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Tag: 9. April 2014

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The Lego Movie: Der längste Werbespot aus der Legokiste

Wer kennt die kleinen Plastik-Steinchen nicht aus seiner Kindheit? Jetzt erobert "Lego" die Kino-Leinwand. Eine gelungene Marketing-Aktion. Normalerweise werden die Werbe-Filmchen im Kino als lästiges Übel empfunden. Normalerweise. Beim neuen "Lego Movie" bezahlen die Kinogänger sogar, um sich zum Kauf anregen zu lassen. Der dänische Spielzeug-Hersteller hat seine quietschbunten Phantasie-Welten jetzt in einen Langfilm packen lassen.

Literatur-Melodram “Die Poetin”: Über die Kunst des Verlierens

Elizabeth Bishop (1911 - 1979) zählt zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der US-amerikanischen Moderne. Bruno Barreto untersucht in seinem Melodram "Die Poetin" die homosexuelle Beziehung der Schriftstellerin zur Architektin Lota de Macedo Soares. Ein sinnlich-anregendes Stück Kino.

Satirefreiheit auf Wanderwegen: Julius Fischer im Interview zum Urteil des “Wanderhurenstreits”

Am 27. März entschied das Landgericht Düsseldorf dass das Buch des Leipziger Satirikers Julius Fischer "Die schönsten Wanderwege der Wanderhure" nicht weiter vertrieben werden darf. Der in Dresden und Leipzig heimische Verlag Voland & Quist ging bis zum Schluss davon aus, dass die Wahl des Titels durch die Satirefreiheit gedeckt ist, doch das Gericht sah das anders. Wie ist das Urteil vom Autor selbst aufgenommen worden? L-IZ.de hat bei Julius Fischer mal nachgefragt.

Kochen macht wieder Freude: Stadtgeschichtliches Museum zeigt ab 11. April Konsum- und HO-Plakate der 1950er Jahre

Vom 11. April bis zum 11. Mai zeigt das Stadtgeschichtliche Museum ein Stück Alltagskultur: Konsum- und HO-Plakate der 1950er Jahre. So ein bisschen Wirtschaftswunder sollte es damals ja auch im Osten geben. - Während das Werbeplakat ""Kochen macht wieder Freude" von 1952 vor allem die Verbesserung der Lebensverhältnisse gegenüber der Nachkriegszeit betont, führt die Werbung für Fertiggerichte mit dem Titel "In 10 Minuten kommt Mutti..." von 1955 mitten hinein in den Familienalltag der frühen DDR.

Erste Auswertung zum Verkehrskonzept Zoo: Ein örtlich begrenzter Lernprozess

"Hattu kein Konzept, kannstu nix machen", sagte der Hase. Das war zwei Jahrzehnte lang die Regel in Leipzigs Verkehrspolitik. Man plante zwar mächtig gewaltig in Ringen und Tangenten, aber man bekam die unterschiedlichen Verkehrsansprüche und Bedürfnisse nicht unter einen Hut. 2011 drohte das erstmals so richtig zum Kollaps zu führen: Da wurde das Gondwanaland im Leipziger Zoo eröffnet.

Ein Kultureuro für Leipzig? – SPD-StadtratskandidatInnen gehen am 10. April wieder auf die Straße

Bereits zum Internationalen Frauentag und zum Equal Pay Day waren die StadtratskandidatInnen der Leipziger SPD Katharina Schenk, Tino Bucksch und Björn Bloss auf Leipzigs Straßen unterwegs, um die Meinung der Leipzigerinnen und Leipziger zu konkreten kommunalen Fragen einzuholen. Diesmal befassen sich die Infostände, die in drei verschiedenen Stadtteilen veranstaltet werden, mit dem Thema Kultureuro.

Treppe in den Himmel: Wirtschaftsdezernat hat Plakataktion zum “Mittelstandsförderprogramm” gestartet

Leipzig hat nicht wirklich viel Mittelstand. Aber seit 20 Jahren beglückt die Stadtverwaltung die Öffentlichkeit mit immer neuen Aktionen und Programmen, die sich irgendwie an Unternehmen richten, die gern mal mittel werden wollen oder sich dafür halten. Geboren wird dabei in der Regel eine Maus. Und eine Plakataktion der potjemkinschen Dimension. Seit Dienstag, 8. April, gibt es wieder eine zu sehen.

Hauptversammlung der VNG stimmt Übertragung der Aktien an die EWE zu

Die Hauptversammlung der Verbundnetz Gas Aktiengesellschaft (VNG AG) hat am Dienstag, 8. April, einstimmig der Übertragung der Aktienanteile der Wintershall Holding GmbH in Höhe von 15,79 Prozent auf den Mitgesellschafter EWE AG zugestimmt. In diesem Zusammenhang hat der Vorsitzende des Aufsichtsrats, Dr. Rainer Seele, mit Wirkung zum 8. April 2014 den Vorsitz im Aufsichtsrat der VNG AG niedergelegt.

Das blanke Leben: Daniela Kriens Geschichten-Band “Muldental”

Ihr Debüt 2011 war ein Kracher. "Irgendwann werden wir uns alles erzählen" wurde ein Bestseller. In 15 Sprachen wurde dieser Roman einer Obsession bislang übersetzt. Ein Roman, der auch dadurch bestach, dass er atmosphärisch genau die Stimmung in der ostdeutschen Provinz einfing. Das ist mutig in Zeiten der großen Unverbindlichkeit. Und auch ihr neues Buch ist ein großes "Ja!" zur Wirklichkeit ihrer Heimat.

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