13.9 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

ARCHIV

Tägliches Archiv: 29. Dezember 2016

Polizeibericht, 29. Dezember: Unfallflucht, Brand im Stötteritzer Wäldchen, BMW angezündet

Einem BMW ausgewichen und verunglückt war gestern der Fahrer eines VW Passat in der Permoserstraße +++ Kurz vor der Einmündung zur Teslastraße kam eine Autofahrerin von der Straße ab, stieß gegen einen Baum und verletzte sich schwer. Nachdem sie aus dem Krankenhaus entlassen worden war, gab sie an, dass sie einem Fahrzeug ausweichen musste – In beiden Fällen sucht die Polizei nach Zeugen +++ Im Stötteritzer Wäldchen setzten Unbekannte abgeholzte Baumstämme in Brand +++ In der Abtnaundorfer Straße brannte ein BMW vollständig aus.

Allein Leipzigs Kulturbetriebe investieren 66 Millionen Euro bis 2020

Es braucht seine Zeit, aber da und dort spürt auch der Stadtrat, dass im Kulturdezernat seit dem Frühjahr eine neue Bürgermeisterin schaltet und waltet und auch ein bisschen aufräumt. Oft sind die Dezernate ja schon deshalb eine Blackbox, weil keine Pläne und Zahlen herausgegeben werden. Im Dezember hat Kulturbürgermeisterin Skadi Jennicke jetzt erstmals eine Verwaltungsvorlage zur Investitionsstrategie Kultur (Bau) vorgelegt.

Kommunen erhalten Sonderpauschale von 41 Millionen Euro für Flüchtlingsunterbringung

Sachsens Landkreise und Kreisfreie Städte haben heute vom Freistaat Sachsen eine weitere Ausgleichszahlung von rund 41 Millionen Euro für die Unterbringung von Flüchtlingen erhalten. Bei den Mitteln handelt es sich um die Zwischenabrechnung einer Sonderpauschale, die sich aus dem Haushaltsbegleitgesetz für den Doppelhaushalt 2017/2018 ergibt.

Stadt Markkleeberg veröffentlicht Digitale Bauherrenmappe

Für Markkleeberg gibt es jetzt eine sogenannte Digitale Bauherrenmappe. Dabei handelt es sich um einen Leitfaden rund um das Thema energieeffizientes Bauen und Sanieren, den die Stadt gemeinsam mit der Sächsischen Energieagentur SAENA GmbH veröffentlicht hat. Die Mappe hält umfassendes Wissen, praktische Hilfestellungen und nützliche Tipps für Bauherren, Energieplaner und alle anderen Interessierten bereit.

Sachsen kommt beim Hochwasserschutz voran

„Sachsen ist in diesem Jahr beim Hochwasserschutz einen deutlichen Schritt vorangekommen“. Dieses Fazit zieht Umweltminister Thomas Schmidt. Rund 178 Millionen Euro standen 2016 für den Hochwasserschutz an der Elbe sowie an den Gewässern 1. Ordnung zur Verfügung. „Fertiggestellt wurden eine Reihe von Projekten. Darunter die Hochwasserschutzanlagen in Mulda (Landkreis Mittelsachsen) für rund 10,7 Millionen Euro und in Wiesa (Thermalbad Wiesenbad, Erzgebirgskreis) für fünf Millionen Euro. Für den Hochwasserschutz von Döbeln (Landkreis Mittelsachsen) konnte eines der größten Verteilerwehre Sachsens mit Baukosten von rund 5,5 Millionen Euro eingeweiht werden, das bei Hochwasser künftig einen Teil des Wassers der Mulde in die Flutrinne ableitet“, so der Minister.

Geflügelpest: Sperrbezirk Cospudener See und Beobachtungsgebiet Störmthaler See aufgehoben

Der Sperrbezirk Cospudener See und das Beobachtungsgebiet Störmthaler See werden mit Wirkung zum 29.12.2016 aufgehoben. Es liegen aber weite Teile noch im Beobachtungsgebiet Cospudener und Markkleeberger See.

Innenminister Markus Ulbig prescht mit neuen Überwachungsideen vor und erntet deftige Kritik

Nach dem Anschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz waren es erst einmal wieder die Hardliner der konservativen Parteien, die vorpreschten und mehr Überwachung forderten – nebst einigen anderen Einschränkungen der bürgerlichen Freiheiten. Sie sind geradezu besessen von dem Glauben, sie könnten die Welt mit „Big Brother“ sicherer machen. In Sachsen war es natürlich Innenminister Markus Ulbig (CDU), der wieder entsprechenden Klamauk veranstaltete.

Anmeldung für Mitsingkonzert „Leipzig singt“ startet am 2. Januar

Am 2. Januar startet traditionell die Anmeldung für das Mitsingkonzert unter dem Titel „Leipzig singt“. Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen am 1. Oktober unter der Leitung der Leipziger Chorleiterin und Dozentin Barbara Rucha gemeinsam mit dem Leipziger Symphonieorchester Werke von Anton Bruckner aufzuführen. 550 Stimmen werden sich zu einem großen Chor vereinen und mit Bruckners Te Deum und seiner Messe in f-Moll zwei der beliebtesten Chorwerke der Romantik zu Aufführung bringen.

Letzter Abschnitt der Straßenbahnlinie 15 auf der Prager Straße wird zur Stadtbahn umgebaut

Das hat sich dann die Landesdirektion Sachsen doch als eine Art Weihnachtsgeschenk aufgehoben. Am Dienstag, 27. Dezember, meldete sie, dass die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) 2017 in der Prager Straße bauen dürfen. Sie können den Straßenbahn-Gleisabschnitt der Linie 15 in der Prager Straße zwischen Johannisplatz und Gutenbergplatz zur Stadtbahntrasse ausbauen. Hierfür hat jetzt die Landesdirektion Sachsen den Planfeststellungsbeschluss erlassen.

Wenn die Rente nicht mal für eine Leipziger Straßenbahnfahrkarte reicht

Kurz und knapp hielt sich der DGB in seiner Pressemitteilung vor Weihnachten: „,Rente muss reichen. Kurswechsel: Die gesetzliche Rente stärken!’ Unter diesem Slogan fährt seit heute eine Straßenbahn für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) durch Leipzig. Der Zug wird bis zum September nächsten Jahres in der Stadt zu sehen sein.“

Der Lebensraum für Tiere in der Stadt Leipzig wird noch knapper

2016 war ein hartes Jahr für Vögel, kleine Säuger, Amphibien und Insekten in Leipzig. Es wurde gesägt, geholzt, gerodet, Platz gemacht für neue Gebäude oder einfach nur für einen kurzgeschorenen Rasen. Zu den Zwängen einer vom Neubau geprägten Stadt kommen ja auch immer noch die Dummheiten starker Männer mit lärmenden Maschinen, die nur deshalb Habitate kahl rasieren, weil sie die Maschine dafür haben.

Vier große Arzneimittelstudien in der DDR mal von Historikern unter die Lupe genommen

Die Zeit um 1990 war nicht nur eine Zeitenwende. Sie war auch ein Moment, in dem noch einmal aller Frust herausgelassen wurde über den abgewickelten Staat und seine kommunikationsfaulen Funktionäre. Denn gescheitert war die DDR ja auch an der Unfähigkeit ihrer Funktionäre zum Dialog und zur Transparenz. Da gab’s dann auch manche Skandalgeschichte, die mehr aus Gerüchten bestand als aus Fakten. Über Arzneimitteltests in der DDR zum Beispiel.

Aktuell auf LZ