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Tag: 5. Juni 2021

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Damit es schneller geht, werden auch immer öfter Flugzeuge direkt übers Stadtgebiet geschickt. Foto: Ralf Julke

Mitteldeutsche Flughäfen senken ihre CO2-Emissionen – aber nur am Boden, nicht im Flugverkehr

Man würde es ja so gern glauben, wenn die Mitteldeutschen Flughäfen melden: „Mitteldeutsche Flughäfen senken CO2-Ausstoß deutlich. Zehn Jahre früher als anvisiert, ist das Branchenziel der Halbierung übertroffen“. Das haben sie am Freitag, 4. Juni, tatsächlich getan. Aber es ist eine Feigenblattmeldung, denn die großen CO2-Emissionen erzeugen die beiden sächsischen Flughafen nicht im Flughafenbetrieb, sondern im Flugverkehr. Wir stellen die Zahlen einfach mal nebeneinander.

Weltumwelttag 5. Juni: 82 Prozent der Deutschen wollen auf Einwegprodukte verzichten

Das Leben mit politischen Entscheidungen in Deutschland wäre deutlich einfacher, wenn deutsche Minister nicht immer erst bei ihren Gschaftlhubern in irgendwelchen kleinen oder großen Klitschen nachfragen würden, ob eine politische Richtungsentscheidung dort auch genehm ist. Denn die Bundesbürger sind in der Regel gut informiert und tragen auch einschneidende Veränderungen mit, wenn sie wissen, wofür sie gut sind. Zum Beispiel den Verzicht auf Einwegplastik.

Leipziger Baustelle im Winter 2021. Foto: LZ

Sozialwohnungen: Mit den Fördergeldern des Freistaats können nur 600 Sozialwohnungen gebaut werden, nicht die benötigten 1.460

Am Donnerstag stellte Baubürgermeister Thomas Dienberg ja neben dem Monitoringbericht Wohnen und dem Wohnungspolitischen Konzept auch den Mietspiegel 2020 vor. Und ein ganz zentrales Thema war dabei: Wie viel bezahlbaren Wohnraum hat Leipzig eigentlich noch? Und wie will Leipzig überhaupt wieder genug bezahlbaren Wohnraum schaffen? Ein Thema, das auch die Linksfraktion umtrieb, die gleich ein ganzes Fragenpaket dazu stellte.

Francis Nenik: E. oder Die Insel. Foto: Ralf Julke

E. oder Die Insel: Der Gestrandete auf der Muldeinsel und die Abgründe der Leipziger Kindermedizin im 20. Jahrhundert

Die Form ist ungewöhnlich, auch der Ort, an dem der Ich-Erzähler seine Geschichte rekapituliert: eine Insel in der Mulde, in Sichtweise des Pfarrhauses, in dem er kurz zuvor erst mit seiner Familie eine Notunterkunft bekam. Es sind die letzten Tage des Krieges und nach und nach tauchen wir als Leser ein in die Selbstrechtfertigung eines Mannes, der sich durchaus bewusst ist, dass er Schuld auf sich geladen hat.

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