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ARCHIV

Tägliches Archiv: 14. Januar 2018

Lok beschert Kinderhospiz Bärenherz und Eric-Eiselt-Fußballschule nachträglich ein frohes Fest

Bereits das fünfte Jahr in Folge hat der 1. FC Lokomotive Leipzig eine Weihnachtsspendenaktion zugunsten karitativer Projekte initiiert. Insgesamt sammelte der Verein gemeinsam mit seinen Fans und Sympathisanten 2.200 € ein. Neben dem Kinderhospiz Bärenherz, welches der Verein bereits seit sechs Jahren kontinuierlich unterstützt, wurde wie im vergangenen Jahr auch, der Verein des im April 2016 verstorbenen ehemaligen Spielers und Trainers, Eric Eiselt, bedacht.

Gastkommentar von Christian Wolff: Gestern Immerath, morgen Pödelwitz

Abseits der großen Politik, abseits medialer Aufmerksamkeit, abseits der Antennen aufmerksamer Zeitgenoss/innen, abseits kirchlicher Geistesgegenwart, aber dennoch mitten in Deutschland ereignete sich Anfang der vergangenen Woche am westlichen Rand von Nordrhein-Westfalen ein skandalöser Akt von Kulturbarbarei: Der Dom St. Lambertus von Immerath, ein neoromanischer Kirchenbau aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, musste dem Braunkohleabbau weichen und wurde abgerissen.

Geschwätz ist wichtiger als Information oder Der wohltätige Herr Zuckerberg

Fakenews beginnen damit, dass Worte umgedeutet werden. So wie bei Newspeak in „1984“. So ein simples Wort wie Wohlbefinden, mit dem jetzt der mächtige Facebook-Chef Mark Zuckerberg öffentlich gemacht hat, was die Spatzen schon lange von den Dächern pfeifen: Sein Netzwerk hat die Prominenz von Informationsseiten (also auch den Wert von Zeitungen wie der unseren) herabgesetzt. Die Nutzer bekommen die seriösen Nachrichten nicht mehr prominent angezeigt. Dafür verkündet Zuckerberg seine Art von „sozialem Wohlbefinden“.

SPD-Jurist(-inn)en laden zur Diskussion über Herausforderungen für die Arbeitsethik

Die Veranstaltung am kommenden Mittwoch, den 17. Januar beginnt um 19:00 Uhr und findet im Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung, Burgstraße 25, (04109 Leipzig) statt. Zu Beginn der Veranstaltung wird der Sozialethiker Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach in das Thema einführen. Eine Vertreterin des DGB Sachsen bewertet im Anschluss die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt aus Sicht der Arbeitnehmervertreter.

Die Linke Leipzig ruft zum Gedenken an die Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht auf

Am Montag, dem 15. Januar 2018, wird der Leipziger Stadtverband der Linken an zwei Orten des 99. Jahrestages der Ermordung von Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg gedenken. Die Partei ruft um 17:30 Uhr an der Rosa-Luxemburg-Stele in der Gustav-Freytag-Straße und um 18 Uhr in der Braustraße vor dem Liebknecht-Haus zum Gedenken auf.

Nur die wenigsten Verbraucher möchten auf Bargeld in der Tasche verzichten

Sie klang gar nicht so aufregend, diese Nachricht der Verbraucherzentrale in dieser Woche: „Verbraucher nutzen mehrheitlich Bargeld“. Aber sie zeigt, dass alle Beteuerungen der Bankenlobby, die Bürger würden gern auf das Bargeld verzichten, falsch sind. Tatsächlich steckt hinter der internationalen Lobbyarbeit zur Abschaffung des Bargelds die Gier auf ein neues Geschäft mit komplett gläsernen Kunden. Kein Geldtransfer kann dann mehr unbeobachtet geschehen.

Die Weichenstellungen zu Leipzigs Verkehrsinvestitionen gehören in den Stadtrat

Am 10. Januar schrieben die Präsidenten von IHK, Handwerkskammer und Ingenieurskammer einen Offenen Brief an OBM Burkhard Jung, mit dem sie noch einmal ihre Position in der Verkehrspolitik deutlich machten. Aber Verkehrspolitik ist nicht nur OBM-Sache. Daran erinnern jetzt Linke und SPD. Auch Verkehrspolitik ist ein demokratisch ausgehandelter Kompromiss. Und Burkhard Jung kann den Stadtentwicklungsplan „Verkehr“ auch nicht einfach kassieren. Der ist vom Stadtrat beschlossen.

Sondierungsergebnisse zur Großen Koalition im Bund

Am Freitag, 12. Januar, haben CDU, CSU und SPD die Ergebnisse der Sondierungsgespräche für die neue Große Koalition im Bund bekanntgegeben. Die Kommentare landauf, landab waren so ziemlich alles zwischen Frohundglücklich bis hin zu „Totaler Stillstand“. Kommentatoren schrieben sich die Finger wund. Das machen wir nicht. Wir sammeln hier einfach, was die sächsischen demokratischen Parteien dazu kommentieren. Kommt Sachsen nun irgendwie drin vor oder nicht?

Hausbesuch beim Alten

LeserclubUnd wer war jetzt dran? – Eigentlich du. – Nein, du warst dran. – Nein. Von dir fehlt die Geschichte mit dem alten Kommissar. – Die hab ich dir längst gegeben. – Ja, wie so ein typisches Herr-L.-Papierchen. Willst du den Mann eigentlich lächerlich machen? – Käme mir nie in den Sinn. Aber ein bisschen Mitgefühl ... – Mitgefühl? – Sind wie hier im Rundfunk oder bei der Zeitung?

NoGroKo: Wenn das Eckige ins Runde soll

Es ist zwar ein terminlicher Zufall, der jedoch dennoch eines verdeutlichte: die – und von einer solchen muss man nun wohl sprechen – SPD-interne junge Revolte von unten links gegen eine neuerliche Regierungsbeteiligung der SPD beginnt im Osten. Nach dem 52:51 Stimmen-Beschluss des Landesparteitages in Sachsen-Anhalt, den sechs eigenen Delegierten für den Bundesparteitag der SPD am 21. Januar 2018 ein „Nein“ zur sogenannten „großen Koalition“ mit der CDU/CSU auf den Weg zu geben, erstarkt nun auch eine Kampagne namens „NoGroKo“ deutlich. Gleichzeitig rebelliert auch die Jugend der SPD in Sachsen und eine „Berliner Erklärung“ macht die Runde.

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