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Thema

Bayerischer Bahnhof

Leipzig bekommt erstmals ein Unterflursystem

Im Quartier an der Lößniger Straße wird Müll zukünftig unterirdisch gesammelt: Dank eines Unterflurbehältersystems (UFBS) verschwinden Mülltonnen hier aus dem Stadtbild – möglich macht es ein Ratsbeschluss.

Experiment läuft: Taubenschlag soll die Stadttauben aus der S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof anlocken

Besonders schön sieht er zwar nicht aus, schon gar nicht wie so ein klassischer Taubenschlag von einem bäuerlichen Vierseithof. Aber die Deutsche Bahn sieht jetzt eine Lösung für das langjährige Problem mit den Tauben und ihren Hinterlassenschaften im Zugang zur S-Bahn-Station Bayerischer Bahnhof: ein Taubenschlag, der den Tauben vom Bayerischen Platz zur Alternative werden soll.

Dringend benötigte Grundschule: Linksfraktion beantragt die rechtliche Sicherung der Grundstücke für den Schulneubau an der Kurt-Eisner-Straße

Am 23. Juni scheiterte die Vorlage der Verwaltung zur Vereinbarung mit der Rubin 72 GmbH, an der Kurt-Eisner-Straße eine Grundschule gebaut zu bekommen, knapp im Stadtrat. Wobei der Schulbau selbst nicht das Problem war, sondern der Versuch des privaten Partners, das Grundstück nur über gleichwertige Tauschgrundstücke an die Stadt zu übertragen und nicht verkaufen zu wollen. Dabei wird die Schule hier dringend gebraucht. Die Linke bringt einen neuen Antrag ins Verfahren.

Der Stadtrat tagte: Vertrag mit der Rubin 72 GmbH für die geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße scheitert + Video

Das war dann am Mittwoch, 23. Juni, kurz nach 20 Uhr die wohl knappeste Entscheidung, die der Leipziger Stadtrat in letzter Zeit gefällt hat. Mit einer Stimme Mehrheit wurde die Vorlage „Annahme Kaufangebot für eine vierzügige Grundschule mit Zweifeldsporthalle mit der Rubin 72. GmbH“ abgelehnt. Vorhergegangen waren anderthalb Stunden heftige Diskussion, in der es auch sehr persönlich wurde.

Geplante Grundschule an der Kurt-Eisner-Straße: Grüne fordern ein Ende des viel zu teuren Investoren-Modells

Es war ein neuer Versuch der Leipziger Stadtverwaltung, das schon vor zehn Jahren aus Kostengründen gescheiterte PPP-Modell beim Schulhausbau auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs neu aufleben zu lassen. Diesmal als „Investorenmodell“: Der Geländeeigentümer sollte für die Stadt die Schulen bauen und die Stadt mietet sie dann. Aber die Sache ist gerade genauso am Scheitern wie das alte PPP-Modell.

Bayerischer Bahnhof und Eutritzscher Freiladebahnhof: Null-Emission ist vertraglich nicht vorgesehen

Wie mutig und klimaverträglich kann und sollte man eigentliche neue Wohnquartiere in Leipzig planen? Das ist eine Frage, die ein Petent aufwarf, als er einfach mal beantragte, die beiden neuen Baugebiete Eutritzscher Freiladebahnhof und Bayerischer Bahnhof als „Null-Emissions-Gebiete“ auszuweisen. Aber dem mag der Petitionsausschuss des Leipziger Stadtrats nicht folgen.

Bürgerforum Bayerischer Bahnhof am 5. Oktober – live und digital

Die Bauvorhaben für den Stadtraum Bayerischer Bahnhof gehen in die nächsten Planungsstufen. Auf dem Areal im Zentrum Südost entsteht Raum für Wohnen, Arbeiten, soziale Angebote wie Kita, Schule, Sport und Freizeit sowie ein Stadtteilpark. Den aktuellen Arbeitsstand zu den einzelnen Teilbereichen präsentieren Vertreterinnen und Vertreter der Stadt Leipzig, der Stadtbau AG sowie der BUWOG Bauträger GmbH am 5. Oktober ab 18 Uhr im vierten Bürgerforum. Parallel zur Veranstaltung im Kupfersaal in der Kupfergasse 2 gibt es eine Ausstellung zum Stadtraum Bayerischer Bahnhof, Einlass ist daher ab 17.30 Uhr.

Ein Innsbrucker Architekturbüro entwirft neue Kita und Musikakademie am Dösner Weg

So langsam nimmt das künftige Baugebiet am Bayerischen Bahnhof Gestalt an. Nachdem die ersten Architekturentwürfe zur geplanten Wohnbebauung an der Kohlenstraße schon gezeigt wurden, bekommt jetzt auch die künftige Kindertagesstätte auf dem einstigen Gelände von Gurken-Schumann ein Gesicht. Diesmal hat ein norwegisches Architekturbüro mit Sitz in Österreich den Wettbewerb gewonnen.

Petition zum Verkehr am Bayerischen Quartier: Das Verkehrsdezernat sieht keinen Grund, einen Verkehrskollaps zu befürchten

Mit ziemlicher Besorgnis wandten sich im Februar Bewohner/-innen aus der Südvorstadt mit einer Petition an den Stadtrat, die einen befürchteten Verkehrskollaps am neu entstehenden Wohnquartier am Bayerischen Bahnhof verhindern sollte. Drei Bürgerforen hatten die Befürchtungen nicht entkräftet, sondern sogar noch befeuert, obwohl aus Sicht des Dezernats Stadtentwicklung und Bau mit chaotischen Parkverhältnissen eigentlich nicht zu rechnen ist.

Im Neuen Rathaus werden die Wettbewerbsbeiträge für die erste Wohnbebauung am Bayerischen Bahnhof gezeigt

So langsam nimmt das, was auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs entstehen soll, Gestalt an. Am Mittwoch, 11. März, wurde im Neuen Rathaus eine Ausstellung eröffnet, die die Wettbewerbsentwürfe für die künftige Wohnbebauung an der Kohlenstraße zeigt. In der Kohlenstraße im neu entstehenden Quartier Bayerischer Bahnhof sollen Mehrfamilienhäuser in offener Bauweise entstehen.

Ausstellung zum „Wohnen in der Kohlenstraße“

In der Kohlenstraße im neu entstehenden Quartier Bayerischer Bahnhof sollen Mehrfamilienhäuser in offener Bauweise entstehen. Ziel ist es, direkt am neuen Stadtpark an der Grenze zwischen Leipzig-Süd und -Südost interessante und zeitlose Architektur mit großstädtischem Anspruch zu realisieren. Fünf Architekturbüros haben dafür in einem so genannten Werkstattverfahren ihre Pläne eingereicht. Diese sind ab Mittwoch, 11. März, in einer Ausstellung im Neuen Rathaus zu sehen.

Petition zum Bayerischen Bahnhof setzt jetzt die künftige Verkehrsorganisation auf die Tagesordnung

Eigentlich soll es jetzt im Frühjahr losgehen mit dem Wohnungsbau auf dem Gelände des Bayerischen Bahnhofs. Doch bislang rührt sich noch kein Bagger. Dafür machen sich Anwohner Sorgen, mit dem neuen Wohngebiet könnten neue Verkehrsprobleme in der Südvorstadt entstehen. Und nicht nur die Anwohner sorgen sich. Auch sie SPD-Fraktion sorgt sich, dass ausgerechnet die neuen autoarmen Stadtviertel die Verkehrsprobleme in der Nachbarschaft verstärken.

Ökolöwe unterstützt den SPD-Antrag zur Planung der Aktiv-Achse Süd

Jüngst erst hatte die SPD-Fraktion zur Erkundung im Gelände hinterm Bayerischen Bahnhof eingeladen. Den Ratsfraktionen ist sehr wohl bewusst, dass es hier zwingend eine durchgehende Radtrasse braucht, um vom Bayerischen Bahnhof unbehindert vom Autoverkehr bis zum S-Bahnhof-Connewitz fahren zu können. Aber so mühsam sich die ganze Bebauungsgeschichte auf dem Gelände entwickelt, so zäh scheint auch der Weg bis zum Bau dieses so naheliegenden Radweges zu sein. Der Ökolöwe macht jetzt Druck.

Bürgerforum stellt Bauvorhaben Bayerischer Bahnhof vor

Über das geplante Quartier am Bayerischen Bahnhof informiert die Stadt am 23. September im Mediengarten der Media City Leipzig, Altenburger Straße 15. Baubürgermeisterin Dorothee Dubrau, Vertreter des Stadtplanungsamtes sowie die Vorhabenträger – die Leipziger Stadtbau AG sowie die BUWOG Bauträger GmbH – stellen den aktuellen Stand des Verfahrens vor, erläutern die Pläne und zeigen Beteiligungsformen auf. Bürger, Interessenten und politische Vertreter können dabei direkt mit den Projektverantwortlichen ins Gespräch kommen.

SPD lädt ein zur Infotour mit dem Rad ins neue Stadtquartier am Bayrischen Bahnhof

Die SPD-Landtagskandidaten Dirk Panter (Wahlkreis 31) und Lars Menzel (Wahlkreis 28) laden zu einer Fahrrad-Informationstour über den neu zu entstehenden Stadtteil am Bayerischen Bahnhof ein. In den nächsten Jahren wird auf dem brach liegenden Areal das größte ostdeutsche Neubaugebiet entstehen. Neben zahlreichen Wohnungen sind auch Schulen, Kitas und Freizeiteinrichtungen geplant.

Linke zu den Entwicklungen am Bayerischen Bahnhof und am Eutritzscher Freiladebahnhof

Mittlerweile stehen die Aktivitäten privater Wohnungsunternehmen deutschlandweit in der Kritik. „Die Investoren nutzen die Not der Städte kaltschnäuzig aus“, titelte zum Beispiel die „Zeit“ am 21. März. Und in Leipzig liegen die Nerven blank, seit gerade die beiden größten geplanten Wohnquartiersplanungen wieder unverhoffte Wendungen genommen haben. Für die Leipziger Bevölkerungsplanung bedeutet das nichts Gutes.

Im Quartier am Bayerischen Bahnhof braucht es unbedingt auch eine öffentliche Sportfläche

Ein Park ist geplant im künftigen neuen Stadtquartier am Bayerischen Bahnhof, der soll zwischen 2023 und 2027 angelegt werden. Eine spezielle Sportfläche, auf der auch die Anwohner sich fit halten können, ist bislang nicht vorgesehen. Die aber beantragt jetzt die SPD-Fraktion in einem Änderungsantrag zur Stadtratsvorlage, die am Mittwoch, 13. März, beschlossen werden soll.

Bayerischer Bahnhof: Der schlechte Ruf von Vonovia

Mit wem hat sich die Stadt Leipzig da nur eingelassen? Diese Frage stellt sich unwillkürlich mit Blick auf das Engagement des Immobilienkonzerns Vonovia beim Bauprojekt am Bayerischen Bahnhof. Den Ruf des Unternehmens als miserabel zu bezeichnen, ist eine Untertreibung.

Was soll jetzt am Bayerischen Bahnhof wann gebaut werden?

Am Montag, 11. Februar, stellte die Stadt gemeinsam mit der Stadtbau AG und der BUWOG die Rahmenvereinbarung zum Stadtraum Bayerischer Bahnhof vor. Der Städtebauliche Vertrag wurde schon im November unterzeichnet. Jetzt gehen auch die beiden Verträge mit den beiden Bauträgern in den Stadtrat. Und so langsam ist auch klar, was nun wann auf dem riesigen Gelände hinterm Bayerischen Bahnhof gebaut werden soll.

600 Millionen für ein neues Stadtquartier am Bayerischen Bahnhof

Es kann endlich losgehen. Die drei wichtigsten Verträge zum Stadtraum Bayerischer Bahnhof sind fertig und die Pläne von 2011 können endlich verwirklicht werden. Am Montag, 11. Februar, stellten die Stadt und die beiden Vorhabenträger die beiden unterschriftsreifen zusätzlichen Vereinbarungen vor, mit denen der im November 2018 von beiden abgeschlossene Städtebauliche Vertrag konkretisiert wird.

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