Blutige Leipziger Kriminalfälle aus drei Jahrhunderten und die Frage nach der Grenze der Rationalität

Wie kein anderer hat sich Henner Kotte in den vergangenen Jahren in die kriminelle Geschichte der Stadt Leipzig hineingearbeitet. Im Grunde wäre er der Kandidat, der frisch zum 1.000-jährigen Jubiläum der Erwähnung der Stadt auch noch den zünftigen Band zum Thema vorlegen könnte: "Tausend Jahre - tausend Morde". So ungefähr. "Leipzig mit blutiger Hand" ist eine Art Kurzfassung für die vergangenen 300 Jahre.

Es ist etwas mehr als das, was man mittlerweile klassisch ein Pitaval nennt, auch wenn das Genre boomt. Insbesondere seit der Militzke Verlag vor ein paar Jahren für ein Revival der einst in der DDR beliebten und stets vergriffenen Strafrechts-Fälle von Hans Pfeiffer gesorgt hat und darauf aufbauend eine ganze Buchreihe mit authentischen Kriminalfällen folgen ließ. Für die DDR waren Pfeiffers Bücher sowieso etwas Unerhörtes, denn in den Zeitungen war über Mord und Totschlag in der DDR praktisch nichts zu lesen. Nur dann und wann gab es Aufrufe der Kripo, wenn sie Hilfe bei der Aufklärung brauchte. Auf den Titelseiten der Zeitungen, wie das heute oft üblich ist, fand man die blutigen Gemetzel nicht.

Insofern galt es nach 1990 auch wieder Recherchearbeit zu leisten. Und so langsam mehren sich auch die Bücher, in denen die berühmtesten und blutigsten Fälle aus dem Leipziger Milieu publik wurden, manche gern und immer wieder erzählt, weil sie – wie die Bluttat des Christian Woyzeck – zum medizinischen Klassiker und zum Inhalt eines berühmten Dramas von Büchner wurden. Etliche andere wurden 2012 in der Ausstellung „Gangster, Gauner und Ganoven“ des Stadtgeschichtlichen Museums thematisiert. Eine Ausstellung, die so manchem Leipziger erst einmal vor Augen geführt hat, dass Leipzig auch schon in früheren Zeiten kein ungefährliches Pflaster war, nicht erst seit 1990, seit der Boulevard geradezu in Blut badet, wenn mal wieder ein besonders schlimmer Mord passiert ist.

Im Grunde ist Kottes jetzige Sammlung auch eine Art Essay über das Morden und die oft genug eiskalte (aber blinde) Rationalität hinter den Taten. Er zitiert nicht ohne Grund auch aus Diderots Enzyklopädie und einem Protokoll des Medizinprofessors Johann Wendt. Während Diderot dafür plädiert, Verbrecher zu medizinischen Experimenten am lebendigen Körper zu verurteilen und damit erschreckenderweise direkt in der Tradition der NS-Forschung erscheint, nutzte Wendt um 1800 die Gelegenheit, am Kopf eines frisch Enthaupteten  eine ganze Reihe von Tests durchzuführen, um nachzuweisen, dass der abgetrennte Kopf keineswegs schon tot ist, sondern noch minutenlang fähig, auf äußere Reize zu reagieren.

Kottes trockenes Resümee: „Köpfen – offensichtlich keine humane Art des Sterbens.“

Dabei wird in den Geschichten, die er aus Archiven, Zeitungen und Büchern hervorgeholt hat, eifrig geköpft und zerstückelt. Der zuweilen eisigen Rationalität der Justiz steht die zum Teil ebenso zwingende Rationalität der Mörder gegenüber, für die das Zerstückeln der Leiche in der Regel keinen besonders finsteren seelischen Abgründen entspringt (auch wenn Boulevard-Zeitungen genau das immer wieder in riesigen Lettern behaupten), sondern der simplen und oft genug sinnlosen Hoffnung, die Toten irgendwie verschwinden lassen zu können. Damit werden die Morde in der Regel noch bedrückender, als sie eh schon waren. Und wenn dann die Leichenteile gefunden werden, entpuppen sich die finsteren Gestalten oft genug als völlig überforderte Dilettanten.

Henner Kotte hat ja augenscheinlich auch bergeweise kriminalistische Fachliteratur konsumiert. Schon aus Eigennutz. Denn er schreibt ja auch selbst Kriminalromane, echte Leipziger Kriminalromane, in denen er versucht, die Motive der Täter auch sinnvoll zu begründen. Denn anders, als in Film und Fernsehen üblich zu sehen, sind die meisten Mörder keine Profis. „In etwa 65 % der Fälle ist die Tötung jedoch nicht beabsichtigt gewesen“, zitiert Kotte im Kapitel „Kopf gekocht“, in dem es um allerlei „Stückelmorde“ geht, von denen ja einer 2011 Leipzig in helle Aufregung versetzte. Der Täter entpuppte sich bald als ziemlich armes Würstchen, wollte „kein Versager mehr“ sein – und versagte dann trotzdem, auch bei der Entsorgung der Leiche, deren Teile dann im Elsterbecken gefunden wurden.

Die Literatur ist ja mittlerweile voller solcher wilder Versuche, sich einer Leiche zu entledigen. Henner Kotte erzählt passend dazu einen besonders drastischen Fall aus dem Jahr 1925, in dem auch recht deutlich wird, wie die Täter zwar mit einiger Bauernschläue agieren – und trotzdem nicht in der Lage sind, die Folgen ihres Tuns abzuschätzen. Ganz ähnlich ergeht es der Mörderin in „Kopflos im Gepäck“, einem Kapitel, in dem Henner Kotte einmal kurz auf die längst legendären Versuche eingeht, die Eisenbahn nicht nur zum Schauplatz von Morden zu machen, sondern sie auch zum Verschicken von Leichen und Leichenteilen zu nutzen. Aber auch hier scheitern die Täter reihenweise an der Rationalität der Gepäckgutabfertigung. Auch 1922 war es kaum möglich, irgendwo im Kosmos der Eisenbahn eine Leiche loszuwerden.

Trotzdem prallen natürlich menschliche Irrationalität in Form von Gier, Hass, Neid, Angst auf die Erwartung einer streng regulierten Gesellschaft, jeder würde sich an die Regeln halten. Oft aber sind es die Regeln selbst, die Menschen zu Tätern machen, wie in „Vier Köpfe zum Rumpf“, wo der traurige Tod eines Dienstmädchens den Hintergrund bildet, das eine ungewollte Schwangerschaft beenden lassen will und dabei selbst stirbt. Diesmal ist es die „Engelmacherin“, die ein Problem hat, die Leiche zu entsorgen, denn 1908 sind Schwangerschaftsabbrüche auch in Sachsen verboten. In ganz Deutschland. Zehntausende Frauen verbluteten Jahr für Jahr bei dem Versuch, ein ungewolltes Kind abzutreiben – oder riskierten eine lebenslange körperliche Schädigung.

Auch das ein uraltes literarisches Thema. Da kann Kotte nicht nur Goethe zitieren, sondern auch mal fragen, ob die alte Behauptung stimmt, dass der Weimarer Minister Goethe die Todesstrafe befürwortete. Mit solchen Seitenwegen macht er deutlich, dass es bei Mord und Totschlag nicht immer nur um das gepflegte öffentliche Entsetzen ging, sondern sich Juristen, Forscher, Psychologen seit mindestens 200 Jahren sehr intensiv mit den Ursachen für Tötungsdelikte, gesellschaftlichen Hintergründen, psychologischen Bedingungen (Woyzeck) und der Rolle des Tötens in der gesellschaftlichen Wahrnehmung beschäftigen. Das sind dann freilich Bücher und Schriften, die nicht die sensationellen Auflagen jener Presseprodukte erreichen, die solche blutigen Vorkommnisse ausschlachten. Doch sie verändern deutlich stärker die Haltung unserer Gesellschaft zu den Dramen, die sich da abspielen. Und sie legen auch den Fokus auf das nach wie vor Archaische, das unsere Welt durchzieht. Auch die Macht der Bilder spielt hier eine Rolle.

Wenn die blutigen Dramen dann aber vor Gericht verhandelt werden, entpuppen sie sich oft genug als banal. Henner Kotte zitiert dazu auch aus Vernehmungsprotokollen und Gerichtsakten. Man spürt selbst die leichte Verwirrung der Ermittler und Richter, die über die Banalität der Motive oft genug nur die Köpfe schütteln können.

Was ja in der deutschen Geschichte leider nicht verhinderte, dass Banalität auch immer wieder die Macht übernehmen konnte und eine ganz und gar nicht banale staatliche Tötungsmaschinerie in Gang setzte – der Reichstagsbrandprozess wird natürlich erwähnt und die wahrscheinlich gründliche Manipulation, mit der die Nazis Marinus van der Lubbe zum  Opfer machten. Aber ähnliche Willkür gab’s dann auch in der DDR, woran heute noch die ehemalige Hinrichtungsstätte in der Kästnerstraße erinnert. Auch das ein Leipziger Thema. So wird Leipziger Kriminalgeschichte auch zum Spiegelbild unseres oft gar nicht so rationalen Verhältnisses zu Mord und Totschlag in den vergangenen 300 Jahren. Aber auch zur wissenschaftlichen und litarischen Beschäftigung mit den Grenzbereichen unserer augenscheinlich doch nur oberflächlich aufgeklärten Gesellschaft.

Henner Kotte „Leipzig mit blutiger Hand, Bild und Heimat, Berlin 2015, 5,99 Euro

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