Nachdenken über ... das falsche Wir

Unser Welt-Überlastungstag war schon am 2. Mai

Für alle LeserNa gut: Es war nicht so gemeint. Die „Frankfurter Rundschau“ ließ einfach mal das dringend notwendige Gefühl anklingen, dass wir auf diesem kleinen Planeten Erde alle dasselbe Schicksal teilen, auch wenn sich einige Leute am liebsten gegenseitig die Schädel einschlagen. Am 1. August titelte sie: „Erdüberlastungstag. Unsere abgenutzte Erde. Heute ist Erdüberlastungstag. Das heißt: Ab jetzt verbrauchen wir mehr Ressourcen als die Erde uns in diesem Jahr bietet.“ Nein: Wir haben unseren Erdüberlastungstag schon verpasst.

Denn das, was das „Global Footprint Network“ für den 1. August berechnet hat, ist der „Overshoot“-Tag für die gesamte Menschheit. Also für uns alle zusammen, die Inuit, die Aboriginis, die Zulu, Kubaner, Ägypter und Vietnamesen mit eingerechnet. Die Sudanesen und Libanesen, die verzweifelt versuchen, mit Schlauchbooten übers Mittelmeer zu kommen, ebenfalls. Die verbrauchen allesamt viel weniger Ressourcen als wir.

Und sie leben meist in Regionen, in denen sie noch viel härter als wir und viel früher gemerkt haben, was das für Auswirkungen hat, wenn wir die Reserven unseres Planeten so erbarmungslos ausbeuten, wie wir das in den vergangenen 100 Jahren getan haben. Oder 50 Jahren, wenn wir den Zeithorizont des „Club of Rome“ nehmen, der 1968 gegründet wurde und 1972 seine Studie „Die Grenzen des Wachstums“ veröffentlichte.

Wer sich jetzt doof stellt und so tut, als hätten wir das alles nicht wissen können, der hat es wirklich nicht begriffen. Wir wissen es seit 50 Jahren, was unsere (westliche) Art des Wirtschaftens mit unserem Planeten anrichtet. Die östliche Art war ja nicht viel besser – nur noch viel ressourcenverschlingender. Das sitzt auch irgendwie in den Köpfen ostdeutscher Politiker, die immer noch glauben, wir könnten es uns leisten, noch 20, 30 Jahre lang Kohle zu verfeuern.

Können wir eben nicht.

Und auch das wissen sie. Denn weder in den 1970er noch den 1980er Jahren nahmen die westlichen Regierungen die Warnungen des Club of Rome wirklich ernst. Im Gegenteil: Sie befeuerten eine ungebremste und unkoordinierte Globalisierung. Und mit dem „Mauerfall“ kamen gleich noch Milliarden Menschen dazu, die jetzt auch denselben verhängnisvollen Weg gehen wollten. Der Ressourcenverbrauch steigerte sich noch mehr. So alarmierend, dass sich die Staatschefs 1992 in Rio de Janeiro auf eine neue, gemeinsame „Agenda 21“ einigten. Eigentlich hätte das eine Weichenstellung sein können.

Aber wir haben nicht die Bohne an unserer Lebensart geändert. Wir haben es wieder vertrödelt. Und jeder muss nur aus dem Fenster schauen, um zu sehen: Die Prozesse, die wir mit unserem gedankenlosen Verschwenden ausgelöst haben, gehen einfach weiter.

Im Lauf der letzten Jahre hat die Menschheit ihr natürliches Kapital immer früher verbraucht, schreibt der Umweltruf. 1987 fiel der Weltüberlastungstag noch auf den 19. Dezember. Da haben WIR als Menschheit nur knappe zwei Wochen lang über unsere Verhältnisse gelebt. Aber die Menschheit verbraucht über das gesamte Jahr mittlerweile die natürlichen Ressourcen von 1,7 Erden. Der Umweltruf: „Besonders sind die Menschen in Entwicklungsländern betroffen. Die Menschen verbrauchen dort viel weniger, leiden aber deutlich stärker an den ökologischen Folgen.“

Dr. Mathis Wackernagel, Vorsitzender des Netzwerks „Global Footprint Network“, betont: „Die Ressourcengrenzen unseres Planeten zu erhalten, ist technisch möglich und finanziell lohnenswert und unsere einzige Chance auf eine gute Zukunft“.

Aber da sind wir noch nicht. Das Umdenken in der westlichen Politik hat noch nicht einmal begonnen.

Bundesentwicklungsminister Dr. Gerd Müller zitiert der Umweltruf mit den Worten: „Wir brauchen ein radikales Umdenken, um die Ausbeutung der Naturressourcen zu stoppen. Saubere Luft, sauberes Wasser, fruchtbare Böden, ein stabiles Klima, Artenvielfalt – davon hängt das Überleben der Menschheit ab. Weltweit sind bereits 90 Prozent aller Fischbestände bis an die Grenze der Nachhaltigkeit ausgebeutet oder überfischt. Und jedes Jahr werden auf der Erde 7,6 Millionen Hektar Wald zerstört, das entspricht der Fläche Bayerns. Der Erdüberlastungstag zeigt in aller Deutlichkeit: Wir verbrauchen von allem zu viel!

Wir leben immer stärker auf Kosten unseres Planeten, unserer Kinder und Enkelkinder und der Menschen in Entwicklungsländern. Würden alle Menschen unsere Konsummuster übernehmen, bräuchten wir mehr als drei Erden. Deswegen müssen wir jetzt drei Trendwenden einleiten: Ein neues Wachstumsverständnis, eine Wirtschaft, die in Kreisläufen denkt, und ein konsequentes Umsteuern auf Erneuerbare Energie. Das ist Voraussetzung für nachhaltige Entwicklung – und zugleich eine Frage der globalen Gerechtigkeit!“

Auch er verwendet das Wir so wie die FR in ihrem Beitrag.

Aber eigentlich muss dieses Verweisen auf ein Wir, das so nicht funktioniert (aber trotzdem existiert), aufhören. Denn das war ja die eigentliche Botschaft der Weltklimakonferenz 2015 in Paris: Wenn Wir darauf warten, dass erst einmal die anderen ihren Beitrag leisten, wird das nichts. Jeder muss bei sich anfangen. Ein Ende der Zerstörung des kostbaren Planeten Erde beginnt erst, wenn Region um Region ihren eigenen Ressourcenverbrauch unter „1 Erde“ drückt.

Denn die 1,7 Erden sind ja nur der Durchschnitt. Die Österreicher verbrauchen, auf ihre Verhältnisse berechnet, 3,5 Erden im Jahr, die Deutschen kommen auf 3,2 Erden. Der Lebensstil von Australiern und US-Amerikanern ist noch verheerender: Sie verbrauchen jeweils mehr als 5 Erden im Jahr.

Deswegen liegt der Weltüberlastungstag für die USA auch schon auf dem 15. März. Die Amerikaner leben also ein dreiviertel Jahr auf Pump. Was sie ja tatsächlich tun – so wie im Grunde alle westlichen Staaten, die ihre Märkte mit Rohstoffen, Energie und Waren aus allen Teilen der Welt auffüllen. „We eat the World“. Der Satz stimmt wirklich. Wir fressen auch noch den ärmeren Ländern ihre Ressourcen weg.

Der Weltüberlastungstag der Deutschen liegt übrigens mittlerweile auf dem 2. Mai. Und der der Chinesen eben leider auch schon auf dem 15. Juni.

Unsere Art des ungehemmten Konsums und des unregulierten Ressourcenverbrauchs führt zwangsläufig zu einer Vernichtung unserer Lebensgrundlagen. Das hält die Erde so nicht mehr lange aus. Der von Uns ausgelöste Klimawandel gehört mit dazu. Und der Hauptgrund für all das ist der Grundmechanismus westlichen Wirtschaftens: ein Wirtschaften, das nur mit einer immer weiteren Steigerung des Konsums funktioniert. Mehr Konsum, mehr Ressourcenverbrauch, mehr Müll, mehr überlastete Systeme.

Und zwar Systeme, die über Jahrmillionen entstanden sind und ohne die unsere menschliche Zivilisation nicht mehr funktioniert. Nicht die Erde ist auf Uns angewiesen, sondern Wir auf die Erde. Es ist der einzige lebendige Planet, auf dem wir leben können. Aber wir schonen und schützen ihn nicht. Müsste zwar WIR heißen in dem Satz.

Aber es trifft auch im Kleinen und Regionalen zu. Es geht um den ganz regionalen Umgang mit Wäldern, Flüssen, Grundwasser, Landwirtschaft, um den Lebensraum von Bienen, Schmetterlingen, Feldhasen und Feldlerchen, um zugebaute Auen und falsch gedachten Hochwasserschutz.

Und mal ehrlich: Es ist lächerlich, wenn der Leipziger Umweltbürgermeister zum Gießen von Stadtbäumen einlädt, aber bis heute kein funktionierendes Auenrettungsprogramm vorlegen kann. Auch in Leipzig wurden Rio 1992 und Paris 2015 bislang nicht wirklich ernst genommen. Auch deren Chancen wurden nicht begriffen.

Denn natürlich können wir vor Ort etwas tun und unsere Belastung für die Erde deutlich mindern. Wir können zeigen, wie es funktioniert und dass es sogar eine Bereicherung unseres Lebens ist. Denn Konsum und Leistungsdruck zerstören auch unsere Lebensqualität. Alle reden von „Entschleunigung“. Aber kaum einer lebt sie wirklich. Selbst wenn wir mit weniger Leistungseifer meist bessere Ergebnisse erzielen. Aber wir hören ja nicht mehr zu. Haben keine Zeit. Schauen nicht mehr hin. Merken nichts mehr. Wir sind wie Zombies, die alle dem Goldenen Kalb hinterherhetzen und einfach nicht merken, dass das Goldene Kalb gerade die Schönheit unserer Erde auffrisst.

Eins steht fest: Wir würden intensiver und aufmerksamer leben, wenn wir unser Leben ändern und nicht mehr glauben, alles HABEN zu müssen. Wir würden eine Menge mehr vom Leben wahrnehmen. Und wahrscheinlich so langsam auch begreifen, was es heißt, ein WIR zu sein – eine ziemlich reich beschenkte Spezies auf einem sehr einzigartigen Planeten in den unendlichen Weiten des Weltalls. Und es wird keine „Enterprise“ geben, die uns hochbeamt, wenn wir das alles aufgefressen und kaputtgemacht haben.

Die ganze Serie „Nachdenken über …“

Nachdenken über ...
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