Forschung

Bildung·Forschung

Ein “Ossi” breitet sich aus: Kraniche fühlen sich wieder wohl in Deutschland

Die Karte ist erstaunlich: Dicht besiedelt zeigt sich der deutsche Osten. Besonders dicht im Nordosten, da, wo andere in der Regel nur Urlaub machen, weil es da so schön still ist. Die Karte zeigt die deutsche Kranichpopulation von 2008. Unübersehbar: Der Kranich ist ein echter Ossi. Und er breitet sich mit kühnem Flügelschlag aus Richtung Süden und Westen.

Bildung·Forschung

Pfiffige Kleinkinder: Leipziger Forscher widerlegen die These von den rationalen Kerlchen

"Kinder sind klüger als wir denken", zu diesem Schluss kam vor einigen Jahren eine seitdem vielzitierte entwicklungspsychologische Studie. Beobachteten 14 Monate alte Kleinkinder eine ungewöhnliche Handlung, ahmten sie diese seltener nach, wenn sie aus den Handlungsumständen erklärbar war. Diese selektive Imitation gilt seitdem als Beleg für frühes rationales Denken.

Bildung·Forschung

Abschweifende Gedanken: Leipziger Wissenschaftler finden Zusammenhang zwischen Arbeitsgedächtnis und “Gedanken auf Wanderschaft”

Immer ist der Mensch mit seinen Gedanken woanders. Er lässt sich ablenken, denkt an die Arbeit, wenn daheim die Ehefrau eigentlich die Beziehung klären will, denkt an den Urlaub, wenn er eigentlich einer Lagebesprechung folgen soll. Der Grund ist simpel: Das menschliche Gehirn arbeitet stets parallel auf verschiedenen Ebenen. Und nicht so wichtiges gerät in den Stand-by-Modus.

Bildung·Forschung

Leipziger Namensforschung: Wer sein Kind liebt, nennt es Rapunzel, Tarzan oder Winnetou

Was verbinden junge Eltern mit der Namenswahl für ihre Kinder? Und wie verändern unsichere Zeiten die Namenswahl? Warum tauchen auf einmal so viele Maries und Pauls in der Krabbelgruppe auf? - Die Fragen beschäftigen auch Gabriele Rodriguez. Sie leitet die Vornamenberatungsstelle der Universität Leipzig. Und nicht nur in Leipzig scheint es bei Vornamen immer biblischer und - naja, altdeutscher zu werden.

Bildung·Forschung

Fata Morgana macht Unsichtbares sichtbar: Leipziger Forscher durchbrechen Grenze in der Mikroskopie

Klein, kleiner, am kleinsten ... Doch was kommt danach? Können wir den Mikrokosmos bis ins Unendliche erforschen, oder sind uns Grenzen gesetzt? Bisher sind Forscher bei der optischen Betrachtung immer kleinerer Strukturen an ihre Grenzen gestoßen. Bei Mikroskopen jedenfalls gab es bisher eine optische Auflösungsgrenze. Die aber wurde jetzt von Leipziger Wissenschaftlern durchbrochen.

Bildung·Forschung

Egoismus ist angeboren, Fairness muss gelernt werden: Fehlende Impulskontrolle hindert Kinder am fairen Teilen

Wenn Kinder nicht fair miteinander teilen, liegt das nicht unbedingt an mangelnder Einsicht. Dass Fairness und Großzügigkeit vorteilhaft sein können, verstehen sie bereits früh. Doch wie Forscher des Leipziger Max-Planck-Instituts für Kognitions- und Neurowissenschaften herausgefunden haben, fehlt es ihnen lange an den neuronalen Voraussetzungen, um auch entsprechend handeln zu können. Fairness wird also trainiert.

Bildung·Forschung

Der Traum von Leipzig als Zentrum der Medizintechnik: Erste OP in Hightech-Klinik

Auch im 21. Jahrhundert ist die Chirurgie immer noch ein Kunsthandwerk, das Geschick, Gefühl und jahrelange Erfahrung erfordert. Das soll auch so bleiben. Doch wird moderne Hochtechnologie dem Chirurgen der Zukunft sein Handwerk revolutionär erleichtern. Davon konnte sich OB Burkhard Jung am Donnerstag, 8. März, im Hightech-OP-Saal des IRDC in der Käthe-Kollwitz-Straße während einer durchgeführten HNO-OP überzeugen.

Bildung·Forschung

Universität Leipzig: Neue Professorin für Atmosphären-Modellierung berufen

Ina Tegen hat die Professur "Modellierung atmosphärischer Prozesse" an der Universität Leipzig übernommen, die mit der Leitung der Abteilung Modellierung am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (IfT) verbunden ist. Sie tritt damit ab Februar die Nachfolge von Prof. Eberhard Renner an, der diese Doppelfunktion von 1993 bis zu seinem Ruhestand ausübte.

Bildung·Forschung

Regenerative Therapie beschleunigt Leberwachstum: TRM Leipzig setzt auf Behandlung mit körpereigenen Stammzellen

Die Stammzellen-Therapie gehört in Deutschland immer noch zu einer umstrittenen medizinischen Methode. Dies auch nicht zuletzt durch die öffentlich geführten Debatten um Ethik und medizinischen Nutzen. Wissenschaftler, die zum Beispiel an Zentren wie dem Translationszentrum für Regenerative Medizin (TRM) in Leipzig forschen, tun alles für Aufklärung rund um dieses heikle Thema.

Scroll Up