Angehende Museologen der HTWK zeigen ab 21. Mai wieder, wie man Ausstellungen macht

Für alle LeserMuseologen, das sind Leute, die Ausstellungen in Museen so gestalten, dass die Besucher darin den Spaß am Entdecken finden, neugierig werden und sich auch in Texte und Videos vertiefen. Wie man eine gute Ausstellung macht, das lernt man beim Museologie-Studium an der HTWK Leipzig. Und ab Dienstag, 21. Mai, kann man die ersten Ausstellungen sehen, in denen die Studierenden zeigen, was sie können.
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Jedes Jahr setzen sich die Museologie-Studierenden des vierten Semesters mit der Bedeutung von Objekten auseinander und entwickeln eine Ausstellung – von der ersten Idee bis zur tatsächlichen Umsetzung. Dabei kommt jedes Mal eine breite Spanne von Ausstellungen zu unterhaltsamen bis nachdenklichen Themen zustande.

Das Spektrum reicht auch in diesem Jahr weit: von der Leidenschaft des Sammelns über das, woraus wir trinken, und die Beziehung zwischen Mensch und Ding bis zu Vinyl und Clara Schumann. Diesen Reigen unter dem programmatischen Titel „Haste nicht gesehen“ beginnen zwei Ausstellungen, die am 21. Mai zusammen eröffnet werden.

Zur Eröffnung sind alle herzlich eingeladen. Im Anschluss an die Eröffnung sind gleich zwei Ausstellungen zu sehen: „Deep Blue Feelings“ und „Man gönnt sich ja sonst nichts – Leben im Luxus“. Die feierliche Zusammenkunft zur doppelten Ausstellungseröffnung ist am Dienstag, 21. Mai, um 13 Uhr im Foyer der Hochschulbibliothek in der Gustav-Freytag-Straße 40.

Dort ist dann auch gleich die erste Ausstellung zu sehen:

Deep Blue Feelings

„Blau ist mehr als eine Farbe“, schreiben die jungen Ausstellungsmacher zu ihrer Schau. „Blau ist ein Gefühl. Blau erinnert an Ferne, Raum, Himmel und Meer. Wie sich die Stimmung bei einem blauen Himmel aufhellt und sich beim Anblick der blauen Unendlichkeit Sehnsucht einstellen kann, ist Blau ätherisch und expansiv, lässt aber auch Wohlgefühl aufkommen. Die Ausstellung zeigt, wie viel Blau uns im Alltag umgibt und womit es verbunden wird. Sie widmet sich dem persönlichen und sprichwörtlichen Blau – und selbstverständlich dem Blau in der Musik.“

Zu sehen ist diese Ausstellung von Marius Dierks, Marion Großmann und Aline Meyer vom 21. Mai, 13:00 Uhr, bis zum 5. Juni, 20:00 Uhr, zu den Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9:00-20:00 Uhr, Samstag 9:00-16:00 Uhr.

Die zweite Ausstellung an diesem Tag wird im Raum Nr. 312 im Lipsius-Bau (Karl-Liebknecht-Straße 145) eröffnet: „Man gönnt sich ja sonst nichts – Leben im Luxus““. Diese von Josepha Marie Arnold, Charlotte Barth, Nina Görlich und Jasmin Lorenz gestaltete Ausstellung ist vom 21. Mai bis zum 5. Juni zu sehen.

Die weiteren geplanten Ausstellungen:

Mit Leidenschaft – Die Welt des Sammelns, 1. Juni bis 26. Juni im Foyer der Hohschulbibliothek. Ausstellungsteam: Theresa Sophie Lange, Chelsia Rodewald, Yasmin Schmidt

Woraus wir trinken, 11. Juni bis 27. Juli, im Raum 312 im Lipsius-Bau. Ausstellungsteam: Tim Adam, Maximilian Günzel, Lisa Ulbricht

„Ich kaufe, also bin ich“ – Über das Verhältnis von Mensch und Ding, 1. Juli bis 26. Juli im Foyer der Hochschulbibliothek. Ausstellungsteam: Nina Henkel, Cindy Kästner, Jonas Krenzer

Clara Schumann – Die Frau am Klavier. Eröffnung am 9. Juli im GRASSI Museum für Musikinstrumente. Ausstellungsteam: Martin Duncker, Maia Ernst, Thomas Moutsios, Mai Anne Ngyuen

Vinyl. Geschichte | Herstellung | Design. Eröffnung am 27. August im Schulmuseum – Werkstatt für Schulgeschichte. Ausstellungsteam: Clemens Behnert, Manuel Gerhart, Helge Nie

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