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Das Leipziger GlobaLE Filmfestival 2020 startet am Freitag mit „Das Mafia Paradies“

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    Seit 2004 gibt es das durchaus außergewöhnliche Filmfestival GlobaLE in Leipzig. Hier werden die Filme gezeigt, die zeigen, wie falsche Politik und Globalisierung unsere Welt zerstören, wie mutige Menschen weltweit gegen Ausbeutung und Zerstörung ihrer Heimat kämpfen. Hier wird in guten Filmen erklärt, wie Globalisierung funktioniert. Und jetzt sind die Veranstalter um Mike Nagler richtig froh, dass sie das 2020er Festival am 31. Juli starten können.

    „Lange Zeit war aufgrund der Corona-Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen nicht klar, ob das GlobaLE Filmfestival 2020 stattfinden kann. Nun ist aber alles geklärt, und wir können voller Freude mitteilen: Am Freitag, dem 31. Juli beginnt das Leipziger GlobaLE Filmfestival. Die 16-jährige Tradition dieses einzigartigen Veranstaltungsformats kann damit weitergehen“, freut sich Mike Nagler.

    Die GlobaLE ist eine politische Filmreihe und findet bereits seit 2004 statt. Die Reihe dokumentiert mit den Mitteln des Films die globalen Auswirkungen kapitalistischen Wirtschaftens und die Widerstände dagegen. In den nächsten vier Monaten werden knapp 50 Veranstaltungen an unterschiedlichen Orten wie beispielsweise im Clara-Zetkin-Park, der Peterskirche, dem Grassimuseum oder auch in Programmkinos wie dem UT Connewitz oder an Orten wie dem Felsenkeller stattfinden. Darüber hinaus ist die Reihe in diesem Jahr oft in Grünau an unterschiedlichen Orten zu Gast.

    „Um den Auflagen durch die Corona-Pandemie gerecht zu werden, wollen wir dieses Jahr einerseits möglichst viele Veranstaltungen im Freien durchführen. Andererseits werden wir unsere Filme in möglichst großen Räumen – wie Kirchen oder Turnhallen – zeigen“, betonen die Organisatoren.

    Das Programm geht dabei auch auf aktuelle Entwicklungen ein: „Wir beginnen aufgrund der politischen Entwicklungen der letzten Monate mit Filmen zu Kuba, das vonseiten der US-Administration seit diesem Sommer verstärkt sanktioniert wird. In diesem Kontext gibt es derzeit auch eine internationale Solidaritätskampagne“, so Mike Nagler, einer der Organisatoren.

    Im Anschluss an die Filmvorführungen gibt es jeweils interessante Gespräche, zu denen Regisseure, Aktivisten, Wissenschaftler oder Journalisten eingeladen werden, um gemeinsam mit dem Publikum zu diskutieren.

    Die Reihe beginnt am Freitag, 31. Juli, um 20 Uhr im Caracan am LVB Sportplatz (Neue Linie 20) mit dem Film „Das Mafia Paradies – Kuba vor der Revolution von 1959“ (Kuba/BRD 2012). Zu der Veranstaltung werden als Gesprächspartner der Filmemacher Hans-Peter Weymar, sowie Ivet López Rodríguez (stellv. Botschafterin der Republik Kuba in der Bundesrepublik) und der Journalist Volker Hermsdorf zu Gast sein.

    Am Sonnabend, 1. August, wird um die gleiche Uhrzeit am gleichen Ort der Film „Por la vida – für das Leben“ (Kuba 2018) gezeigt, welcher in bewegenden Bildern einen tiefen Eindruck über die kubanischen Ärztinnen und Ärzte vermittelt, die sich bei der Bekämpfung von Ebola in Westafrika und bei vergleichbaren Einsätzen weltweit auszeichneten. Kubas humanitäre Hilfsbrigaden sind derzeit in 27 Ländern im Einsatz gegen Covid 19, auch in Europa.

    In den folgenden Tagen und Wochen wird ein umfangreiches Programm an unterschiedlichsten Leipziger Orten geboten. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist jeweils frei. Das komplette Programm mit den Filmbeschreibungen findet sich auf der Webseite www.globale-leipzig.de.

    Vom 31. Juli bis zum 7. November 2020 finden Filmaufführungen und Gespräche mit interessanten Gästen im ganzen Stadtgebiet statt. Der Eintritt zur 16. GlobaLE ist frei.

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