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ARCHIV

Tägliches Archiv: 27. Juli 2012

Londoner Geschichten: Die olympische Fackel ist da!

Es war am 12.April 2003. Da stand ich mit Tausenden anderen auf dem Leipziger Marktplatz und konnte kaum mehr stehen vor Aufregung. "Leipzig!", verkündete damals Gerhard Schröder und schon war meine Heimatstadt im Rennen um die Olympischen Sommerspiele 2012 - zumindest für ein Jahr...

Leben im „Kleinen Joachimsthal“: Wenzel Prager Bierstuben haben schon still und böhmisch eröffnet

Man hatte es fast schon weggeguckt, das Kleine Joachimsthal. Die Schaufenster waren zugestaubt, das Tor verrammelt. Selbst die Stampe, die hier noch ausgehalten hatte, als der alte Durchgangshof an der Kleinen Fleischgasse Nummer 8 längst für andere Nutzungen gesperrt war, war irgendwann ausgezogen. Und dann begann das jahrelange Theater der wechselnden Eigentümer. Wer dieser Tage da vorbeikommt, stutzt natürlich: Fünf Tische stehen auf dem Pflaster, der Durchgang ist offen, Kellner wetzen mit Tabletts rein und raus.

„Eine Fankultur, die sich rasend entwickelt“: Mitglieder des Bulls Club im Gespräch

Sie intonieren Schlachtgesänge, inszenieren Choreografien, feuern ihre Mannschaft an. Wo immer RB Leipzig auch spielt. Der Bulls Club ist meistens dabei. L-IZ.de hat sich mit zwei Mitgliedern getroffen. Robert (24) und Philipp (29) lieben Fußball. RB Leipzig? Für sie eine Liebe auf den ersten Blick.

RB Leipzig zurück aus Trainingslager: Keine Verletzten, keine Neuzugänge, kein Bundesligist

Vergangenen Mittwoch ist der Rasenballer-Tross aus dem kräftezehrenden Trainingslager in Bad Aussee (Österreich) zurückgekehrt. Nach einem freien Tag versammelte Coach Alexander Zorniger seine Schäfchen wieder am Cottaweg.

HTWK Leipzig stärker nachgefragt denn je: Ansturm auf Studienplätze hält an – Stellenkürzungen bleiben

Bereits in den vergangenen Jahren ist die Zahl der Bewerbungen um die zur Verfügung stehenden Studienplätze an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) kontinuierlich angewachsen. Diese Entwicklung setzt sich 2012, im Jahr des 20. Jubiläums der Hochschule, umso deutlicher fort, teilt die Hochschule mit.

Leserbrief zu Weitere Stolpersteine erinnern an jüdische und kommunistische NS-Opfer

Dr. Thomas Feist (MdB, CDU): Ich war mit einer deutsch-israelischen Jugendgruppe bei der Verlegung in der Nikolaistraße dabei, wo für die Ermordeten das jüdische Totengebet Kaddish gesprochen wurde und Nachfahren Kerzen entzündeten. Ich fand es schon etwas befremdlich, fast beschämend, dass außer mir kein weiterer Mandatsträger - ob Bund, ob Land, ob Stadt - anwesend war.

Leipziger Forscher schauen Träumern ins Gehirn: Wenn das Ich erwacht, gehen zwei „Lämpchen“ an

Da war die Pressefrau des Münchner Max-Planck-Instituts für Psychiatrie doch recht mutig, als sie titelte "Der Sitz des Meta-Bewusstseins im Gehirn. Untersuchungen an luziden Träumern machen sichtbar, welche Gehirnzentren beim Erlangen unseres Ich-Bewusstseins aktiv werden". Der Laie staunt. Weiß man jetzt wirklich, wo das Ich im Gehirn sitzt? - Wohl eher nicht.

Kassensturz: Sachsen gehört zu den Billigheimern der Nation

Brisante Zahlen: Am Donnerstag, 26. Juli, legte das Bundesamt für Statistik eine Auswertung zu Löhnen im Vergleich vor. Und was auf Bundesebene schon für ein Erschrecken sorgte: Frankfurter Rundschau: "Jeder Zehnte verdient weniger als 8,50 Euro", ist für Ostdeutschland geradezu entlarvend. Und die Zahlen belegen auch: Die Hartz-IV-Reformen haben vor allem im Osten für Dumping-Löhne gesorgt.

Am 31. Juli: Letzte Chance auf Bildungsberatung vor der Sommerpause

Am kommenden Dienstag, dem 31. Juli, gibt es die letzte Chance auf eine Beratung zum beruflichen und persönlichen Weiterkommen im Interim der Leipziger Stadtbibliothek am Neumarkt 9. Danach verabschiedet sich die Leipziger Bildungsberatung in die Sommerpause.

Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal: 5.000 Besucher im Forum, 600 Kommentare – und der dünne Faden der Erinnerung

Es wird tatsächlich diskutiert. Nicht übermäßig. Die Zahl der engagierten Leipziger in Sachen "Leipziger Freiheits- und Einheitsdenkmal" ist überschaubar - auch wenn die Zahlen, die das Kulturamt am Mittwoch, 26. Juli, bekannt gab, auf den ersten Blick beeindrucken: Die Ausstellung in der Unteren Wandelhalle des Neuen Rathauses besuchten allein am ersten Wochenende rund 1.000 interessierte Menschen. Insgesamt fanden bisher über 2.000 Besucher den Weg ins Neue Rathaus. Rund 350 von ihnen kommentierten das Gesehene im Gästebuch.

Kürzungen im Nahverkehr machen Mobilität immer teurer: Ökolöwe kritisiert Landesverkehrsplan Sachsen 2025

Der Ökolöwe kritisiert in seiner Stellungnahme zum Landesverkehrsplan Sachsen 2025 die fehlende Zielstellung, die unbegründete Bevorzugung des Kfz-Verkehrs, Kürzungspläne im ÖPNV, fehlende Aussagen zu Zielen des Lärmschutzes, der Luftreinhaltung und der Reduktion des CO2-Ausstoßes im Verkehrssektor.

Energiewende: Nationalakademie Leopoldina legt kritische Stellungnahme zur Nutzung von Bioenergie vor

In einer Stellungnahme zu den Grenzen und Möglichkeiten der Nutzung von Bioenergie kommt die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina zu dem Schluss, dass Bioenergie als nachhaltige Energiequelle für Deutschland heute und in Zukunft keinen quantitativ wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten kann.

Niedriglohnland Sachsen: Arbeiterwohlfahrt Sachsen fordert Mindestlohn und warnt vor Altersarmut

In der am Donnerstag, 26. Juli, veröffentlichten Verdienststrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik und des Sächsischen Landeamts für Statistik wird der hohe Anteil von Beschäftigten deutlich, die unterhalb eines existenzsichernden Stundenlohns arbeiten. Sachsen liegt mit einem Anteil von 23 Prozent von Geringverdienenden auf dem bundesweit vorletzten Platz.

Nächstes „Hundert“ zum Jubiläum der Deutschen Nationalbibliothek: Denken als kollektives Sammelgut

Es ist ein stilles Geburtstagskind da am Deutschen Platz. 100 Jahre alt ist die Deutsche Bücherei, die seit einiger Zeit Deutsche Nationalbibliothek heißt. Und wer es noch nicht wusste, erfährt im neuen, dem dritten Jubiläumsheft, dass die Bibliothek schon 160 Jahre hätte alt sein können. Hätte ein berühmter Märchenerzähler nicht 1843 festgestellt, dass man so etwas in Deutschland nicht braucht. Jacob Grimm heißt der Bursche.

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