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Krimi

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Cathrin Moeller: Todesglut. Foto: Ralf Julke

Todesglut: Cathrin Moellers erster Roman über die „Akademie des Verbrechens“ und Ex-Kommissar Henry Zornik

Verbrechen sind ihr nicht ganz fremd. 2015 veröffentlichte Cathrin Moeller schon ihren Kriminalroman „Wolfgang muss weg“. Eigentlich eher eine schwarze Komödie. Eine, die so leicht auch anklingen ließ, dass auch die schnieken, toughen und quietschfidelen Mitbürger/-innen durchaus in der Lage sind, ihr kriminelles Talent zu entfalten, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt. Bei „Todesglut“ verrät […]

Daniel E. Palu: Mord zur Apfelblüte. Foto: Ralf Julke

Mord zur Apfelblüte: Ein blutiger Mord im Alten Land und eine heiße Spur direkt nach Leipzig

Leipzig ist auch ein gutes Pflaster für Krimiautoren, deren Kommissare sonst in ganz anderen Gefilden unterwegs sind. Aber der Hamburger Journalist und Krimiautor Daniel E. Palu lässt seinen Hauptkommissar Gabriele Berlotti in diesem Band tatsächlich nach Leipzig eilen, denn das, was seinen neuen Fall so unfassbar macht, hat seine Gründe tief in der sehr speziellen […]

Thomas Ziebula: Engel des Todes. Foto: Ralf Julke

Engel des Todes: Ein neuer Stainer-Krimi mitten in der Leipziger Blutwoche von März 1920

Man möchte nicht in der Haut von Paul Stainer stecken. Was sein Autor Thomas Ziebula dem erst seit wenigen Wochen wieder im Dienst tätigen Leipziger Kriminalinspektor alles zumutet, würde auch Männer ohne Kriegstrauma an die Grenzen ihrer Möglichkeiten bringen. Aber das Jahr 1920 war auch im Leipzig kein ruhiges und friedliches Jahr. Im Gegenteil. Ziebulas […]

Gregor Müller: Leipziger Zeitenwende. Foto: Ralf Julke

Leipziger Zeitenwende: Joseph Kreisers zweiter Fall im kalten Leipzig des Jahres 1899

Wie war das damals in Leipzig 1899? Wie löste die Polizei ihre Fälle? Löste sie überhaupt ihre Fälle? Nachdem die Krimiautoren in den vergangenen Jahren die durchaus spannende Zeit der Weimarer Republik für sich entdeckt haben, wagen sich die ersten auch schon ins 19. Jahrhundert vor, eine Zeit, in der Polizei noch eine kommunale Angelegenheit war und der Polizeidirektor Mitglied des Ratskollegiums. Kein Wunder, dass Kriminalkommissar Joseph Kreiser mit seinem Chef ein paar gewaltige Probleme hat.

Andreas M. Sturm (Hrsg.): Mordsmärchen. Foto: Ralf Julke

Mordsmärchen: 14 kleine Krimis, die zeigen, wie aktuell die alten Märchen noch immer sind

Im Untertitel verspricht das Buch zwar „Bitterböse Krimis aus dem Märchenland“. Aber man sollte nicht das übliche Hollywood-Märchenland erwarten. Und auch nicht unbedingt lauter tapfere Prinzen und wunderschöne Prinzessinnen. Auch keine sieben Berge und verwunschenen Schlösser. Denn wenn Krimi-Autor/-innen eines wissen, dann das: Was die Märchen wirklich erzählen, zeigt die finsteren Abgründe in Menschen, wie sie wirklich sind.

Tatjana Böhme-Mehner: Leipziger Mörderquartett. Foto: Ralf Julke

Leipziger Mörderquartett: Ein leicht ironischer Krimi aus der Leipziger Musikerwelt

Beim Studium von Musikwissenschaft und Journalistik hat Tatjana Böhme-Mehner auch Leipzig und die Leipziger Musikszene kennengelernt. Heute arbeitet sie als Programme Editor an der Philharmonie Luxemburg und lebt im Saarland. Aber die Leipziger Musik hat sie nicht losgelassen. Nun hat sie diese Szene in einen Krimi gepackt, in dem nicht nur eine wertvolle Bratsche zu Bruch geht.

Ralph Knobelsdorf: Des Kummers Nacht. Foto: Ralf Julke

Des Kummers Nacht: Ralph Knobelsdorf lässt in seinem ersten Krimi das Berlin des Jahres 1855 lebendig werden

Das Genre des historischen Kriminalromans blüht. Und man wird den Eindruck nicht los, dass er den historischen Roman gerade etwas ins Abseits stellt. Oder auch mit seinen bewährten Mitteln zeigt, dass der historische Roman viel zu lange auf den überholten Erzählmustern der Romantik schwamm. Zwar passend für tränendrückende TV-Serien, aber nicht für den kriminologischen Umgang mit Geschichte. Und dann heißt der Bursche auch noch Knobelsdorf.

Heinrich Peuckmann: Sprung von der Brücke. Foto: Ralf Julke

Sprung von der Brücke: Ein neuer Peuckmann-Krimi mit einem Kommissar, der keinen Ruhestand kennt

Man möchte eigentlich bei Heinrich Peuckmann kein Kriminalkommissar im Ruhestand sein. Denn mit Ruhestand ist da nicht viel für den ehemaligen Kriminalkommissar Völkel, der eigentlich sein neues Leben nur zu gern aufgeteilt hätte zwischen seiner neuen Partnerin und den ruhigen Skatabenden in der Kneipe. Aber nicht nur sein Ex-Kollege Wolter weiß, dass er ihn jederzeit anrufen kann, wenn ein Fall zu knifflig oder zu seltsam wird.

Andreas M. Sturm: Verlorenes Land. Foto: Ralf Julke

Verlorenes Land: Der erste DDR-Krimi des Dresdner Autors Andreas M. Sturm

Der Titel ist doppelbödig, eigentlich hat er sogar noch viele versteckte Keller. Nur eines meint der 1962 in Dresden geborene Krimi-Autor Andreas M. Sturm eher nicht: dass er die DDR wiederhaben möchte. Auch wenn das sein erster DDR-Krimi ist, nachdem er seine Ermittlerinnen Karin Wolf und Sandra König zuletzt mehrfach in die Abgründe des heutigen Dresden geschickt hat

Frank Kreisler: Die schwarzen Schmetterlinge. Foto: Ralf Julke

Die schwarzen Schmetterlinge: Zwölf finstere Geschichten vom Leipziger Krimi-Autor Frank Kreisler

Zuletzt hat der in Leipzig lebende Autor Frank Kreisler mit Gespenstergeschichten für Kinder von sich Reden gemacht. Aber in ihm steckt auch ein listiger Krimi-Autor, was Freunde der kurzen Form schon in den diversen „Giftmorde“- und „Sachsenmorde“-Editionen der edition krimi erleben konnten. Einige dieser Geschichten trifft man wieder in diesem Band mit zwölf „finsteren Storys“.

Thomas ZIebula: Abels Auferstehung. Foto: Ralf Julke

Abels Auferstehung: Thomas Ziebulas zweiter Krimi aus dem Nachkriegsleipzig des Jahres 1920

Es ist schon erstaunlich, wie in den vergangenen Jahren das Interesse für die Weimarer Republik gewachsen ist. Und zwar schon eine Weile vor der Verfilmung von „Babylon Berlin“. Kaum ein Genre zeigt diese wachsende Sensibilität so deutlich wie der Kriminalroman. Vor einem Jahr schickte Thomas Ziebula erstmals seinen Kriminalinspektor Paul Stainer ins Leipzig der frühen 1920er Jahre. Der Krieg ist noch allgegenwärtig.

Kriminacht in Schkeuditz: Ein Gurkendeal im Blutrausch

Es wird kriminell zum Samstagabend! Franziska Steinhauer, Cottbuser Krimiautorin und Forensikerin sowie Andreas M. Sturm, Dresdner Krimiautor und Herausgeber zahlreicher Anthologien, sind zu Gast im Kulturhaus Sonne. Beide Autoren stellen ihren aktuellen Kriminalroman vor.

Oliver Buslau: Die 5. Passion. Foto: Ralf Julke

Die 5. Passion: St. Benno legt den beinah apokalyptischen Krimi von 2009 wieder auf

Da haben wir aber noch mal Schwein gehabt, dass sich der schreckliche Padre in diesem Krimi derart gründlich verrechnet hat und die Apokalypse am 16. November 2008 nicht stattfand. Keine Schale des Zorns, keine siebte Posaune, kein jüngstes Gericht. Krimileser kennen Oliver Buslaus „Die 5. Passion“ schon aus der Erstveröffentlichung 2009. Der St. Benno Verlag hat sie jetzt in seine wachsende Reihe von Krimis mit durchaus biblischen Bezügen aufgenommen.

Johannes Gönner: Der brennende Kelch. Foto: Ralf Julke

Der brennende Kelch: Lauter seltsame Vorfälle in der Jugendgruppe und ein verdammt zwielichtiger Regisseur

Ist das wirklich ein Kriminalroman, was Johannes Gönner da geschrieben hat? L-IZ-Leser/-innen kennen den Autor ja schon seit seinem 2016 erschienenen Roman „Das geheimnisvolle Kloster“. Er wählt ja nicht ganz ohne Grund immer wieder die Wiener Canisius-Gemeinde zum Schauplatz seiner Bücher, denn dort ist er seit 2009 Pfarrer. Und sein Roman-Pfarrer Stefan erzählt auch ein Drittel der Geschichte in „Der brennende Kelch“.

Arthur Conan Doyle: Die Blutnacht von Manor Place. Foto: Ralf Julke

Die Blutnacht von Manor Place: Der zweite Band mit True-Crime-Geschichten aus der Feder von Arthur Conan Doyle

Wer den 2007 auch auf deutsch erschienenen Roman „Arthur & George“ von Julian Barnes gelesen hat, wusste schon, dass dieser Arthur Conan Doyle zwei Seelen in seiner Brust hatte. Einerseits war er der analytische Denker, der auch echte Kriminalfälle wie den um den zu Unrecht verurteilten George Edalji löste, andererseits war er am Ende seines Lebens überzeugter Spiritist und glaubte, Spiritismus könnte eine völlig neue Wissenschaft werden.

Joachim Anlauf: Leipziger Maskerade. Foto: Ralf Julke

Leipziger Maskerade: Joachim Anlaufs Fortsetzung des turbulenten OBM-Wahlkampf-Krimis von 2013

Es ist, als hätte der Leipziger Oberbürgermeisterwahlkampf 2020 Joachim Anlauf dazu angestachelt, seinen Leipzig-Krimi von 2012 „Völkers Schlacht“ endlich fortzusetzen. Denn da war ja noch etwas offen und ungeklärt. Sein Clemens Völker hatte nur mit Ach und Krach die OBM-Wahl wieder gewonnen. Nicht weil ihm die Wähler seine Rolle als „Genosse der Bosse“ übel genommen hätten, sondern weil eine skrupellose Kampagnenagentur mit übelsten Tricks versuchte, den Kandidaten in der öffentlichen Wahrnehmung zu demontieren.

Krimis aus der Frühjahrsproduktion. Foto: Ralf Julke

Corona bringt auch die Kriminalautor/-innen Deutschlands in eine prekäre Lage

Fast schon vergessen ist, dass es eigentlich die Autor-/innen und Verlage waren, die im März mit als erste erlebten, was es heißt, wenn ihre Lesungen abgesagt werden. Eine komplette Frühjahrsproduktion verschwand mit der Buchmesse im Ungewissen. Und die Lage verschärft sich noch weiter und betrifft auch Autor/-innen, von denen man denkt: Die müssten doch jeden Monat richtig viele Bücher verkaufen. Denn Krimis müssen doch auch im Corona-Shutdown gekauft worden sein wie heiße Semmeln. Oder?

Andreas M. Sturm: Blutrausch. Foto: Ralf Julke

Blutrausch: Wolfs Team bekommt es mit einem eiskalten Serienmörder zu tun

Es ist vielleicht kein guter Zeitpunkt, diesen Krimi ausgerechnet jetzt zu besprechen, wo viele Leute wieder früh aufstehen und zur Arbeit müssen. Noch vor wenigen Tagen hätte man sich guten Gewissens in diesen sechsten Kriminalroman des Dresdner Autors Andreas M. Sturm mit seinem unverwechselbaren Ermittlerinnenduo Wolf und König stürzen können, einfach riskierend, dass man ihn vor dem ersten Hahnenschrei nicht würde aus der Hand legen können.

Paul Braunsteiner: Die fremde Ausländerin. Foto: Ralf Julke

Die fremde Ausländerin: Eine Kriminalgroteske, die ganz zufällig in der österreichischen Provinz spielt

Der Österreicher Paul Braunsteiner ist Maler, Musiker, Filmemacher, Schauspieler und auch Autor. Einer, der sich in seiner Lust am Kunstmachen nicht bremsen mag. Und der ein mittlerweile sehr angespanntes Verhältnis hat zu dem, was einem in deutschsprachigen Landen so als Krimi vorgesetzt wird, egal, ob als Buch oder als Abendfilm, wo Kommissare auch noch in der entlegendsten Provinz agieren, als wären sie ein Klon von Inspektor Columbo, mufflige Supergehirne, die mit stereotypen Sprüchen davon ablenken, dass sie den Täter längst im Visier haben.

Syndikat (Hrsg.): Tod unterm Schwanz. Foto: Ralf Julke

Tod unterm Schwanz: Die Krimi-Anthologie, die zur ausgefallenen CRIMINALE in Hannover erschien

In der Woche nach Ostern sollte die CRIMINALE 2020, das jährliche Krimifestival des Syndikats mit fast 300 Krimiautoren, in Hannover stattfinden. Doch aufgrund der Corona-Beschränkungen musste auch dieses Lesefest ausfallen. Selbst der Glauserpreis musste online verliehen werden. Die extra für die CRIMINALE in Hannover geplante Anthologie mit Kurzkrimis ist natürlich trotzdem erschienen.

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