Wave Gotik Treffen XX - Nachlese: 23.000 Gäste und viel bunt im schwarz - Zahlen und Bilder zum Jubiläum
Daniel Thalheim
14.06.2011

23.000 Besucher aus aller Welt zog es zum 20-jährigen Jubiläum nach Leipzig.
Foto: Daniel Thalheim
Das gesamte Wochenende hat die L-IZ wieder (fast) live vom WGT berichtet. Es wurde gejubelt, es wurde gefeiert und natürlich Musik gehört und erlebt. Weil der Worte aber zu viele sind, und manchmal Zahlen eben auch etwas sagen, zum Abschluss ein kleiner Text mit einer großen Zahl und einer ebensolchen Bildergalerie.
23.000 Besucher, 3.000 Pressevertreter zog es aus aller Welt nach Leipzig am vergangenen Pfingstwochenende. 10.000 Tagesgäste stromerten auf dem Heidnischen Dorf umher. Grund ist das Wave Gotik Treffen gewesen, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Jubiläum feierte.
Schon die Auftaktveranstaltung mit den Bands und Künstlern des ersten WGT war gut besucht, doch Deine Lakaien am 10. Juni, Feindflug und Front 242 zogen noch mehr Leute an. Auch die Klassikevents fanden hohen Zuspruch, die in der Leipziger Oper angebotenen Opernaufführungen oder in der Peterskirche sowie Völkerschlachtdenkmal aufgeführten Brahms-Werke zogen Gruftis von nah und fern an.
Dass nicht, wie in diesem Jahr oft geschehen, Klassik-Fans aus Platzmangel wieder weggeschickt werden müssen, will sich die Treffen und Festspielgesellschaft einiges einfallen lassen., Im kommenden Jahr wird man hier wohl größere Lösungen finden müssen, heißt es sinngemäß in einem ersten Fazit auf L-IZ-Nachfrage hin. Auch die Halle 15 ist laut Pressesprecher Cornelius Brach nur eine Interimslösung gewesen. Man versucht im nächsten Jahr etwas anderes zu finden, vielleicht kann man dafür sogar wieder zum Kohlrabizirkus zurückkehren.
Weil aber ein Jubeljahr gewesen war, gab's natürlich durch die vielen Veranstaltungen noch öfter Überschneidungen, als sonst schon auf dem Festival gewohnt. Nächstes Jahr fährt das Wave Gotik Treffen wohl wieder auf ein erträglicheres Maß von um die 200 Künstler und Konzerte herunter. Brach versteht es, dass mancher Besucher vom Überangebot schon fast genervt war, denn so manchen Künstler musste man verpassen und die Entscheidungen waren dabei nicht immer leicht. Aber wie in jedem Jahr, so dennoch wohl auch 2012 - sich selbst dabei unter Stress setzen hilft nicht, Entspannung ist die halbe Miete.
Apropos Entspannung: Genau das ist das Wort, welches Brach für die WGT-Woche vom 9. bis 13. Juni gebraucht. Die Polizei vor Ort hatte nichts zu tun und betätigte sich lieber als Fundbüro. Auch Diebstähle kamen so gut wie nicht vor. Insofern war das WGT also steigerungsfähig und konnte hierin Positives vermelden. Jetzt ist es doch ein längerer Text geworden, aber manche Dinge müssen einfach erzählt werden. Zum Schluss also noch die Bilder und auf ein Neues zu Pfingsten 2012.
VGWortLIZ

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