Dass es in diesem Sommersemester an der Universität Leipzig keine vollen Hörsäle geben würde, war klar. Doch auch Seminare und ähnliche Veranstaltungen für Kleingruppen werden – bis auf wenige Ausnahmen – nicht stattfinden. Hotels, Gaststätten und Kindergärten dürfen unterdessen darauf hoffen, Ende Mai wieder zu öffnen. Die L-IZ fasst zusammen, was am Mittwoch, den 29. April 2020, in Leipzig und Sachsen wichtig war.

Die Universität Leipzig hat es heute kurz und knapp gemacht: „Das Sommersemester wird ein digitalisiertes Semester bleiben“, heißt es zu Beginn eines Achtzeilers auf der Homepage der Hochschule. Das heißt: In der Regel findet die Lehre nicht in den Räumen der Universität statt. Das sei nur in „eng zu begründenden Ausnahmefällen“ erlaubt.

Mitte März war die Universität eine der ersten großen Einrichtungen in Leipzig gewesen, die angesichts der Coronakrise drastisch reagierte und ankündigte, das Sommersemester in digitaler Form zu beginnen. Viele Studierende warten aber weiterhin auf Informationen, wie sich das laufende Semester auf Regelstudienzeit und Förderungsfristen auswirkt.

Vielleicht gehen die Student/-innen ja auch irgendwann mal auf die Straße, um zu demonstrieren. Gastronomen, Hoteliers, Flüchtlingshelfer/-innen und Verschwörungstheoretiker/-innen waren zuletzt bereits wieder mit Schildern und Botschaften zu sehen. Heute folgten auf dem Augustusplatz auch Mitarbeiter/-innen von Reisebüros und Tanzschulen, die auf ihre Situation aufmerksam machten. Die nächsten Demos verschiedener Initiativen sind für den 1. Mai angekündigt.

Zumindest Hotels und Gaststätten dürfen hoffen: Wie Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) heute im Landtag sagte, hoffe er darauf, dass diese ab dem 25. Mai wieder öffnen können. Auch für Kindergärten soll es bis dahin Lösungen geben. (via MDR)

Was heute außerdem wichtig war: Die Landesdirektion Sachsen teilte mit, dass auf zahlreichen Baustellen gegen Hygienevorschriften verstoßen werde. Das hätten Überprüfungen ergeben. In den Fällen, in denen es auf Mobil-Toiletten für bis zu 25 Beschäftige keine Handwaschgelegenheit gab, seien die Bauarbeiten sofort untersagt worden.

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