Notwendig, beispielhaft, erfolgreich

Gastkommentar von Christian Wolff: Der Streik bei Halberg Guss Leipzig

Für alle LeserAm heutigen Freitag, 27. Juli 2018, habe ich zu den Streikenden vor der Gießerei Neue Halberg Guss (Autozulieferer) gesprochen, nachdem ich am Dienstag schon einmal die Streikenden besucht hatte. Der Arbeitskampf dauert nun schon 45 Tage. Er begann, nachdem die neuen Eigentümer von Halberg Guss, die Finanzinvestoren Prevent, verkündet hatten, das Leipziger Werk zu schließen und sich einem Sozialplan verweigerten. Jetzt hat man sich auf eine Schlichtung verständigt.

Damit wird der Streik ab Montag, 30.07.2018 ausgesetzt. Vom Betriebsratsvorsitzenden wurde ich angekündigt: „Kollegen bleibt noch einen Augenblick sitzen, jetzt will uns noch einer heilig sprechen. Der Pfarrer ist gekommen. Bitte schön.“ Ich habe mich dann kurz vorgestellt und folgende Ansprache (leicht überarbeitet) gehalten:

Als Pfarrer habe ich gelernt: Wenn es jemandem schlecht geht, dann besuche ihn. Menschen, die um ihren Arbeitsplatz bangen, geht es schlecht. Also war ich am Dienstag hier und bin heute wieder da. Allerdings: Jemanden Heiligsprechen ist nicht meine Aufgabe. Aber wenn ich gefragt werde, was bedeutet „heilig“, dann antworte ich: der Schöpfung, dem Leben, einem Menschen, mit höchster Achtung und Respekt begegnen. Heilig kann man auch so übersetzen: „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“

Jetzt wurde aber hier die Würde des Menschen, eure Würde angetastet und respektlos behandelt. Dagegen wehrt ihr euch mit diesem Streik. Das ist nicht nur notwendig und gut. Es ist für uns alle ein Grund zur Dankbarkeit: Danke, dass ihr mit diesem Streik eine wichtige Botschaft an alle Leipzigerinnen und Leipziger richtet: Niemand muss sich ohnmächtig den Machenschaften einer Konzernleitung und von Finanzinvestoren ergeben. Die meinen ja, dass für sie Grundregeln des Anstands und eines gerechten Miteinanders, Grundwerte des Vertrauens, der Gerechtigkeit, der Demokratie nicht gelten. Danke, dass ihr 45 Tage standhaft geblieben seid. Danke, dass ihr denen die Stirn geboten habt. Danke für den aufrechten Gang.

Der amerikanische Bürgerrechtler Martin Luther King, übrigens auch ein Pfarrer, hat erzählt, dass sein Vater ihm als Kind und Jugendlicher eingeschärft hat: „Du bist nur so lange Sklave, solange Du Dich als Sklave fühlst.“ Solange du also die Rolle annimmst, in die dich andere drängen. Auf uns hier übertragen heißt das: Eine Unternehmensleitung kann nur solange ihre Willkür walten lassen, solange sich das Arbeitnehmer/innen gefallen lassen. Ihr aber habt mit dem Arbeitskampf deutlich gemacht: Diese Ungerechtigkeit, das Werk Halberg Guss einfach schließen zu wollen, lassen wir uns nicht gefallen. Wir sind mündige Menschen, die ihre Würde haben. Wir kämpfen für unsere Rechte und für Gerechtigkeit. Wir kämpfen dafür, dass wir für uns, für unsere Familie, für unsere Stadt eine Perspektive behalten.

So standhaft und langandauernd kämpfen zu können und sich nicht auseinanderdividieren zu lassen, hat zwei Voraussetzungen:

  • sinnvolle Ziele verfolgen,
  • solidarisch zusammenhalten.

Zusammenhalt, liebe Halberger, geht nur über die gewerkschaftliche Organisation. Deswegen ist es ein Segen und für die hiesige Region leider nicht selbstverständlich, dass ihr Halberger zu fast 100 Prozent Mitglieder bei der IG Metall seid. Ohne diesen Verbund, ohne diese organisierte Solidarität geht es nicht. Alleine bist du schwach, aber gemeinsam lassen sich Ziele erreichen. Ich nenne drei: Vertrauen, Gerechtigkeit, Demokratie.

Vertrauen Wenn ich mich in mein Auto setze, vertraue ich darauf, dass alles funktioniert. Ich vertraue auf die zuverlässige Arbeit derer, die Autos entwickeln und produzieren. Ich vertraue auf euch. Eine solche Arbeit ist aber nur möglich, wenn ihr auch vertrauen könnt – und zwar denen, die euch – wie es so schön heißt – „Arbeit geben“. Oder anders gesagt: Ihr müsst denen vertrauen können, die von eurer Arbeit leben und nur durch eure Arbeit Gewinn machen können.

Dieses Vertrauen wurde von Prevent nachhaltig gestört, zerrüttet – vor allem dadurch, dass der neue Eigentümer von Halberg Guss, eben Prevent, alle möglichen Ziele verfolgt, nur eines nicht: alles zu tun für die Menschen, für die Region, für ein gutes Produkt. Wer so verfährt wie Prevent, der zerstört das, was eine Bedingung ist für ein friedliches, gerechtes Zusammenleben: gegenseitiges Vertrauen.

Gerechtigkeit Wenn es in einer Gesellschaft nicht gerecht zugeht, dann bricht sie auseinander. Das spüren wir heute sehr deutlich. Darum trägt jede und jeder ein hohes Maß an Verantwortung, dass gerechte Teilhabe an Bildung, Arbeit und Einkommen möglich ist – die Politik zuerst, aber sie nicht allein. Erstes Ziel eines Unternehmens ist es, ein gutes Produkt herzustellen und dafür ausreichend Kunden zu finden. Das ist nur möglich, wenn Menschen motiviert arbeiten, gerecht bezahlt und würdig behandelt werden.

Wer das nicht beachtet, der wird schnell merken, dass sich dies nicht rechnet. Nur: oft stehlen sich im wahrsten Sinn des Wortes allzu viele, die so verfahren, davon, bevor das Desaster, das sie anrichten, offenbar wird. Wir sehen in allen Bereichen unserer Gesellschaft: Wo nicht investiert, wo nicht gerechter Lohn gezahlt, wo nicht vertrauensvoll zusammengearbeitet wird, geraten die Dinge in Schieflage: bei der Polizei genauso wie beim BAMF, bei der Deutschen Bahn wie in der Pflege.

Demokratie Nichts funktioniert ohne Demokratie. Aber diese hat eine wichtige Bedingung: dass sich alle Bürgerinnen und Bürger daran beteiligen können (und es auch tun!) und dass ihr Beitrag gewürdigt wird. Ohne soziale Gerechtigkeit kann sich Demokratie nicht entfalten. Sie trägt Schaden davon. Auch darum ist dieser Arbeitskampf so wichtig. Er straft alle die Lügen, die meinen: man könne doch keinen Einfluss nehmen, der sog. „kleine Mann“ habe nichts zu sagen. Doch er kann seine Stimme erheben. Jede/r kann dem Rad in die Speichen greifen, auch dem Rad des Finanzkapitalismus. Zugegeben: das ist mühsam. Aber wem sage ich das? Ihr habt diese Mühe auf euch genommen – Gott sei Dank nicht ohne Erfolg.

Lasst uns also diese Ziele nicht aus den Augen verlieren. Lasst Euch nicht einschüchtern und haltet weiter zusammen. Es gab eine ganzseitige Anzeige, in der der Arbeitskampf als „Wahnsinn“ bezeichnet wurde. Nein, dieser Streik ist kein Wahnsinn. Dieser Streik ist vielmehr eine Befreiung von dem Wahn, vom Wahnsinn, dem die Vertreter des Finanzkapitalismus verfallen sind. Sorgen wir alle dafür, dass diese Befreiung Wirklichkeit wird.

Jetzt in der aktuellen LEIPZIGER ZEITUNG: Was steckt hinter dem Konflikt bei Halberg Guss?

* Kommentar *Halberg Guss
Print Friendly, PDF & Email
Leserbrief

Hinweise zum Leserbrief: Bitte beachten Sie, dass wir einen Leserbrief nur veröffentlichen, wenn dieser nicht anonym bei uns eintrifft. Außerdem möchten wir darauf hinweisen, dass eine Teilnahme an Verlosungen des L-IZ Leserclubs mit dem Leserbrief nicht möglich ist.

Ihr Name *

Ihre E-Mail-Adresse *

Betreff

Ihre Nachricht *

Bild/Datei hochladen

Wären Sie mit der Veröffentlichung als Leserbrief einverstanden? *

 

Kommentar schreiben



Schneller informiert mit dem L-IZ-Melder
Weitere Nachrichten:Bewegungsmelder | Wortmelder | Rückmelder | Sport | Polizei | Verkehr





Weitere aktuelle Nachrichten auf L-IZ.de

Aufstehen Leipzig gründet Ortsgruppen und hat jetzt ein Platzproblem
#aufstehen-Versammlung am 19. Oktober im Felsenkeller. Foto: Aufstehen Leipzig

Foto: Aufstehen Leipzig

Für alle LeserDie Abgesänge auf die Sammlungsbewegung #aufstehen reißen nicht ab. Auch weil Sahra Wagenknecht mit ihren Statements zur Zuwanderung den Medien immer wieder Steilvorlagen liefert, vom Thema abzulenken. Augenscheinlich glaubt die Linke-Abgeordnete selbst nicht so recht daran, dass #aufstehen von allein Ideen finden könnte, wie es gehen könnte, Politik anders zu machen. Dabei finden die Versammlungen von #aufstehen auch in Leipzig großen Zuspruch.
André Herrmann hat seinen „Platzwechsel“ selbst eingelesen, für alle, die fürs Lesen immer keine Zeit haben
André Herrmann: Platzwechsel. Hörbuch. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur das Buch ist seit dem 7. Oktober da und erfreut die Leser, die mit diesem herrlich trockenen Humor aus dem Nachbarland etwas anfangen können. Und mit Tnallern. Und Typen wie Maik, die in dieser ostdeutschen Provinz ihr Ding machen, egal, was da kommt. Oder passiert. Einer Provinz, aus der Antreh ja gerade geflohen war.
Feine Sahne Fischfilet soll doch in Dessau auftreten – Anhaltisches Theater bittet um Entschuldigung
Foto: Anhaltisches Theater

Foto: Anhaltisches Theater

Für alle LeserEine tagelange Kontroverse um die Absage eines Konzerts von Feine Sahne Fischfilet scheint für die Band und die Freiheit der Kunst ein positives Ende zu finden. Das Anhaltische Theater in Dessau teilte mit, dass es gemeinsam mit der Stadt einen Auftritt am 6. November ermöglichen werde. Zuvor hatte das Bauhaus der Band mit Verweis auf Drohungen durch rechte Gruppierungen abgesagt.
Operette trifft Musical: Publikumserfolg für Kalmans „Herzogin von Chicago“
Die Herzogin von Chicago. Foto: Kirsten Nijhof

Foto: Kirsten Nijhof

Für alle LeserFällt der Name Emmerich Kálmán, ist meist von der „Csárdásfürstin“ die Rede. „Die Herzogin von Chigaco“ findet sich dagegen nur selten auf den Spielplänen der Operettenbühnen wieder. In Leipzig verpassten Regisseur Ulrich Wiggers und Kapellmeister Tobias Engeli dem angestaubten Werk eine Frischzellenkur und feierten mit ihrem erfrischenden Konzept einen Publikumserfolg.
Erst einmal 400.000 Euro für geförderte Wohnungen für Familien in Leipzig
Die Baukräne drehen sich auch in Leipzig bislang nur fürs teure Wohnsegment. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserEs war schon im Mai, als die Leipziger Linksfraktion ein kommunales Wohnungsbauprogramm für den Geschosswohnungsbau beantragte. Der Grund dahinter war die Tatsache, dass gerade Familien in Leipzig immer schwerer noch bezahlbare größere Wohnungen finden. Gebaut wird fast nur noch im Luxussegment. Die Stadt sieht durchaus ein, dass da jetzt was passieren muss – und legt einen Alternativvorschlag vor.
Bis Jahresende kann die Stadt doch einen Vorschlag für einen separaten Radweg am Völkerschlachtdenkmal vorlegen
Geh-/Radweg am Völkerschlachtdenkmal. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserVielleicht wird die Schnecke ja tatsächlich noch Leipzigs Wappentier. Das mit dem Löwen passt irgendwie ja nicht. Immer öfter bekommen Stadträte und Stadträtinnen von der Verwaltung auf ihre Anträge die Antwort, man wünsche sich doch lieber einen Prüfbeschluss, dann könne man in aller Ruhe prüfen, ob das Anliegen auch umsetzbar sei. Zum Beispiel an der Prager Straße eine ordentliche Radwegeführung hinzubekommen.
NuKLA-Antwort „zerpflückt“ die LVZ-Meldung zum „Offenen Brief“, der die NuKLA-Thesen „zerpflückt“
Pilzberg in zugewachsener Waldlichtung. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserWar das wirklich ein Offener Brief, von dem die LVZ am Samstag, 20. Oktober, so vollmundig berichtete, elf Wissenschaftler von UFZ und Uni Leipzig würden darin die Argumente des NuKLA e.V. gegen den vom Leipziger Ordnungsdezernat vorgelegten Forstwirtschaftsplan auseinandernehmen? Den Brief hat die LVZ nicht veröffentlicht. Er ging wohl an die Ratsfraktionen. Und da wird es heikel. Da geben Wissenschaftler ihre Neutralität auf und werden Lobby.
Leipzigs Grüne wollen heute ein Moratorium für das umstrittene WTNK beschließen
Das - noch unverdichtete - Baufeld des Harthkanals. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicht nur über den Forstwirtschaftsplan, den der Stadtrat am 24. Oktober beschließen soll, diskutieren die Grünen in ihrer Mitgliederversammlung am heutigen Montag, 22. Oktober. Auch ein zweites unausgegorenes Thema der Leipziger Politik steht zur Debatte. Der Arbeitskreis Umwelt der Grünen beantragt ein sofortiges Moratorium für das „Wassertouristische Nutzungskonzept“ (WTNK).
In „Nachtflug“ lassen Sofie Cramer und Kati Naumann über den Wolken zwei Welten aufeinanderprallen
Sofie Cramer, Kati Naumann: Nachtflug. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserAm morgigen 23. Oktober erscheint das Buch ganz offiziell: der mittlerweile fünfte Roman der Leipziger Autorin Kati Naumann und der erste, den sie in echtem Teamwork mit der niedersächsischen Autorin Sofie Cramer geschrieben hat. Und ohne ihre Agentin wären die beiden niemals zusammengekommen. Und hätten auch niemals diese verrückte Buchidee verwirklicht. Die eigentlich noch viel verrückter ist als die herrliche „Nachtflug“-Geschichte von Antoine de Saint-Exupéry.
Mutmaßungen über das Gespräch zweier Herren in Uniform
Zwei etwas schwergewichtige Männer in Uniform ... Grafik: L-IZ

Grafik: L-IZ

LeserclubUnd das war erst der Auftakt für die Verwicklungen, die das kleine Städtchen L. bald noch viel tiefer in Verwirrung stürzen sollten. Denn wie man mit Enthüllungen umgeht in der schmuck gewordenen westlichen Welt, das hatten alle, die auch nur ein bisschen Teil haben konnten an diesem hübschen Aufputschmittel Macht, längst gelernt.
SC DHfK Leipzig vs. Flensburg-Handewitt 20:21 – Der Sensation so nah
Meister und Tabellenführer Flensburg kann die kampfstarken Leipziger nur mit Mühe stoppen. Foto: Jan Kaefer

Foto: Jan Kaefer

Für alle LeserMit einem begeisternden Auftritt gegen den amtierenden Deutschen Meister und aktuell verlustpunktfreien Tabellenführer aus Flensburg haben sich die Handballer des SC DHfK in die Herzen der Leipziger Handballfans (zurück-)gespielt. Punkte allerdings konnten die Grün-Weißen am Sonntagnachmittag wieder nicht verbuchen und verbleiben mit bisher drei Zählern auf dem drittletzten Tabellenrang.
FC Augsburg vs. RB Leipzig 0:0 – Viele Fouls, wenige Chancen
Ein umkämpftes Spiel endete 0:0. Foto: GEPA Pictures

Foto: GEPA Pictures

Für alle LeserDie Siegesserie der Rasenballer setzt sich nach der Länderspielpause vorerst nicht fort. Beim FC Augsburg, der zuletzt gegen Bayern und Dortmund für Aufsehen gesorgt hatte, reichte es lediglich zu einem 0:0. Mehr als 40 Fouls prägten die Partie – für Torchancen blieb da nur wenig Raum. In der Nachspielzeit hatte Orban dennoch die große Gelegenheit, das späte Siegtor zu erzielen, scheiterte jedoch knapp.
Pegida am 21.10.: Sie sind immer noch da + Videos & Bildergalerien
Rund 13.000 kamen am 21. 10. 2018 zum Gegenprotest unter dem Motto "Herz statt Hetze" und "Dresden. Respekt". Foto: L-IZ.de

Foto: L-IZ.de

Für alle LeserVideoPegida feiert Geburtstag. Bereits zum vierten Mal werden an diesem Sonntag, den 21. Oktober, voraussichtlich tausende Anhänger mit den bekannten Rufen gegen Migranten, Journalisten und Politiker hetzen. Mehrere bürgerliche und antifaschistische Bündnisse, auch aus Leipzig, wollen lautstark dagegen protestieren. Die L-IZ wird live aus Dresden berichten.
Auch die CDU-Fraktion wünscht sich bürgerfreundliche Lösungen für die Abfallentsorgung
Abfallsammelfahrzeug bei der Arbeit. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserNicole Bärwald-Wohlfarth aus der SPD-Fraktion bekommt Unterstützung: Auch die CDU-Fraktion bringt jetzt einen Antrag ein, der die Verschlechterung der Abfallentsorgung für Bewohner schmaler Straßen verhindern soll. Denn im Rahmen der beabsichtigten Änderung der Abfallwirtschaftssatzung soll sich ja die Nutzerfreundlichkeit der Abfallentsorgung in schmalen Straßen in Leipzig deutlich verschlechtern.
Kann man im Elsterbecken nicht einen richtigen Flusslauf mit Mäandern schaffen?
Bagger 2012 im Elsterbecken. Foto: Ralf Julke

Foto: Ralf Julke

Für alle LeserMit dem Vorstoß zu möglichen Bauflächen am Sportforum hat die Grünen-Fraktion auch das Thema Alte Elster wieder auf den Tisch gebracht. Das dann umgehend die CDU-Fraktion aufgriff: Wenn die Alte Elster wieder geöffnet wird, ist kein Platz mehr für große Bebauung. Und nun springt ihrerseits die Linksfraktion an auf das Thema: Wollte Leipzig nicht auch das Elsterbecken mal ganz anders gestalten? Der Antrag geht jetzt ins Verfahren.