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Beiträge von Maren Wilczek

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Wie geht’s dir, Leipzig? (11): Die Grenzen des Wohlbefindens

„Abschiebeflug nach Ruanda gestoppt“ – so und so ähnlich klangen die Schlagzeilen, die mich vor ein paar Tagen aufatmen ließen. Großbritannien wollte illegal eingereiste Asylbewerber/-innen nach Ruanda ausfliegen, unabhängig davon, wo die Menschen herkommen. Dort sollten sie dann einen Asylantrag stellen, hatten die Länder sich geeinigt. Mitte Juni sollte der erste Flieger mit 31 Menschen […]

Wie geht‘s dir, Leipzig? (10) – Infiziert, isoliert, privilegiert

Nach mehr als zwei Jahren ist es passiert: Corona hat meinen Haushalt erwischt. Den „Haushalt“ betone ich, weil ich unwahrscheinliches Glück hatte: Trotz Virus in der Bude habe ich es nicht bekommen. Jeden Morgen aufs Neue hat mich auf dem Schnelltest nur genau ein Strich angestrahlt. Und ja: Alle Tests hatten eine hohe Erkennungsrate, ja, […]

DHL-Flieger auf dem Rollfeld am Flughafen Leipzig. Foto: Michael Freitag

Wie geht’s dir, Leipzig? (8): Wie laut ist das Hintergrundrauschen?

Es gibt viel zu sagen momentan: Zum russischen Angriff auf die Ukraine, über Flüchtende, die sich auf den Weg machen und ankommen, Helfende, die in kürzester Zeit Unterstützung auf die Beine stellen, über die Pandemie, die immer noch da ist, Krankenhäuser, die an der Belastungsgrenze arbeiten, über viel zu hohe Temperaturen in der Antarktis oder […]

„Wir schreiben die Geschichte nicht um – wir holen nach, was Männer verpasst haben“

Auf der Tafel „Ehrenbürger und Ehrenbürgerinnen von Leipzig“ im Neuen Rathaus stehen 83 Männer, null Frauen und keine queeren Personen. Mandy Gehrt hat darum zum Klebeband gegriffen und das „innen“ überklebt. Künftig soll der Zusatz dort aber zu Recht stehen, fordert Gehrt. Die Stadträtin der Linksfraktion hat einen Antrag gestellt, durch den die Stadt Leipzig […]

Der Cospudener See ist ein Teil im Masterplan Grün der Stadt Leipzig

Der Natur den Rücken stärken: Die kleinen und großen Erholungsorte Leipzigs zu sichern, ist ein Mammutprojekt

Leipzigs Seen, Wälder, Auen, Parks und Gärten sind das „grün-blaue Rückgrat der Stadt“, das „gepflegt, geschützt und entwickelt werden“ muss. So lautet der Anspruch, den das Dezernat Umwelt, Ordnung, Sport mit dem Handlungsschwerpunkt „Leipzig grün-blau“ verfolgt. Dabei gehe es darum, die Stadt fit für den Klimawandel zu machen, biologische Vielfalt zu erhalten, umweltgerechte Mobilität zu ermöglichen und insgesamt gerechte Umwelt- und Lebensverhältnisse zu schaffen, die die Gesundheit aller Bürger/-innen fördern. Ein Meilenstein ist bereits erreicht: Der „Masterplan Grün“ ist 2020 vorgelegt worden.

Viele Cent- und Euromünzen liegen auf einem Haufen

Wie geht’s dir, Leipzig? (6): Zahlen für das gute Leben

„Zehn, einhundert, eintausend!“ In der Pandemie haben sich viele von uns zu Graf Zahl aus der Sesamstraße entwickelt. Wir leben zurückgezogen, haben einen verschobenen Tag-Nacht-Rhythmus und sind ein wenig schrullig geworden. Aber vor allem beschäftigen wir uns ständig mit Zahlen. Manchmal macht das Spaß, zum Beispiel, wenn die Corona-Inzidenz sinkt oder die Impfquote steigt.

Blühende Kleinstlandschaften: Auf den Baumscheiben an Leipzigs Straßen sollen künftig noch mehr Pflanzen wachsen

Sie sind kleiner als jeder Kleingarten, aber so zahlreich, dass sie einen erheblichen Einfluss auf die Natur und das Leben zwischen Beton und Asphalt haben: Fast 20.000 Baumscheiben gibt es an den Straßen und Gehwegen Leipzigs. Die meisten davon sind kahle Flächen rund um Straßenbäume, doch auf immer mehr Baumscheiben pflanzen Bürger/-innen Stauden, Kräuter und Blumen an. Diese kleinen Grünflächen sollen in Zukunft besser geschützt werden – und noch mehr davon sollen erblühen.

Wie geht’s dir, Leipzig? (5): Probier’s mal mit Gemütlichkeit

Mal was Privates: Ich sitze gerade sehr bequem. Das liegt daran, dass heute mal wieder so ein Tag ist, an dem ich keine Lust habe, am Schreibtisch zu sitzen. Ich sitze, wie so oft, auf dem Sofa. Manchmal lege ich die Füße hoch. Am Schreibtisch würde mich dagegen einer dieser Hocker erwarten, die extra wackelig sind, sodass ich beim stundenlangen Sitzen zumindest noch ein paar Muskeln anstrengen muss.

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