweg einfach in den Georgiring abbiegt. Kurz darf man aufatmen. Aber eine Baustelle gibt es dann noch auf dem westlichen Streckenast.

    Nr. 7 findet direkt hinterm Straßenbahnhof Angerbrücke statt: Die LVB werden dort in der Kuhturmstraße vom  27. Juni bis zum 17. Juli die Gleise neu bauen bzw. befestigen. Was nicht ohne Sperrzeit funktioniert. Logische Folge: Umsteigen auf Schienenersatzverkehr.

    Fast hätte man auf der Strecke noch gern den Umbau in der äußeren Georg-Schwarz-Straße genannt. Aber dieses Umbauprojekt wird es erst 2017 geben.

    Aber nicht nur die Linie 7 ist bislang von etlichen Stopp- und Holperstellen auf der Strecke geprägt.

    Eine ganz ähnliche Tour kann man auf der Linie 1 abfahren. Das machen wir auch gleich an dieser Stelle.

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