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Auch am 27. September ist ein Seifenkistenrennen auf dem Fockeberg undenkbar

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    Es sollte der 29. Prix de Tacot werden am 10. Mai auf dem Fockeberg. Doch Corona machte auch diesem von der naTo veranstalteten Traditionsereignis den Garaus. Auch wenn man im Haus am Südplatz noch zuversichtlich war, dass man das Rennen im Herbst würde nachholen können, genauer: am 27. September. Doch auch das wird nichts. Weder ist Corona aus der Welt verschwunden, noch kann man bei so einem Rennen die berühmten AHA-Regeln einhalten.

    Was also tun? Man macht die Rahmenhandlung zum Hauptereignis, beschloss das naTo-Team: Was das Seifenkistenrennen der naTo am Fockeberg, den Prix de Tacot, bereits seit vielen Jahren solide ergänzt hat, tritt in diesem Jahr als Hauptattraktion ins Scheinwerferlicht. Dieser Schritt war nach einer ersten Verlegung vom Mai in den September coronabedingt noch einmal notwendig, meldet jetzt die naTo, die Rennstrecke ist für das Einhalten eines Mindestabstandes einfach zu eng.

    Dafür lädt nun aber immerhin der Fockebergmarkt am 27. September, ab 11 Uhr, mit Kunsthandwerk, Speise- und Mitmachangeboten und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm zum Schlendern, Staunen und Verweilen ein. Und auch, wenn das Seifenkistenrennen selbst in diesem Jahr nicht stattfinden kann, auf Renn-Atmosphäre muss nicht gänzlich verzichtet werden – das Bühnenprogramm und kleinere Mitmach-Aktionen machen es möglich.

    Das alles aber natürlich unter Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen, in der „AHA-Edition“, sprich Abstand, Hygiene und Alltagsmasken.

    Also die drei Hygieneregeln, die die Infektionsgefahr mit dem Coronavirus auch bei solchen Ereignissen und auch an anderen Orten, wo man Menschen begegnet, deutlich reduzieren.

    Das Thema formuliert die naTo-Mannschaft auf der Website zum Seifenkistenrennen auch noch einmal extra: „Der Situation rund um das Coronavirus tragen wir durch entsprechende Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen Rechnung. Die aktuelle SächsCoronaSchVO (Gültigkeit: 18.07.2020 bis 31.08.2020) sieht vor, dass Großveranstaltungen mit einer Besucherzahl von mehr als 1.000 Personen ab dem 01.09.2020 stattfinden dürfen, wenn eine Kontaktnachverfolgung nach § 7 durchgeführt wird und die Hygieneregelungen eingehalten werden.

    Daher ist auf dem gesamten Veranstaltungsgelände ein Mindestabstand von 1,5 m zu anderen Personen einzuhalten. Sollte dies in Ausnahmefällen temporär nicht möglich sein, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gleichzeitig ist auf die entsprechende Händehygiene (regelmäßiges Waschen, Desinfizieren) zu achten. Zudem werden an den drei Zugängen zum Veranstaltungsgelände Einlasskontrollpunkte errichtet. Dort werden von allen Besucher/-innen die Namen, Telefonnummern oder Email-Adressen, der Ankunftszeitpunkt und die Zeit des beabsichtigten bzw. realen Verlassens des Geländes notiert.

    Diese Daten werden vorschriftsmäßig vor dem Zugriff durch Dritte geschützt und einen Monat unter Verschluss für die zuständigen Ämter aufbewahrt. Nach Ablauf der vorgegebenen Aufbewahrungsfrist werden diese Unterlagen vollständig vernichtet. Die personenbezogenen Daten werden von allen Personen erhoben, die das Veranstaltungsgelände betreten bzw. überqueren wollen, gleich ob sie den Fockebergmarkt besuchen wollen oder nur einen Spaziergang im Umfeld (z. B. auf den Fockeberg) vorhaben.“

    Ein besonderer Markt also, auf dem es freilich auch einige Programmhöhepunkte geben wird, die die naTo in den nächsten Wochen noch veröffentlichen möchte.

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