Auch eine gut gemeinte Sache kann sich radikalisieren. Auch dann, wenn es eigentlich nur darum geht, dass Menschen geliebt, geachtet und akzeptiert sein wollen. So wie sie sind. Und dem galt ja auch die Emanzipationsbewegung der vergangenen 200 Jahre. Dem galt der Kampf der queeren Community um Anerkennung. Doch in den letzten Jahren ist etwas dazugekommen, was zunehmend verstört. Etwas, was Peter Köpf und Zana Ramadani jetzt zu streitbarer Gegenrede animierte.

Köpf ist Journalist, hat mehrere Sachbücher geschrieben, darunter „Inside AfD“ (2018) und weist in der Vorrede selbst darauf hin, dass er nach den Definitionen der „woken“ Bewegung ein „weißer alter Mann“ ist, also das absolute Feindbild in eine Schlacht, in der es mittlerweile immer mehr um Ausschließung und Feindbilder geht. Sind „alte weiße Männer“ also von vornherein unfähig, über Themen wie Diskriminierung zu sprechen? Sind sie alle schuldig? Quasi schuldig geboren?

An seiner Seite: Zana Ramadani, Gründerin der Femen Deutschland, weiblich, Person mit Migrationshintergrund, wie es so schön heißt. Aber ihr macht die zunehmende moralische Radikalität in den Debatten ebenso Angst. Debatten, die eigentlich keine sind, wenn Sprecherinnen und Sprecher ausgegrenzt, gebrandmarkt, gecancelt werden. Ein falsches Wort, ein unüberlegter Satz – und der Shitstorm ergießt sich über sie. Ein einziges unter Verdikt gestelltes Wort, das von irgendjemanden als kränkend, verletzend empfunden wird – und der Sturm erhebt sich.

Immer mehr Trigger-Warnungen

Auf einmal tauchen überall Warnhinweise auf, die auf mögliche Trigger hinweisen. Kinderbücher werden bereinigt, Klassiker geraten ins Fegefeuer. Verlage lehnen angebotene Bücher ab, Fernsehsender schreiben das Besetzungspersonal für Filmaufträge vor, damit ja immer die komplette Vielfalt der Gesellschaft auch in Rollen besetzt ist. Schauspieler bekommen Rollen nicht, weil sie die falsche sexuelle Orientierung haben. Die vielen Beispiele, die Köpf und Ramadani aufzählen, sind real, sind längst Alltag an Universitäten, bei Rundfunksendern, bei Verlagen.

Und wie das so ist in Zeiten der „Social Media“: Die Angriffe kommen fast immer aus dem Nichts. Irgendjemand irgendwo da draußen nimmt Anstoß, prangert an. Und sofort ballt sich der Zorn, wird gewütet und gedroht. Und das ähnelt – wie Ramadani und Köpf feststellen können – doch verblüffend der Art und Weise, wie auch rechte Radikale agieren. Die Anonymität des Netzes macht es möglich, dass alle Grenzen des Respekts niedergewalzt werden. Und: Es wird nicht mehr zugehört, nicht mehr miteinander geredet. Die Brandmarkung genügt.

Und auf einmal kommt genau das unter die Räder, was eigentlich die Emanzipation marginalisierter Gesellschaftsgruppen überhaupt erst zur Sprache gebracht hat und ihre Gleichberechtigung zum Thema gemacht hat: das, was so viele Menschen gern als Meinungsfreiheit beschwören, auch wenn das in letzter Zeit immer mehr auf „Meine-Meinungsfreiheit“ geschrumpft ist. Denn wenn man dem anderen das Sprechen verbietet, ihm nicht mehr zuhören will, dann ist Meinungsfreiheit zur Farce geworden. Dann bröckelt der Kitt einer Gesellschaft, die in den letzten Jahren sowieso schon auf dem Identitätstrip war.

Immerfort gekränkt

Die Bewohner der westlichen Welt haben nicht nur den Glanz der eigenen Individualität für sich entdeckt und die Befreiung, dass man sich seiner eigenen körperlichen, sexuellen oder habituellen Besonderheit nicht mehr schämen muss, sondern auch, dass man sie ausstellen und ausleben darf. Und dafür durchaus auch Anerkennung bekommt. Und trotzdem scheinen viele diese Gruppen noch immer das Gefühl zu haben, unterdrückt und diskriminiert zu sein. Und damit immerfort gekränkt.

(Was sowieso ein Symptom unserer aus dem Lot geratenen Gesellschaft ist, wie Jürgen Große festgestellt hat.)

Es ist ein seltsames Bild, das da auftaucht, wenn Ramadani und Köpf erzählen, was alles schon passiert, wie Seminare abgesetzt werden, Bücher nicht gedruckt, Vorlesungen nicht gehalten, weil sich einzelne Akteure unangenehm berührt fühlen. Der Hochschulbereich spielt im Buch eine herausgehobene Rolle, weil es dort schon manifester ist als anderswo, weil es das Klima bestimmt, Gremien beeinflusst und längst auch die Kariere angehender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit mutiger Gegenrede die Verdammung einhandeln.

Der eigentlich notwendige, streitbare Diskussionsprozess auch und gerade über gesellschaftlich relevante Themen ist längst verstummt, stellen Ramadani und Köpf fest. Die Universitäten haben am gesellschaftlichen Diskurs keinen Anteil mehr, weil sie – nicht nur wegen des völlig verpeilten Bologna-Prozesses – zunehmend nur noch mit sich selbst beschäftigt sind und niemand mehr riskieren will, den Zorn der – oft genug anonym agierenden – Netzgemeinde auf sich und die Hochschule zu ziehen.

Verstummte Debatten

Und das ist tragisch. Für die ganze Gesellschaft. Statt auszudiskutieren, wo es noch welche Diskriminierungen gibt und wie sie abgestellt werden können, werden unüberbrückbare Fronten aufgemacht. Und dabei war es eigentlich einmal eine Errungenschaft der Aufklärung, dass das offene und freie Sprechen möglich gemacht wurde. Was ohne Regeln und Respekt nicht funktioniert. Das sollte sich eigentlich herumgesprochen haben.

Aber das gilt eben nicht nur für marginalisierte Gruppen. Das gilt für alle. Davon lebt Demokratie: Auch den Widerspruch auszuhalten, die andere Meinung. Sofern sie gut begründet werden. Das gehört dazu. Respektvolles Sprechen zwingt zum Begründen und Hinterfragen. Und zur Akzeptanz, dass der Gegenüber ebenso das Recht hat, seine Sichtweise darzulegen. Anders kommt man nicht zu einem Verständnis füreinander.

Das geht ein wenig unter in diesem Buch, auch wenn Köpf und Ramadani es andeuten. Man merkt, dass sie das Buch mit einer Menge Emotion und Frust geschrieben haben. Und mit Angst vor den Folgen. Denn dazu ähnelt die Cancel-Politik im Namen der „Wokeness“ längst viel zu sehr den Cancel-Strategien anderer radikalisierter gesellschaftlicher Gruppen. Weil man sich im Besitz der einzig richtigen Wahrheit fühlt, sieht man sich auch berechtigt, andere Menschen auszuschließen, zu bekämpfen und zu vertreiben.

Oder ihnen die eigene Sicht- und Sprechweise aufzuzwingen. Natürlich bekommt auch das Gendern seine Kapitel. Auf den ersten Blick ist es ein netter Versuch, im Geschriebenen und Gesprochenen die Vielfalt sexueller Identitäten in unserer menschlichen Gesellschaft sichtbar zu machen. Ursprünglich ging es – vor 50 Jahren – einfach um Frauen und ihre Sichtbarmachung innerhalb einer tatsächlich noch in weiten Teilen patriarchalen Gesellschaft.

Man vergisst ja oft, wie viele Kämpfe überhaupt stattfinden mussten, bis der heutige Grad an Emanzipation der Geschlechter erst erreicht werden konnte. Die noch lange nicht beendet ist, weil es zu jeder Bewegung immer auch eine Gegenbewegung gibt. Es gibt die weißen (und nicht nur alten) cis-Männer nach wie vor, die Frauen genauso verachten wie queere Menschen oder – emanzipierte Männer.

Holzschnitt statt Schattierung

Manchmal muss man das erwähnen, weil die Feindbilder der so aufs Markieren versessenen Gruppe immer so holzschnittartig sind. Als bestünde die Welt nur aus Gut und Böse, Schwarz und Weiß – und nicht unendlich vielen Schattierungen dazwischen. Was auch dazu führt, dass viele Akteure der scheinbar von der „woken“ Bewegung vertretenen Gruppen, sich von den „Woken“ nicht (mehr) vertreten fühlen. Denn die Radikalität führt auch dazu, dass selbst innerhalb der Gruppen das Unsagbare immer mehr wird, ein falsches Wort, und jemand steht am Pranger, der sich vorher immer dazugehörig gefühlt hat.

Nur sorgt das eben nicht dafür, dass sich die Gesellschaft freier fühlt, offener redet, die Probleme benennt und ausdiskutiert, die tatsächlich auf den Nägeln brennen. Denn wenn es nur noch um Befindlichkeiten und gekränkte Individualität geht, verschwinden die tatsächlichen Probleme und Ungerechtigkeiten der Gesellschaft aus dem Blick. Etwas, was übrigens auch schon Slavoj Žižek deutlich kritisiert hat: Die Linken – und die meisten Vertreter der „Wokeness“ bezeichnen sich ja als links – haben ihre Orientierung verloren. Und ihre Wurzeln. Sie verschleißen sich in „woken“ Debatten, aber ihre eigentliche Wählerschaft haben sie aus den Augen verloren. Und damit auch die Themen, die ihnen bei Wahlen wieder Punkte bringen können.

Insbesondere der SPD werfen Ramadani und Köpf diese Orientierungslosigkeit vor. Da darf man dann deutliche Sätze lesen wie diese: „Die SPD müsste sich um die kümmern, die heute die Drecksarbeit machen: Arbeiter und Handwerker, Friseurinnen und Tellerwäscher, Kassiererinnen und die Nachtwächter der Sicherheitsdienste. Solche Jobs leisten übrigens auch junge Leute, Frauen, Homosexuelle und Migranten.“

Auf einmal wird deutlich, dass die „Wokeness“ vor allem ein akademisches Thema ist, Thema von (jungen) Leuten, die gar nicht mehr wissen, dass sie privilegiert sind, dass ihre Lebenswege sich radikal von denen der Altersgenossen unterscheiden, die nie die Chance bekommen, ein Studium ihrer Wahl zu beginnen.

Die im Dunkeln …

Auch in Deutschland haben sich die Unterschiede zwischen Arm und Reich vergrößert, ist die Kluft zwischen den reichen Erben und den Habenichtsen gewachsen. Und das Fatale dabei: Die, die in diesem Land wirklich die ganzen „Drecksarbeiten“ machen, sind dabei völlig aus dem Blick der hohen Politik geraten. Nicht erst seit „Hartz IV“, aber das wirkte wie ein Brandbeschleuniger. Niemand muss sich von hoch bezahlten Politikern öfter sagen lassen, er wäre faul, nicht leistungsbereit und sowieso nur aufs Schmarotzen aus wie die Leute, die für Niedriglöhne und unter miserablen Arbeitsbedingungen den Laden am Laufen halten.

Man ahnt schon, woher die Streitlust von Ramadani und Köpf kommt. Denn wenn es um ein paar Zumutungen für die Gutverdienenden und Reichen im Land geht, kneift nicht nur die SPD.

„Die SPD hat den Mindestlohn durchgesetzt, aber sich dann doch wieder dem Zeitgeist hingegeben: gerechtere Besteuerung von Vermögen, Erbschaften, Einkommen? Geht angeblich leider nicht. Auch das allerdings werden ihnen die woken künftigen Erben kaum danken“, schreiben sie. „Die Kassiererin bei Aldi und der Wachmann dagegen registrieren sehr wohl, dass es bei der Frage nach Karrieren für allerlei Gender nicht um sie geht, sondern um bessere Chancen für ohnehin schon privilegierte Frauen und Minderheiten. Die Ideologie des Wokismus ist ein elitäres Projekt.“

Populistische Parteien wie die AfD haben übrigens auch deshalb so großen Zulauf, weil sich tatsächlich immer mehr Menschen nicht mehr gemeint fühlen von der großen Politik. Noch brisanter sind die großen Zahlen von Nichtwählerinnen und Nichtwählern, die im Grunde aus demselben Grund den Wahlen fernbleiben: Die einstmals großen Volksparteien haben nichts mehr für sie im Angebot. Reden auch nicht mehr mit ihnen.

Wer hat die Sprache gemacht?

In diesem Zusammenhang beginnt man dann zu ahnen, welche Wirkung es hat, wenn Moderatoren und Moderatorinnen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf einmal anfangen zu gendern oder Verwaltungen und andere öffentliche Institutionen anfangen, die Bürger mit gegenderten Texten zu beglücken. Wobei das Gendern auch ein paar Nebenwirkungen hat, die das eigentlich gut gemeinte Anliegen konterkarieren. Denn es stellt die scheinbar gewürdigten Gruppen eigentlich auch wieder als Opfer heraus: Schaut hin, wir sind diskriminiert! Etwas was auch die so Gemeinten gar nicht immer sein wollen.

„Als hätten Männer die Sprache gebraucht, um Frauen zu unterdrücken“, schreiben die beiden in Bezug auf einen Text von Fabian Payr in der „Berliner Zeitung“. „Und nun weisen Genderer den Frauen erneut die Rolle des Opfers zu.“

Übrigens eine These, die – wie so viele in der Woke-Bewegung – nicht belegt ist, sondern nur gefühlt. Welchen Anteil Frauen tatsächlich an der Entwicklung unserer Sprache haben, weiß niemand. Das hat auch noch nie jemand versucht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es mindestens 50 Prozent sind, ist hoch.

„Ja, Sprache verändert sich“, schreiben Ramadani und Köpf. „Aber sie sollte sich von unten entwickeln, nicht von Politikerinnen und Medienmachern, Lehrenden und Verwaltenden durch Leitfäden, Gesetze und Richtlinien verordnet werden.“

Was übrigens einen weiteren Aspekt berührt, der ganz elementar ist: das Verstandenwerden. Denn Gendern sorgt nicht nur für Irritationen, es macht Texte auch schwerer lesbar und verstehbar. Von der Verwischung des gemeinten Subjekts einmal abgesehen. Aber wenn Texte schwerer lesbar werden, erreichen sie immer weniger Menschen. Für wen schreibt man dann solche Texte? Beim Fernsehen schalten die Leute einfach ab, weil sie sich gegängelt und bevormundet fühlen.

Illusion einer Kuschelwelt

Statt zuzuhören und „dem Volk aufs Maul zu schauen“, wie es bei Luther heißt, wird dem Volk gesagt, wie es (anständig) zu sprechen habe. Eine echte Oberlehrerattitüde. Als wären die Zuschauer nur noch zu belehrende Schüler.

„Die meisten Menschen respektieren und tolerieren die Lebensweise Andersdenkender, wollen damit aber auch nicht permanent konfrontiert werden“, schreiben Ramadani und Köpf. Auch nicht in Filmen, Rundfunk und „weichgespülten Büchern“.

Was nämlich noch einen weiteren Aspekt sichtbar macht: Wenn über das Diskriminierende, Rassistische und Rücksichtslose in unserer Gesellschaft nicht mehr authentisch berichtet werden kann, weil jemand sich „unwohl“ dabei fühlt – wie ahnungslos werden wir dann über das, was unsere Gesellschaft tatsächlich gefährdet und zerstört? Und das betrifft nicht nur Medien, sondern auch die Filme und Bücher, die Menschen in ihrer Freizeit konsumieren. Durchaus gewappnet dafür, dass es darin manchmal hart und bitter zugehen kann. Wir leben in keiner Kuschelwelt.

Aber sie wird eben auch nicht kuscheliger, wenn aus lauter „Wokeness“ das Schlimme und Zerstörerische verschwiegen und ignoriert wird. Im Gegenteil, so betonen die beiden am Ende: „Dogmen und Zwang vertiefen den Graben – und helfen nur den rechten Demagogen.“

Guter Liberalismus lebt vom „leben und leben lassen, Grenzen akzeptieren, auch Rücksichtnahme. Vernunft ist gefragt in dieser aufgeheizten Zeit. Optimismus statt Untergangsrhetorik.“

Und die Fähigkeit, andere Meinungen und Ansichten auch zu respektieren. Oder vielleicht auch erst einmal wahrzunehmen. Denn jenseits all der „Wokeness“ gibt es eine Menge Menschen, die tatsächlich nicht gesehen werden und keinen Respekt bekommen. Dafür jede Menge dumme Sprüche von Leuten, die nicht wissen, wie es sich anfühlt, in einem Land wie Deutschland ganz unten irgendwie über die Runden zu kommen. Wo man in Wahlkämpfen ab und zu ein paar „Respekt“-Slogans bekommt. Aus denen dann aber selten etwas folgt, was das Leben wirklich leichter macht.

Peter Köpf, Zana Ramadani „Woke. Wie eine moralisierende Minderheit unsere Demokratie bedroht“, Quadriga, Köln 2023, 22 Euro.

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Es gibt 2 Kommentare

Es ist doch einige Zeit her, dass ich so oft zustimmen konnte bei einem Artikel von Ihnen, Herr Julke. Danke dafür.
Freitag oder Samstag stand Sören Pellmann vorm Konsum Grassistraße, als ich dort vorbeikam. Hätte ich mal dem Impuls nachgegeben, mit ihm ins Gespräch zu kommen. Seine Meinung als linker Politiker zu den Themen hier im Artikel hätte mich interessiert.
Und nur kurz zum Thema Gendern: als wir Briefe einer Bewegung im Briefkasten hatten, die sich gegen die LWB-Mieterhöhungen einsetzen wollte und dafür Mitstreiter suchte, ich hatte dem Organisator eine Mail geschrieben. Darin stand sinngemäß, dass sich zwei Nachbarinnen für das Thema interessierten, sich aber angesichts der vielen Gendersterne nicht wohl fühlten dort in der Runde zu erscheinen.
Die Antwort lautete, verkürzt gesagt: Wenn sie sonst keine Probleme haben, ist doch alles ok. Wir gendern weiter.
Und diese Hochnäsigkeit und Ignoranz ist eigentlich genau das, was hier im Text steht:
„Die Kassiererin bei Aldi und der Wachmann dagegen registrieren sehr wohl, dass es bei der Frage nach Karrieren für allerlei Gender nicht um sie geht, sondern um bessere Chancen für ohnehin schon privilegierte Frauen und Minderheiten. Die Ideologie des Wokismus ist ein elitäres Projekt.“
Der Organisator war Hochschulmitarbeiter im akademischen Mittelbau, wenn ich mich richtig erinnere.

„Die meisten Menschen respektieren und tolerieren die Lebensweise Andersdenkender, wollen damit aber auch nicht permanent konfrontiert werden“, schreiben Ramadani und Köpf. Auch nicht in Filmen, Rundfunk und „weichgespülten Büchern“
Volle Zustimmung. Genau so! Jeder wie er mag und mit wem, aber ich möchte das nicht als Dauerthema an jeder zweiten Litfasssäule, jeder Werbung oder den REWE-Eingangstüren sehen.

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