22.7 C
Leipzig
0,00 EUR

Es befinden sich keine Produkte im Warenkorb.

ARCHIV

Tägliches Archiv: 30. Dezember 2019

Polizeibericht, 30. Dezember: Gefährliche Köder, Sexueller Übergriff, Brand von zwei Pkw

Durch einen unbekannten Täter wurden in Groitzsch an zwei aufeinanderfolgenden Tagen Wiener Würstchen als Köder ausgelegt – Die Polizei sucht nach Zeugen +++ In der Nacht von Freitag auf Samstag kam es kurz nach Mitternacht im Rahmen einer Veranstaltung in einem Club in Connewitz zu einem sexuell motivierten Übergriff eines Bandmitglieds auf eine Besucherin +++ Ein unbekannter Täter setzte auf einem frei zugänglichen Anwohnerparkplatz in der Gerberstraße einen Dacia Logan in Brand. Im weiteren Verlauf griff das Feuer auf einen daneben geparkten BMW der 5er Reihe über.

Brandstiftung auf Polizeigelände: Silvester 2019 schon am 29. Dezember?

Seit dem Morgen des 30. Dezember hagelt es Pressemitteilungen der Polizei. Und ein erstes Statement von Oberbürgermeister Burkhard Jung. Der Grund: in der gestrigen Nacht wurden am Sitz der Polizeidirektion und des Ordnungsamtes an der Hans-Driesch-Straße 1 nach Angaben des LKA Sachsen drei Fahrzeuge des Ordnungsamtes und ein Stromverteilerkasten in Brand gesetzt. In einem anonymen Bekennerschreiben auf „indymedia.org“ werden zudem Bezug auf den letztjährigen Silvesteranschlag, den Prozess rings um das indymedia-Verbot und den EU-China-Gipfel im September 2020 in Leipzig genommen.

Paulina Kayßer im Interview „So eine super Trainingsgruppe findet man nicht oft“

Für FreikäuferLEIPZIGER ZEITUNG/Auszug Ausgabe 74, ab Freitag, 20. Dezember 2019 im HandelPaulina Kayßer ist 19 Jahre jung und hierzulande eines der größten Talente über die langen Laufstrecken. Die Liste ihrer Erfolge in diesem Jahr beeindruckt: Bronze bei der Jugend-Hallen-DM U20 über 3.000 Meter, Silber bei der Cross-DM U20 über 4.100 Meter, Bronze bei der Langstrecken-DM U20 über 5.000 Meter, Teilnahme und 5. Platz bei der U20-Europameisterschaft in Schweden – inklusive neuer persönlicher Bestzeit von 16:25,72 Minuten über 5.000 Meter – und schließlich Gold bei der U20-DM über 3.000 Meter.

Schon am 11. Januar gibt es den nächsten Spinnereirundgang – diesmal mit „Macht und Ohnmacht“

Die Spinnereirundgänge in den Galerien der Baumwollspinnereri gehören mittlerweile fest zum Jahresauftaktprogramm. Sie faszinieren jeden, der sich von der Vielfalt all dessen, was Künstler in Leipzig an Stilen und Erzählweisen umsetzen, beeindrucken und auch gern einmal überraschen lässt. Und die Einzelausstellungen überraschen auch immer wieder, weil sie sehr eigenwillig die Verwirrungen der Zeit thematisieren.

Soko LinX im PTAZ des Landeskriminalamtes ermittelt zur Brandlegung in der Hans-Driesch-Straße

In den späten Abendstunden des 29. Dezember brannten auf einem durch die Polizeidirektion Leipzig und die Polizeibehörde der Stadt genutzten Gelände auf der Hans-Driesch-Straße 1 mehrere PKW. Des Weiteren wurde an einer anderen Stelle des Objektes ein Stromverteilerkasten in Brand gesetzt. Die ersten Ermittlungsergebnisse bestätigen, dass es sich um eine Brandstiftung handelt.

Neue Personalien am Klinikum St. Georg zum 1. Januar 2020

Dr. med Norbert Klein (48) folgt ab 1. Januar 2020 Prof. Dr. Andreas Hartmann als Chefarzt der Klinik für Kardiologie, der nach mehreren Jahrzehnten Tätigkeit am Klinikum in seinen verdienten Ruhestand geht. „Prof. Hartmann hat die Entwicklung der Kardiologie am Klinikum maßgeblich beeinflusst und ich bin froh, dass es uns gelungen ist, mit Dr. Klein einen geeigneten Nachfolger aus den eigenen Reihen als neuen Chefarzt der Kardiologie zu gewinnen“, freut sich Dr. Iris Minde, Geschäftsführerin des Klinikums.

Dulig: „Manfred Stolpe wird uns schmerzlich fehlen“

Martin Dulig, Vorsitzender der SPD Sachsen und Ostbeauftragter der SPD, zum Tod von Manfred Stolpe: "Mit Manfred Stolpe verlieren wir einen herausragenden Politiker, engagierten Sozialdemokraten und einen Menschen mit Herz und Seele. Die Meldung von seinem Tod macht mich betroffen und sehr traurig."

Silvester in der Thomaskirche Leipzig

Am letzten Tag des Jahres 2019 kann man in der Thomaskirche Leipzig drei Veranstaltungen besuchen. Um 13.30 Uhr führen Thomanerchor Leipzig und Gewandhausorchester Leipzig in der Silvestermotette traditionell die 3. Kantate „Herrscher des Himmels“ aus dem Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach auf.

2020 entscheidet sich in Leipzig, ob der 16 Milliarden Euro teure Ostsee-Tunnel gebaut werden darf

Es lohnt sich, nicht immer nur den sächsischen Mustopp zu begutachten. Man sollte auch ein wenig über den fein ziselierten Meißner Tellerrand hinausschauen. Denn während hier noch von Milliarden geträumt wird, mit denen möglicherweise der Strukturwandel nach der Braunkohle gestaltet werden kann, werden andernorts die Milliarden schon für Projekte verbrannt, die völlig unnötig und in der Regel auch noch höchst umweltschädlich sind. 2020 geht es um den Tunnel unter dem Fehmarnbelt.

Linke fordert Unterstützung durch die Staatsregierung, Maschinenbauer plagt vor allem der Fachkräftemangel

Das Autozeitalter, wie wir es kennen, geht zu Ende. Schneller, als es sich die Autobauer in Deutschland selbst gedacht haben. Die Deutschen kaufen zwar noch immer Autos, die viel zu groß, schwer und übermotorisiert sind. Aber Exportmärkte wie China brechen weg. Da kommt auch eine Welle der Veränderung auf die sächsischen Automobilwerke zu. Zusätzlich zum Strukturwandel in der Kohleverstromung, stellt der linke Landtagsabgeordnete Nico Brünler fest.

Wie die Pläne zur Alten Elster jede vernünftige Lösung für eine Straßenbahnhaltestelle am Stadionvorplatz verhindern

„Ihr Artikel zum Thema Feuerbachschleife ist möglicherweise nicht ganz aktuell“, schrieb uns L-IZ-Leser Ulf Walther und verwies uns auf eine Sitzung des Stadtbezirksbeirats Leipzig-Mitte im August. Da wurden tatsächlich erste Skizzen für die künftige Wendeschleife am Sportform vorgestellt. Was nichts an den Plänen der Stadt ändert, hier unbedingt auch noch die Alte Elster neu bauen zu wollen, womit genau der Platz verloren geht, den man für eine leistungsfähige Haltestelle in Stadionnähe eigentlich braucht.

Janus Fratze: Erich Honeggers neues Gesicht und die finsteren Schatten einer unbewältigten Vergangenheit

Der Titel, den der österreichische Journalist und Krimi-Autor Günther Zäuner seinem Buch gegeben hat, verlockt den Leser natürlich dazu, zu meinen, jetzt einen Thriller oder gar einen Horrorroman in die Hand zu bekommen. Aber Zäuners Spezialität ist eigentlich der politische Krimi. Und hochpolitisch wird es auch in diesem Fall, der den Historiker Erich Honegger nach Zwickau in Sachsen entführt und mitten hineinbringt in jene ostdeutschen Vorgänge, bei denen man sich zu Recht fragt: Wer zieht da eigentlich die Strippen?

Aktuell auf LZ