17 neue Morde mit Gift aus Wiese, Wald und Blumentopf

Rund um den fhl Verlag hat sich in den letzten Jahren eine kleine Gemeinschaft emsiger Krimiautorinnen und -autoren angesiedelt. Sie veröffentlichen hier nicht nur ihre eigenen Bücher, sondern setzen sich auch eifrig zusammen, um gemeinsam allerlei Mord-Anthologien zusammenzubringen. 2014 gab es den ersten Band mit 15 Giftmorden. Jetzt folgen gleich mal 17 auf einen Streich. Dabei geht es wie im ersten Band um allerlei pflanzliche Gifte.

Da müssen die Täter schon ein bisschen recherchieren, um sich in die Tücken und Möglichkeiten der natürlichen Giftstoffe einzuarbeiten und das Zeug dann auch im richtigen Moment richtig anzuwenden. Es geht knifflig zu, oft genug auch verzwickt, denn wenn Autoren schon einmal ihren Grips darauf verwenden, ausgeklügelte Fälle zu erfinden, dann wird es in der Regel eben nicht der Gärtner sein, der zum Mörder wird. Da und dort eben doch. Aber die feine englische Art ist es nicht, auch wenn Manches an die großen Vorbilder Slesar und Dahl erinnert.

Denn noch viel mehr Freude als am phantasievollen Töten haben die 17 Autorinnen und Autoren in diesem Band an der Erkundung der menschlichen Abgründe. Denn ihre Mordsbande ist eine besondere Spezies. Eigentlich sogar eine zutiefst literarische, denn in den normalen Kriminalstatistiken dominieren ganz andere Mörder – meistens sogar eher Totschläger: Menschen, die sich nicht wirklich im Griff haben und andere Menschen im Suff, im Drogenrausch, in völliger Unbeherrschtheit oder wilden Testosteron-Exzessen töten. Seltener schon sind die Mörder, die im Töten einem manischen Drang folgen oder gar versuchen, darin Lust oder persönliche Bestätigung zu finden. Von den Verführten und Labilen, die sich als Handlanger für Intriganten und Fundamentalisen hergeben, ganz zu schweigen.

Die wirklich bösen, hinterhältigen Typen aber, die die Vernichtung von Geliebten, Ehemännern, Nachbarn, Großmüttern, Tanten, Kindern und anderen Nächsten regelrecht planen und inszenieren, die kommen zumeist nur in der Literatur vor. In der Realität sind sie zum Glück relativ selten. Aber gerade sie faszinieren die Autoren des makabren Genres, denn sie stellen das Elementarste in Frage: Intimität, Vertrauen, Nähe. Und natürlich oft genug die persönliche und finanzielle Sicherheit.

Schönes Wort. Bürgerliches Wort. Aber das ist der Kern der Sache. Denn in dieser Spielart des Genres geht es ans Eingemachte, an das Urbild der bürgerlichen Versorgtsein-Mentalität. Übrigens auch in langen, dicken Kriminalromanen ein ebenso beliebtes Thema. Es scheint nicht nur Krimi-Autoren umzutreiben. Denn wie gehen eigentlich Menschen miteinander um, die auf Gedeih und Verderben voneinander abhängig sind? Oder glauben, es zu sein, weil man verheiratet ist, ganz bürgerlich, ganz zwingend. Mit allen Folgen. Einem finanziellen Desaster bei einer möglichen Scheidung etwa, mit rabiaten Verlustängsten, wenn im Hinterkopf auch nur das Wörtchen Seitensprung auftaucht, mit panischer Angst vor dem Verlust des heilen Bildes, das die Ehe nach außen abgibt, ganz zu schweigen vom Standes- und Prestigeverlust.

Das treibt auch in der Realität eine ganze Menge Leute zum Wahnsinn und zu blutigen Taten. Erschreckend in ihrer ganzen Sinnlosigkeit. Selten geben sich die Täter so viel Mühe wie in diesen 17 Geschichten. Wohl auch deshalb, weil sich diese Dramen  in der „Keimzelle unserer Gesellschaft“ zumeist abspulen wie Alpträume und hinter verschlossenen Türen, aufgeladen mit Emotionen, Sprachlosigkeit und der Unfähigkeit, die Schleifen im Kopf zu verlassen. Kalkül ist da meist wenig dabei – jede Menge Hilflosigkeit aber schon.

In den 17 hier geschilderten Geschichten weicht diese blutige Blindheit dem bewussten Kalkül. Diese Giftmischerinnen und Giftmischer wissen genau, was sie tun und warum sie es tun. Die Motive sind unterschiedlich – sie reichen von Rache über Eifersucht und verletztem Stolz bis hin zur Verachtung. Auch die schiere Überforderung spielt eine Rolle, wie in Anne Mehlhorns „Zitronenfalter“.

Aber die Grundkonstellation der meisten Geschichten sind die stupiden, eigentlich sogar beklemmenden Zustände in bürgerlichen Verhältnissen. Da geht es um Geld und Liebesentzug, aber auch um verletzte Eitelkeiten wie in Franjo Terharts „Monsieur Truffle“.  Eine Geschichte, die scheinbar von einer fatal schief gegangen frühen Obsession handelt, in Wirklichkeit aber ein Manko besonders genau beschreibt, das die meisten Täter in diesen Geschichten haben: Sie sind unfähig, Niederlagen zu verkraften und Enttäuschung als Normalität in ihrem Leben zu begreifen. Sie sind nicht wirklich Akteure ihres eigenen Lebens und erfahren Abweisungen und Liebes- und Partnerschaftsverlust als Untergrabung ihres Selbstverständnisses. Solche Menschen gibt es natürlich in Mengen. Viele weichen zeitlebens der Einsicht aus, dass sie wirklich nicht alles und Jede/Jeden haben können (was zum Beispiel dem unwiderstehlichen Ronny in „Schwarze Schmetterlinge“ von Frank Kreisler zum Verhängnis wird).

Wie schon im ersten Band nutzen auch hier einige Autoren und Autorinnen die Chance, sich zumindest literarisch die übelsten Zeitgenossen der Gegenwart vom Halse zu schaffen. Üble Erpresser von Witwen zum Beispiel, wie in Sturms Geschichte „Kondolenzbesuch“, korrupte Polizisten wie in David Grays „Burrito Pollo“ oder ausbeuterische Marktleiterinnen wie in Eva Lirots „Mit süßen Grüßen“. Es gibt also durchaus auch ein paar Geschichten, die da und dort in benachbarte Sparten des mörderischen Genres verweisen. Das Spiel mit allerlei giftigen Pflanzenteilen, Tees und Extrakten ist nur die Klammer.

Aber das am häufigsten gewählte Urmodell ist immer wieder die kleine, beklemmende Zelle der bürgerlichen Abhängigkeiten, in der jeder Partner seine Existenzberechtigung zu 99 oder 100 Prozent über den jeweils anderen definiert, ohne diese „bessere Hälfte“ (mit der die Täter oft nicht  einmal verheiratet sein müssen) ist der Held/die Heldin der Geschichte zumindest nach eigenem Empfinden nichts wert, nicht lebensfähig, zutiefst gekränkt, von Gefühlen von Rache bis Hass getrieben. Wenn man das Buch zu später Stunde zuklappt, denkt man auf keinen Fall mehr ans Heiraten. Und beginnt auch die meist so grimmig dreinschauenden Nachbarn mit anderen Augen zu sehen. Dann beruhigt es nicht einmal mehr, dass es nachts so verdächtig ruhig ist (wenn nicht gerade alte Männer mit Clownsmasken die Nachbarin im Parterre erschrecken). Denn dass es so ruhig ist, bedeutet ja nicht, dass morgens nicht die Polizei vor der Tür steht und sich die ach so überschwängliche Familienidylle als giftiges Drama entpuppt. Und dann war’s am Ende noch eine farbenfrohe, höchst unverdächtig anzusehende Blume aus dem Gartenmarkt, die sich als tückisches Werkzeug zu böser Tat entpuppte.

Dann vielleicht doch lieber Plastikblumen oder ein nachgemachter Van Gogh?

Auch das ist nicht sicher, denn einige von diesen gefährlichen Pflanzen wachsen daußen vor der Tür in der nur scheinbar harmlosen heimischen Landschaft. Was kann man da tun? Sollte man sich gar unterm Bett verkriechen?

Das vielleicht nicht. Aber man sollte vielleicht anfangen, mit seinen Irrungen und Wirrungen etwas lockerer umzugehen und nicht immer so verbissene Miene zum grimmigen Spiel zu machen. Könnte von Zola sein, dieser Spruch: Es ist die Unfreiheit, die Mörderinnen und Mörder macht.

Aber vielleicht hat er das auch nie geschrieben. Aber es passt zu einer zutiefst verklemmten Gesellschaft, die immer noch glaubt, Status und Besitz seien Werte der Freiheit.

Andreas S. Sturm (Hrsg.) „Giftmorde II. 17 tödliche Anleitungen, fhl Verlag, Leipzig 2015, 12 Euro

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