Endet die Hängepartie um ein Stadtquartier mit 3.000 Wohnungen im I. Quartal 2019?

Der Stadtrat tagte: Wie weiter am Bayerischen Bahnhof? + Video

Für alle LeserVideoIm November 2017 war es, als die L-IZ.de vom Aufatmen der Stadträte im Fachausschuss Planung und Bau der Stadt Leipzig berichtete. Die Schlagzeile: „Endlich Einigung im Streit zwischen Stadt und Stadtbau AG“ kündete von großen Taten. Denn nachdem man seit 2011 in der Dauerdebatte ohne Spatenstiche am Bayerischen Bahnhof verheddert war, hatte ein Mediationsprozess scheinbar Großes hervorgebracht. Von Flächenerwerbungen und Schulneubau war die Rede, ein praktisch im Zentrum der Stadt liegendes Quartier mit 3.000 Wohnungen am Bayerischen Bahnhof sollte kommen, 30 Prozent bezahlbare Wohnungen für Haushalte mit geringerem Einkommen bald entstehen. Nun ist ein weiteres Jahr vergangen.

SPD-Stadtrat Heiko Oßwald fasste die Jubelfeier vor genau einem Jahr so zusammen: „Es ist wichtig, dass auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs Wohnungen für unterschiedliche Einkommen entstehen, weil damit eine Durchmischung des Viertels möglich wird. Wir sind erleichtert, dass nun endlich ein Kompromiss gefunden wurde und die ersten Bauschritte 2017 beginnen werden. Mit mehreren Kindergärten und Schulen, zahlreichen Wohnungen und vielen Grünflächen wird dieser Stadtteil eine wichtige Funktion, sowohl für das Zusammenwachsen der Leipziger Südvorstadt als auch für das weitere Bevölkerungswachstum der Stadt haben.“

Was folgte, war öffentliche Stille und ein intensiver Gesprächsprozess zwischen den Parteien. Das Leipziger Bevölkerungswachstum hat sich seither stark eingebremst – wo keine Wohnungen sind, zieht auch keiner mehr zu, wohingegen es immer mehr Jobs in der Stadt gibt. Neben den seitens der Stadt Leipzig dringend benötigten Schul- und Kitakapazitäten sah man hier auch eine Möglichkeit, neben dem Freiladebahnhof den sozialen Wohnungsbau deutlich voranzubringen. Wo im Gebiet an der Delitzscher Straße 700 Wohnungen entstehen sollen, die nach den Vorgaben der „Kosten der Unterkunft“ preiswert bewohnbar sein sollen, gibt es auch konkrete Erwartungen an die Bauplanungen am Bayerischen Bahnhof.

„Eine wichtige Voraussetzung für eine Sozialwohnungsbauförderung ist die Wohnungsgröße. Im Wettbewerbsverfahren Dösner Weg war den Architekten daher vorgegeben, dass mit Wohnungsgrößen von 45, 60 und 75 Quadratmeter (+ 10 Quadratmeter für jede weitere Person) eine wichtige Voraussetzung für die Zahlung der Kosten der Unterkunft eingehalten wird.“, so Linken-Stadtrat Siegfried Schlegel zu den Vorgaben im Jahr 2017.

Weitere gute Nachrichten gab es damals auch: Grünflächen sollen vor allem rechts und links des S-Bahn-Trogs entstehen, sie sollen als Parkanlage mit integrierten Spielflächen angelegt werden. Im Südteil des Bau-Geländes soll sogar noch eine weitere Grundschule gebaut werden und für die im Süden dringend benötigte Schwimmhalle gibt es schon Visionen, war damals auf der L-IZ.de zu lesen – fast schien es, als ob nun jeden Tag die ersten Erdarbeiten beginnen würden.

Blick über Leipzig mit der Schneise des Vorgeländes des Bayrischen Bahnhofs. Foto: Matthias Weidemann (Archiv)

Blick über Leipzig mit der Schneise des Vorgeländes des Bayrischen Bahnhofs. Foto: Matthias Weidemann (Archiv)

Am 22. November 2018 war deshalb mit Spannung erwartet, was Oberbürgermeister Burkhard Jung zum Fortschritt – der offenkundig noch immer einer hinter den Kulissen ist – zu sagen hatte. Dies übernahm dann Fachbürgermeisterin Dorothee Dubrau für ihn. Und mancher Stadtrat hatte wohl trotz bereits wieder gesunkener Erwartungshaltungen etwas Konkreteres hören wollen.

Karsten Albrecht (CDU) brachte es aus seiner Sicht auf den Punkt: „Und jetzt sagen Sie mir bitte den Baubeginn der Schule.“. Nach der Antwort nahm der Landtagskandidat allerdings kopfschütteln Platz, als die Bürgermeisterin ihm mitteilen musste, dass es noch immer inhaltliche Probleme bei der Gesamtfläche dafür und der Anzahl der Räume der Schule gäbe.

Dass langsam so mancher im Rat frustriert auf die Auskünfte reagiert, hat sicher mit dem fast schon lax anmutenden Gebahren rings um das zukünftige Stadtquartier zu tun. Während an vielen Stellen zunehmend verdichtet und zugebaut wird, liegt hier ein riesiges Areal am Leipziger Zentrum seit Jahren brach. Mal wurden unterschriftsreife Verträge letztlich nicht gegengezeichnet, mal waren es Details, die scheinbar unüberwindlich schienen. Doch nun soll es endlich gelingen.

Karsten Albrecht (CDU) wollte es konkreter hören. Foto: L-IZ.de

Karsten Albrecht (CDU) wollte es konkreter hören. Foto: L-IZ.de

Verbindlichkeiten?

Man habe einen „Vertrag zur Ergebnissicherung“ abgeschlossen, also eine Art Vorvereinbarung, welche die „Regeln der Zusammenarbeit“ beschreibt und eine Darstellung der Projektstruktur erbringen soll, so Dubrau.

Die ganze leidvolle Geschichte des Vor und Zurück in dieser Sache seit 2011 fand sich in der Frage von Stadtrat Dieter Deissler (Grüne) wieder: „Der von beiden Seiten unterzeichnete Vertrag, welche Wirkung hat der? Sind das Absprachen oder ist das lediglich eine Unterzeichnung eines Protokolls?“.

„Es ist schon ein bisschen mehr“, sagte Dubrau und auch in der Antwort lag die seit Jahren gelernten Skepsis aller, die sich mit dieser Sache mal eingehnder befasst haben. „Es geht um die Ergebnissicherung dessen, was in der Vergangenheit besprochen war, das ist ganz wichtig.“ Alle Anträge der Fraktionen im Stadtrat seien im Vertrag eingearbeitet worden. Den endgültigen Vertrag möchte die Verwaltung nun im I. Quartal 2019 zur Beschlussfassung im Stadtrat vorlegen.

Mal sehen, ob die Stadtbau AG das auch will. Denn bei diesem Projekt gilt aus Erfahrung: nur was unterschrieben ist, wird am Ende auch eine Schule oder ein ganzes Stadtquartier. Vielleicht können es die Stadträte ja zum Ende ihrer Legislatur und vor den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 doch noch überraschenderweise erleben, dass zumindest ein erster Bagger aufs Gelände rollt.

Dorothee Dubrau zum Stand beim Bayerischen Bahnhof am 22.11.2018 im Stadtrat

Quelle: Livestream der Stadt Leipzig

Endlich Einigung im Streit zwischen Stadt und Stadtbau AG: Am Bayerischen Bahnhof können 2017 endlich die ersten Bauarbeiten beginnen

* Video *StadtratBayerischer Bahnhof
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 


Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Der Stadtrat tagt: Die November-Sitzung im Livestream und als Aufzeichnung
Der Stadtrat tagt. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWeil am Mittwoch ein Feiertag ist, findet die November-Sitzung des Leipziger Stadtrats ausnahmsweise an einem Dienstag statt. Am 19. November kommen die Stadträte und Stadträtinnen bereits zum dritten Mal innerhalb von drei Wochen im Neuen Rathaus zusammen. Die L-IZ ist mit einem Livestream vor Ort und wird über ausgewählte Themen berichten.
Schon über 1.000 Anträge für mietpreisgebundenen Wohnungsbau in Leipzig bewilligt
Ein Baukran in Leipzig - aber noch nicht für sozialen Wohnungsbau. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWie kritisiert man eine Landesregierung, die es einfach nicht fertigbringt, bei wichtigen Zukunftsthemen über ihren Schatten zu springen? Ganz sachte. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau macht es jetzt vor in einer Antwort auf eine Anfrage der Linksfraktion. Denn dass die Peanuts aus Dresden nicht reichen, den sozialen Wohnungsbau in Leipzig ausreichend zu finanzieren, ist auch der Leipziger Stadtverwaltung klar.
Am 23. November im Cineplex: Bayerisches Outdoor Filmfestival B/O/F/F
Sächsische Delikatessen. Quelle: CINEPLEX Leipzig

Quelle: CINEPLEX Leipzig

Das Bayerische Outdoor Filmfestival B/O/F/F ist wieder auf Tour und macht am 23.11. zum ersten Mal Station im Leipziger Westen. „Autorenkino im Genre Abenteuer- und Naturfilme, zwischen Heimatliebe und Weltoffenheit“, so beschreiben die drei Macher ihre Filmtour. Gespielt wird in Programmkinos, Kletterhallen, Freiluftkinos, in Biergärten, am See und auf Hütten. Die Vorführung im Cineplex Leipzig ist die einzige Vorstellung in Ostdeutschland.
Sparkassenmuseum Grimma hat in der einstigen Schalterhalle neu eröffnet
Willkommen am historischen Schalter. Foto: Stadt Grimma

Foto: Stadt Grimma

Für alle LeserKlein aber fein. Grimma hat jetzt wieder ein Sparkassenmuseum. Ein Wasserschaden hat dafür gesorgt, dass es vor vier Jahren geschlossen werden musste. Doch seit dieser Woche kann das Sparkassenmuseum in Grimma wieder besichtigt werden. Die Ausstellung wurde neu konzipiert und zog in den ehemaligen Schalterraum der historischen Sparkasse am Grimmaer Markt.
Stadtrundfahrt-Unternehmen will auf Busdurchfahrten durch die Beethovenstraße nicht verzichten
Stadtrundfahrtbusse in der Beethovenstraße. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserSeit Juni ist die Beethovenstraße Fahrradstraße. Eine Ausschilderung, auf die sich auch viele Anwohner gefreut hatten. Denn damit müsste sich normalerweise auch der Durchfahrtverkehr von Lastkraftwagen deutlich verringern. Und auch die dicken Busse der Stadtrundfahrten dürften hier nicht mehr fahren. Doch diese Busse aus der Straße zu bekommen, ist selbst für Leipzigs Stadtverwaltung ein ganz zähes Unterfangen.
Sachsens Linke hat mit Schaper und Hartmann ein neues Führungsduo
Wahlplakat der Linken zur Landtagswahl 2019. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserDas Wahlergebnis zur Sächsischen Landtagswahl im September war auch für die Linkspartei eine eiskalte Dusche: 10,4 Prozent. Solche Ergebnisse kannte bisher nur die SPD, die mit 7,7 Prozent diesmal noch schlechter abschnitt. Da war schon klar, dass zum nächsten Landesparteitag abgerechnet werden würde. Der fand am Wochenende in Dresden statt. Und Antje Feiks, die als Landesvorsitzende für das Wahldebakel die Verantwortung übernahm, trat nicht mehr an.
Bockwurst. Einfach Kult! Das Büchlein für alle, die die Bockwurst schon immer unterschätzt haben
Herbert Frauenberger: Bockwurst. Einfach Kult! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMan bringt sie gedanklich tatsächlich nicht zusammen: bekannte Fernsehköche wie Herbert Frauenberger und so alltägliche Esswaren wir z. B. Bockwürste. Aber die Bockwurst hat es in sich. Auch weil man sie unterschätzt. Man weiß zwar als landläufiger Käufer von Bockwurst mit Brötchen nicht, was drin ist. Aber mit Frauenberger erfährt man es.
Ab dem 20. November im Cineplex: Eiskönigin 2 mit FSK 0 und „hohem Besuch“ am 1. Advent
Quelle: CINEPLEX Leipzig

Quelle: CINEPLEX Leipzig

Wenn zum Feiertag (Buß- und Bettag) am Mittwoch, den 20.11., um 10:15 Uhr DIE EISKÖNIGIN zum ersten Mal auf der Leinwand zu sehen ist, können sich auch die kleinsten Kinobesucher über Elsas neue Abenteuer freuen. Die FSK (Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft) hat sich ein Urteil über die heißersehnte Fortsetzung gebildet, die nun in Deutschland mit der FSK0 ohne Altersbeschränkung ins Kino kommt.
Am 13. März 2020 in der Peterskirche: Ich, Judas – Einer unter euch wird mich verraten
Quelle: berlinièros GmbH

Quelle: berlinièros GmbH

Alle bisherigen Shows restlos ausverkauft: Aufgrund des überwältigenden Erfolges gibt es bundesweite Zusatztermine 2020 von Ben Beckers Solo-Performance „Ich, Judas“. Das ursprünglich nur für eine einmalige Aufführung geplante Programm erfährt seit der Premiere im November 2015 einen großartigen Zuspruch bei Publikum und Fachwelt.
Fridays For Future Sachsen schreibt einen Offenen Brief an die zukünftige Landesregierung: Was ihr vorhabt, ist zu wenig!
Fridays For Future auf dem Innenstadtring. Dort wollen die jungen Aktivist/-innen am Freitag wieder laufen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWährend die Koalitionsverhandlungen in die Spitzenrunden gehen, wenden sich am heutigen Montag, 18. November, zwölf sächsische Ortsgruppen von Fridays For Future an die Verhandlungsteams und die zukünftige Landesregierung, darunter auch die Leipziger Gruppe. Denn das Positionspapier von CDU, SPD und Grünen hatte zwar ein paar Ansätze zu einer besseren Umwelt- und Klimapolitik. Aber wirklich mutige Schritte waren noch nicht zu erkennen.
Wohnungsnöte, Schulden und nach wie vor jedes fünfte Leipziger Kind in Armut
Verteilung der Leipzig-Pass-Inhaber im Stadtgebiet. Karte: Stadt Leipzig, Sozialreport 2019

Karte: Stadt Leipzig, Sozialreport 2019

Für alle LeserEs war zumindest wieder ein durchwachsenes Zahlenpaket, das das Leipziger Sozialdezernat am 8. November vorgelegt hat. Immerhin veröffentlicht Leipzig seit Jahren regelmäßig einen Sozialreport, auch wenn der nur einen Teil jener Zahlen sammeln kann, die das Leben und die Probleme der Stadt sichtbar machen. Und zumindest trifft zu: Leipzigs Bevölkerung wächst weiter und das wachsende Arbeitsplatzangebot hat einen Teil der alten Not gelindert.
Stadt hat keine Handhabe, das Mauerfall-Bild von Michael Fischer-Art zu retten
Blick auf die Ausgrabungen am Brühl und einen Teil des Wandbildes von Fischer-Art. Foto: Marko Hofmann

Foto: Marko Hofmann

Für alle LeserSchnell noch einmal fotografieren, denn irgendwann verschwindet es natürlich, das riesige Wandbild von Michael Fischer-Art an der Brandmauer der Brühl-Arkaden zwischen Brühl und Richard-Wagner-Straße. Die Archäologen buddeln schon fleißig. Aber nicht mehr lang, dann drehen sich hier die Baukräne und entsteht ein neues Hotel. Die Stadt kann das Wandbild von Michael Fischer-Art nicht retten, teilt das Dezernat Kultur mit.
Eine ganz und gar nicht mutige Denunziation und ein paar klare Worte vom Kultusminister
A wie Anschwärzen. Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserWas die AfD in Deutschland mit dem von ihr aufgesetzten „Lehrerpranger“ tatsächlich vorhat, machte jetzt eine Landtagsanfrage des AfD-Abgeordneten Rolf Weigand deutlich. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) reagierte darauf sehr zurückhaltend. Aber es wird in seiner Antwort deutlich, was er von der vermeintlichen Opferrolle der AfD hält. Denn Weigand suggerierte tatsächlich, die AfD sei eine „herabgewürdigte Menschengruppe“.
Verkehrsdezernat: Es wird keine weiteren Ampelmotive in Leipzig geben
Rotes Ampel-Mädchen sagt: Halt! Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNatürlich sieht es lustig aus und kann auch ein schönes Motiv für das Stadtmarketing sein, wenn an den Ampeln der Stadt nicht nur das Ampelmännchen zu sehen ist, sondern auch mal eine ortstypische Figur – so wie Vater und Sohn in Plauen, Karl Marx in Trier oder die Mainzelmännchen in Mainz. Leipzig solle das prüfen, hatte Ute Elisabeth Gabelmann beantragt. Das Dezernat Stadtentwicklung und Bau empfiehlt jetzt die Ablehnung des Antrags.
Deutsch-deutsche Gefühle im Dialog der Bilder Hartwig Ebersbachs und des Bildhauers Dietrich Klinge
Schwerkraft - Fliehkraft. Dietrich Klinge & Hartwig Ebersbach. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWen es in nächster Zeit mal nach Schweinfurt in Unterfranken verschlägt, der kann auch einen Abstecher in die Kunsthalle Schweinfurt machen. Am 3. Oktober wurde dort die Ausstellung „Schwerkraft – Fliehkraft. Dietrich Klinge und Hartwig Ebersbach“ eröffnet. Sie ist dort bis zum 8. März 2020 zu sehen. Und sie ist ein expressiver deutsch-deutscher Dialog, auch wenn es Kuratorin Andrea Brandl ein bisschen anders sieht. Denn beide Künstler kommen aus dem Osten.