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Willkommenstour in Schneeberg: Gebhardt, Nagel und Ernst besuchen Erstaufnahmeeinrichtung

Im Rahmen einer sächsischen Asyl- und Willkommenstour von Abgeordneten der Linken wird am Donnerstag, dem 20. August 2015, um 10 Uhr die Erstaufnahmeeinrichtung in Schneeberg besucht. Daran nehmen die Dresdner Europaabgeordnete der Linken, Dr. Cornelia Ernst, und die Abgeordneten der Landtags-Linksfraktion, Rico Gebhardt (Fraktionsvorsitzender) und Juliane Nagel (Sprecherin für Migrations- und Flüchtlingspolitik) teil. Dem schließt sich um 14 Uhr auf dem Markt in Schneeberg die Ausstellung zum Thema Flucht und Asyl an - mit 12 Holz-Silhouetten, bestückt mit Fluchtgeschichten und Fakten.

Am Mittwoch macht die Asyl- und Willkommenstour in Aue Station (10 Uhr Ausstellung auf dem Markt, 14 Uhr Besuch der Asyl-Unterkunft Siedlerstraße), am Freitag in Marienberg (10 bis 13 Uhr Ausstellung auf dem Markt) und Drebach (14 bis 16 Uhr Besuch der Asyl-Unterkunft in der Talstraße, mit Fraktionsvorsitzendem Rico Gebhardt). An beiden Terminen nimmt u.a. der erzgebirgische Landtagsabgeordnete der Linken, Klaus Tischendorf teil.

Dazu sagt Rico Gebhardt, Vorsitzender der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag: Ob es die Initiative für ein Welcome Center oder die dezentrale Unterbringung von Flüchtlingen in Wohnungen ist – es gibt viele Impulse aus dem Erzgebirge für eine im Alltag gelebte Willkommenskultur. Das tut Sachsen insgesamt gut. Dieses Engagement wollen wir mit unserer Asyl- und Willkommenskultur unterstützen.

Was dem menschlichen Miteinander nicht nur im Erzgebirge nicht gut tut, ist eine Staatsregierung, wo die rechte Hand nicht weiß, was die linke tut und die Bürger_innen mit widersprüchlichen Informationen verunsichert werden. Stichwort Erstaufnahme-Außenstelle Schneeberg, wo Zahlen zwischen 280 und 1.100 kursierten. Gegen diese regierungsamtliche Verunsicherung wollen wir mit der Asyl- und Willkommenstour ein Zeichen setzen.

Die mit dem Thema Asyl verbundenen Herausforderungen lassen sich nur jenseits der Grenzen von Parteipolitik im Interesse der Geflüchteten und der gesamten Gesellschaft erfolgreich meistern. Wir wollen genau hinhören, wo es vor Ort Probleme gibt, und diese in den Landtag tragen, der für den landespolitischen Rahmen die Verantwortung trägt.

AsylpolitikMelderWillkommenskultur
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