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Bayerischer Bahnhof

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Ab 2023 will die BUWOG bauen: Artenschutzprogramm für die Wechselkröte am Bayerischen Bahnhof beginnt im April

Die Planungen für die Entwicklung des Stadtquartiers Lößniger Straße im Stadtraum Bayerischer Bahnhof gehen voran, meldet die BUWOG, die dort bauen will. Doch bevor die Bagger rollen, beginnt ein Artenschutzprogramm für die geschützte Wechselkröte, die hier lebt. Bereits 2014 wurde vom Vorkommen der bedrohten Wechselkröte (Bufotes viridis) auf dem brachliegenden Gelände südlich des Portikus berichtet.

Leipzig bekommt erstmals ein Unterflursystem

Im Quartier an der Lößniger Straße wird Müll zukünftig unterirdisch gesammelt: Dank eines Unterflurbehältersystems (UFBS) verschwinden Mülltonnen hier aus dem Stadtbild – möglich macht es ein Ratsbeschluss.

Blick auf das Baugebiet an der Kurt-Eisner-Straße. Foto: Matthias Weidemann

Dringend benötigte Grundschule: Linksfraktion beantragt die rechtliche Sicherung der Grundstücke für den Schulneubau an der Kurt-Eisner-Straße

Am 23. Juni scheiterte die Vorlage der Verwaltung zur Vereinbarung mit der Rubin 72 GmbH, an der Kurt-Eisner-Straße eine Grundschule gebaut zu bekommen, knapp im Stadtrat. Wobei der Schulbau selbst nicht das Problem war, sondern der Versuch des privaten Partners, das Grundstück nur über gleichwertige Tauschgrundstücke an die Stadt zu übertragen und nicht verkaufen zu wollen. Dabei wird die Schule hier dringend gebraucht. Die Linke bringt einen neuen Antrag ins Verfahren.

Torsten Bonew bei Einbringung der Vorlage. Screenshot: LIfestream, LZ

Der Stadtrat tagte: Vertrag mit der Rubin 72 GmbH für die geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße scheitert + Video

Das war dann am Mittwoch, 23. Juni, kurz nach 20 Uhr die wohl knappeste Entscheidung, die der Leipziger Stadtrat in letzter Zeit gefällt hat. Mit einer Stimme Mehrheit wurde die Vorlage „Annahme Kaufangebot für eine vierzügige Grundschule mit Zweifeldsporthalle mit der Rubin 72. GmbH“ abgelehnt. Vorhergegangen waren anderthalb Stunden heftige Diskussion, in der es auch sehr persönlich wurde.

Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße: Grüne fordern ein Ende des viel zu teuren Investoren-Modells

Es war ein neuer Versuch der Leipziger Stadtverwaltung, das schon vor zehn Jahren aus Kostengründen gescheiterte PPP-Modell beim Schulhausbau auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs neu aufleben zu lassen. Diesmal als „Investorenmodell“: Der Geländeeigentümer sollte für die Stadt die Schulen bauen und die Stadt mietet sie dann. Aber die Sache ist gerade genauso am Scheitern wie das alte PPP-Modell.

Das Gelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Stadt Leipzig

Bürgerforum Bayerischer Bahnhof am 5. Oktober – live und digital

Die Bauvorhaben für den Stadtraum Bayerischer Bahnhof gehen in die nächsten Planungsstufen. Auf dem Areal im Zentrum Südost entsteht Raum für Wohnen, Arbeiten, soziale Angebote wie Kita, Schule, Sport und Freizeit sowie ein Stadtteilpark. Den aktuellen Arbeitsstand zu den einzelnen Teilbereichen präsentieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Leipzig, der Stadtbau AG sowie der BUWOG Bauträger GmbH am 5. Oktober ab 18 Uhr im vierten Bürgerforum. Parallel zur Veranstaltung im Kupfersaal in der Kupfergasse 2 gibt es eine Ausstellung zum Stadtraum Bayerischer Bahnhof, Einlass ist daher ab 17.30 Uhr.

So sollen Kita und Musikakademie auf dem Gelände von Gurken-Schumann aussehen. Visualisierung: Snøhetta, Innsbruck, Österreich

Ein Innsbrucker Architekturbüro entwirft neue Kita und Musikakademie am Dösner Weg

So langsam nimmt das künftige Baugebiet am Bayerischen Bahnhof Gestalt an. Nachdem die ersten Architekturentwürfe zur geplanten Wohnbebauung an der Kohlenstraße schon gezeigt wurden, bekommt jetzt auch die künftige Kindertagesstätte auf dem einstigen Gelände von Gurken-Schumann ein Gesicht. Diesmal hat ein norwegisches Architekturbüro mit Sitz in Österreich den Wettbewerb gewonnen.

Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Petition zum Verkehr am Bayerischen Quartier: Das Verkehrsdezernat sieht keinen Grund, einen Verkehrskollaps zu befürchten

Mit ziemlicher Besorgnis wandten sich im Februar Bewohner/-innen aus der Südvorstadt mit einer Petition an den Stadtrat, die einen befürchteten Verkehrskollaps am neu entstehenden Wohnquartier am Bayerischen Bahnhof verhindern sollte. Drei Bürgerforen hatten die Befürchtungen nicht entkräftet, sondern sogar noch befeuert, obwohl aus Sicht des Dezernats Stadtentwicklung und Bau mit chaotischen Parkverhältnissen eigentlich nicht zu rechnen ist.

Das Gelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Stadt Leipzig

Ausstellung zum „Wohnen in der Kohlenstraße“

In der Kohlenstraße im neu entstehenden Quartier Bayerischer Bahnhof sollen Mehrfamilienhäuser in offener Bauweise entstehen. Ziel ist es, direkt am neuen Stadtpark an der Grenze zwischen Leipzig-Süd und -Südost interessante und zeitlose Architektur mit großstädtischem Anspruch zu realisieren. Fünf Architekturbüros haben dafür in einem so genannten Werkstattverfahren ihre Pläne eingereicht. Diese sind ab Mittwoch, 11. März, in einer Ausstellung im Neuen Rathaus zu sehen.

Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Petition zum Bayerischen Bahnhof setzt jetzt die künftige Verkehrsorganisation auf die Tagesordnung

Eigentlich soll es jetzt im Frühjahr losgehen mit dem Wohnungsbau auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs. Doch bislang rührt sich noch kein Bagger. Dafür machen sich Anwohner Sorgen, mit dem neuen Wohngebiet könnten neue Verkehrsprobleme in der Südvorstadt entstehen. Und nicht nur die Anwohner sorgen sich. Auch sie SPD-Fraktion sorgt sich, dass ausgerechnet die neuen autoarmen Stadtviertel die Verkehrsprobleme in der Nachbarschaft verstärken.

Visualisierung der Aktiv-Achse Süd. Montage: Ökolöwe

Ökolöwe unterstützt den SPD-Antrag zur Planung der Aktiv-Achse Süd

Jüngst erst hatte die SPD-Fraktion zur Erkundung im Gelände hinterm Bayerischen Bahnhof eingeladen. Den Ratsfraktionen ist sehr wohl bewusst, dass es hier zwingend eine durchgehende Radtrasse braucht, um vom Bayerischen Bahnhof unbehindert vom Autoverkehr bis zum S-Bahnhof-Connewitz fahren zu können. Aber so mühsam sich die ganze Bebauungsgeschichte auf dem Gelände entwickelt, so zäh scheint auch der Weg bis zum Bau dieses so naheliegenden Radweges zu sein. Der Ökolöwe macht jetzt Druck.

Das Gelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Stadt Leipzig

Bürgerforum stellt Bauvorhaben Bayerischer Bahnhof vor

Über das geplante Quartier am Bayerischen Bahnhof informiert die Stadt am 23. September im Mediengarten der Media City Leipzig, Altenburger Straße 15. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, Vertreter des Stadtplanungsamtes sowie die Vorhabenträger – die Leipziger Stadtbau AG sowie die BUWOG Bauträger GmbH – stellen den aktuellen Stand des Verfahrens vor, erläutern die Pläne und zeigen Beteiligungsformen auf. Bürger, Interessenten und politische Vertreter können dabei direkt mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen.

Dirk Panter, Vorsitzender der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag. Foto: Götz Schleser

SPD lädt ein zur Infotour mit dem Rad ins neue Stadtquartier am Bayrischen Bahnhof

Die SPD-Landtagskandidaten Dirk Panter (Wahlkreis 31) und Lars Menzel (Wahlkreis 28) laden zu einer Fahrrad-Informationstour über den neu zu entstehenden Stadtteil am Bayerischen Bahnhof ein. In den nächsten Jahren wird auf dem brach liegenden Areal das größte ostdeutsche Neubaugebiet entstehen. Neben zahlreichen Wohnungen sind auch Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geplant.

Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Linke zu den Entwicklungen am Bayerischen Bahnhof und am Eutritzscher Freiladebahnhof

Mittlerweile stehen die Aktivitäten privater Wohnungsunternehmen deutschlandweit in der Kritik. „Die Investoren nutzen die Not der Städte kaltschnäuzig aus“, titelte zum Beispiel die „Zeit“ am 21. März. Und in Leipzig liegen die Nerven blank, seit gerade die beiden größten geplanten Wohnquartiersplanungen wieder unverhoffte Wendungen genommen haben. Für die Leipziger Bevölkerungsplanung bedeutet das nichts Gutes.

Das Baugelände am Bayerischen Bahnhof. Foto: Matthias Weidemann

Im Quartier am Bayerischen Bahnhof braucht es unbedingt auch eine öffentliche Sportfläche

Ein Park ist geplant im künftigen neuen Stadtquartier am Bayerischen Bahnhof, der soll zwischen 2023 und 2027 angelegt werden. Eine spezielle Sportfläche, auf der auch die Anwohner sich fit halten können, ist bislang nicht vorgesehen. Die aber beantragt jetzt die SPD-Fraktion in einem Änderungsantrag zur Stadtratsvorlage, die am Mittwoch, 13. März, beschlossen werden soll.

Das Gelände am Bayerischen Bahnhof - Blick Richtung Süden. Foto: Ralf Julke

Bayerischer Bahnhof: Der schlechte Ruf von Vonovia

Mit wem hat sich die Stadt Leipzig da nur eingelassen? Diese Frage stellt sich unwillkürlich mit Blick auf das Engagement des Immobilienkonzerns Vonovia beim Bauprojekt am Bayerischen Bahnhof. Den Ruf des Unternehmens als miserabel zu bezeichnen, ist eine Untertreibung.

Das Gelände am Bayerischen Bahnhof - Blick Richtung Süden. Foto: Ralf Julke

Was soll jetzt am Bayerischen Bahnhof wann gebaut werden?

Am Montag, 11. Februar, stellte die Stadt gemeinsam mit der Stadtbau AG und der BUWOG die Rahmenvereinbarung zum Stadtraum Bayerischer Bahnhof vor. Der Städtebauliche Vertrag wurde schon im November unterzeichnet. Jetzt gehen auch die beiden Verträge mit den beiden Bauträgern in den Stadtrat. Und so langsam ist auch klar, was nun wann auf dem riesigen Gelände hinterm Bayerischen Bahnhof gebaut werden soll.

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