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Mit „Maria auf dem Seil“ beginnt am 12. Juni auch der Westflügel wieder vor Publikum zu spielen

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    Langsam regt sich das Leipziger Kulturleben wieder. Das Gewandhaus plant die ersten Konzerte, Oper und MuKo machen im Westbad Programm. Und auch der Westflügel Leipzig lädt ab Freitag, 12. Juni, wieder zu Veranstaltungen ins Haus in der Hähnelstraße – unter den durch Corona bedingten Hygiene-Auflagen, versteht sich. Das eigene Hygienekonzept ist fertig.

    Mit dem Stück für Kinder ab acht Jahre, Familien und Erwachsene „Maria auf dem Seil“ öffnet der Westflügel Leipzig vom 12. bis 14. Juni erstmals seit Beginn der coronabedingten Veranstaltungsverbote seine Pforten für Publikum.

    Plakat mit den Hygienehinweisen für den Westflügel. Grafik: Robert Voss
    Plakat mit den Hygienehinweisen für den Westflügel. Grafik: Robert Voss

    „Wir wissen nicht, wie sich Theater auf Abstand anfühlen wird, wollen gleichwohl unseren Gästen ein schönes wie risikoarmes Erlebnis möglich machen“, betont Matthias Schiffner für das kleine Theater.

    „Das Publikum ist auf maximal 30 Personen begrenzt. Wir bitten um eine Vorbestellung der Karten, um unsere Gäste bestmöglich zu platzieren, und darum, einen eigenen Mundschutz mitzubringen. Die Einhaltung der Hygieneregeln im Haus ist uns sehr wichtig. Informationen zum Hygienestandard und aktuelle Hinweise werden wir auf der Website und über social media veröffentlichen.“

    Worum geht es in „Maria auf dem Seil“?

    Die zehnjährige Maria erlebt den Absturz ihrer seiltanzenden Eltern und vergisst daraufhin alles, was bisher in ihrem Leben geschehen ist. Sie wird zu ihrer reichen Großmutter Dona Maria Cecilia Mendonça de Melo in die Stadt gebracht. Stundenlang steht sie am Fenster ihres neuen Zimmers und schaut in den Hof hinaus. Ein offenes Fenster zieht sie magisch an. Maria spannt ihr Seil und beginnt träumend zu gehen.

    Hinter dem Fenster ist ein Flur mit verschiedenfarbigen Türen. Tür für Tür erinnert Maria ihr Leben, und begegnet hinter der roten Tür – im Zentrum des Schrecklichen – schließlich sich selbst. Aus diesem Zusammentreffen mit der im Vergessen gefangenen Maria entzündet sich der Funke des Lebens neu. Eine weitere Tür öffnet sich: Die Zukunft.

    Es ist ein Stück mit Puppen und Menschen, im Zirkus, im Wohnzimmer der Großmutter und in den Schattenräumen der Erinnerung, mit viel Musik, einem Hauch Brasilien und dem, was das Leben lebenswert macht.

    „Das ist Figurentheater in schönster Form mit all den Vorteilen einer nicht personalen Darstellung, wo dies angebracht ist – und doch auch wieder mit den Vorzügen der Schauspielerei von Menschen. Hautnah ist das zu erleben und oft unter die Haut gehend. Das macht diese Produktion zu einem echten Kleinod für Jung und Alt“, schrieb die Ludwigsburger Kreiszeitung.

    Gespielt wird das Stück „Maria auf dem Seil“ nach dem Roman von Lygia Bojunga Nuñes von Wilde & Vogel [Leipzig] und Zikade Theater [Stuttgart] am Freitag, 12. Juni, um 20 Uhr, am Samstag, 13. Juni, um 18 Uhr und am Sonntag, 14. Juni, um 15 Uhr im Westflügel Leipzig (Hähnelstr. 27).

    Karten: www.westfluegel.de (Paypal), Reservierung: service@westfluegel.de

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