Artikel vom Sonntag, 18. August 2013

Schweinevogel von Schwarwel (205): Urlaubsende

Na alle wieder da und schlechte Laune? Woran das wohl liegt? Kluge Köpfe mit Burnout-Abo haben längst herausgefunden: Wer den Urlaub komplett weglässt, dem droht zumindest nicht dieses Neustartsyndrom. Und mal ehrlich: dieses demonstrativ ausgeruhte, hyperaktive "Jetzt gehts aber los hier!", das scheinheilige "Das ist aber schön da, wo ihr wart" und vor allem der bekannte Geruch treiben einen letztlich in den Wahnsinn. Bis die Abstumpfung wieder auf Normallevel läuft.
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„Der nächste Genozid an den Kurden droht“: Protest der Aleviten auf der Eisenbahnstraße bleibt klein

"Mehrere hundert Menschen sind getötet worden, darunter viele Kinder. Sie wurden vergewaltigt und geköpft", klagt Arsan Burcu an. "Die Al-Khaida und die Freie Syrische Armee verüben Anschläge und führen einen Dschihad - einen Glaubenskrieg - in Syrien." Die 25-Jährige führte den Protestzug an, welcher sich heute Mittag von der Konrad- über die Herrmann-Liebmann- zur Eisenbahnstraße schlängelte. Weiterlesen

Kleines Wasser, großer Strom: Leipziger Unternehmen macht mit eigener Turbinentechnik kleine Staustufen rentabel

Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) hat vieles verändert in der Stromwirtschaft. Es regelt die bevorzugte Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Energiequellen ins Netz und sichert den Erzeugern eine festgelegte Vergütung zu. "Unter anderem hat es auch die Nutzung kleiner Staustufen rentabel gemacht", erklärt Tobias Sachtleben. Er und Emanuela Boretzki haben sich mit ihrer Unternehmensgründung von Green Heritage (engl. grüne Herkunft) dieser kleinen Wehranlagen angenommen. Weiterlesen

Pilze der anderen Art gesucht: Kölner kartografiert Wetterpilze und sucht Mitstreiter in ganz Deutschland

Klaus-Heinz Herda sucht Pilze aus Holz, Stahl oder Beton. Keine zum Essen sondern zum Unterstellen, wenn Regen droht. Das, was hierzulande eher als Schutzpilz ein Begriff ist, kannte Herda aus seiner Heimat - Köln - als Wetterpilz. "Es begann damit, dass ich vor Jahren welche fotografierte, weil sie recht heruntergekommen waren. Dann fragte ich bei der Stadt nach und sammelte alle möglichen Informationen dazu." Weiterlesen

Das schiffbare Leipzig: 300 Jahre Kanalpläne für Leipzig und ein Gewässerknoten im Schneckenmodus

Vier Jahrhunderte lang träumten allerlei Leute davon, Leipzig per Wasserweg mit den Weltmeeren zu verbinden. Nicht nur Carl Heine. Schon Sachsens Kurfürsten hatten solche Pläne und stießen - wer hätte das gedacht - bis ins späte 18. Jahrhundert auf starke Bedenken der Leipziger. Es ist schon erstaunlich, was ein Autor wie Wolfram Sturm zu Tage fördert, wenn er einfach nur versucht, die Geschichte von 300 Jahren Kanal-Träumereien aufzuschreiben. Weiterlesen