Artikel vom Mittwoch, 15. April 2020

In der Coronakrise regionale Strukturen stärken und wirklich was tun für Artenvielfalt und gegen Klimawandel

Der BUND Leipzig wirbt für den lokalen Einkauf bei regionalen Kleinunternehmen

Corona-Abstand auf dem Leipziger Wochenmarkt. Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserDie schnelle Ausbreitung des Coronavirus ist eine direkte Folge der Globalisierung. In mehrfacher Hinsicht. Angefangen vom explosionsartigen Auftreten am ursprünglichen Infektionsherd in Wuhan und dann in all den schnellen Sprüngen – meist per Flugzeug – in mittlerweile 180 Ländern der Erde. Und gerade erst deutet sich an, dass mit den Schutzmaßnahmen auch die globalisierten Lieferwege ins Stocken geraten. Nicht nur die Leopoldina mahnt: Jetzt müssen wir umsteuern! Weiterlesen

Natur- und Artenschutz am Fichtelberg mit Füßen getreten

Spaßprojekt mitten im Landschaftsschutzgebiet Fichtelberg: NABU Sachsen reicht beim Verwaltungsgericht Chemnitz Klage ein

Foto: Jan Gläßer

Für alle LeserIm Oktober berichteten wir über die massiven Verstöße gegen den Natur- und Artenschutz am Fichtelberg. Damals hoffte der NABU Sachsen noch darauf, dass die zuständigen Behörden einlenken und die Naturschutzgesetzgebung umsetzen. Doch dem war nicht so. In Sachsen ist Naturschutz bislang nur ein Feigenblatt. Wenn es um privatwirtschaftliche Interessen geht, wird er auch von zuständigen Behörden gern ignoriert und außer Kraft gesetzt. Weiterlesen

Die meisten Leipziger würden – unter Umständen – ihr tägliches Verhalten ändern

Ergebnisse der neuen Klimawandel-Umfrage bestätigen, was man schon 2014 alles nicht umgesetzt hat

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserAm Dienstag, 14. April, meldeten die Dezernate Umwelt, Ordnung, Sport und Allgemeine Verwaltung „Ergebnisse der Klimawandel-Umfrage liegen vor“. Die beiden zuständigen Bürgermeister sind ganz vorsichtig, die Ergebnisse zu interpretieren, die sich nicht wirklich stark von denen der Umfrage von 2014 unterscheiden. Der Bericht von 2014 verblüfft, weil er so aktuell wirkt. Und das tut er eben, weil in den vergangenen sechs Jahren fast nichts passiert ist, um die Stadt klimafreundlicher zu machen. Weiterlesen

Ein mahnender Vortrag, ein veritabler Shitstorm und das hilflose Agieren einer überforderten Stadtspitze

Kein Freiheits- und Einheitsdenkmal: Die Geschichte einer großen Leipziger Blamage

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDa steckt man nun mitten im Corona-Shutdown, scheinbar gibt es nur noch dieses eine Thema. Und da erinnert einen ein handliches Buch daran, dass sich einige Leipziger vor acht Jahren einmal gewaltig echauffierten über einen Denkmalsentwurf. Es war das klassische Beispiel eines Shitstorms. Und wenn man die damaligen Forumbeiträge so liest, verstärkt sich der Eindruck wieder: Das war ein konzertiertes Niederbrüllen. Und wie die Ouvertüre für das, was ab 2015 in Sachsen anschwoll. Weiterlesen

Impulse für den digitalen Handel

Foto: Gerd Altmann

Der Einfluss der eingeschränkten Bewegungsfreiheit auf den Einzelhandel ist nicht nur in der Leipziger Region präsent. Auch wenn erste Lockerungen den Verkauf in kleineren Geschäften wieder möglich gemacht haben, haben viele regionale Händler mit den Folgen der letzten Wochen zu kämpfen. Mit den vor knapp zwei Monaten eingeführten Einschränkungen hat der digitale Handel neue Impulse erhalten, teilweise mit größeren Erfolgen als vor der Krise. Weiterlesen