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Was gerade geschieht: Spontandemo auf der Zweinaundorfer endet an der Sparkasse + Video

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    Was am vergangenen Samstag mehr oder minder nicht gelang, haben Autonome heute im Leipziger Osten nachgeholt. Am 12. Juni noch war die Polizei vorgewarnt, erschien in großer Stärke und unterband den „Tag X+1“, eine Art Solidaritätsversammlung für die Hausbesetzer in der Tiefe Straße 3 auf der Wurzner Straße. Heute, am 19. Juni 2021 kurz nach 22 Uhr sammelten sich plötzlich eine kurzzeitig anwachsende Gruppe Menschen am Liselotte-Herrmann-Park, um über die Zweinaundorfer Straße Richtung „Tiefe 3“ zu ziehen. Dabei kam es zu Gewalt, die Einsatzkräfte sind soeben vor Ort eingetroffen.

    Spontandemo auf der Zweinaundorfer Straße

    Es ist längst ein Katz und Maus-Spiel geworden. Zwischen der Polizei und jenen, die möglichst unbeobachtet und vor dem Eintreffen der Beamten blitzschnell irgendwo auftauchen, Pyros abbrennen und wie im Falle der Zweinaundorfer Straße „Die Häuser denen, die drin wohnen“ zu fordern.Gleichzeitig richtete sich auch diese Demonstration, wie jene, die kurzzeitig am vergangenen Wochenende aus Connewitz über die Karl-Liebknecht-Straße lief, erneut gegen die Polizei.

    Dieses Mal fand sich jedoch mehr Gewalt, als noch bei der durchgehend friedlichen Besetzung am vergangenen Freitag in der Tiefe Straße 3. Scheiben gingen zu Bruch, an der Sparkassenfiliale in der Straße sind nun sichtbare Zeichen von Bewurf mit Bitumen und Gegenständen zu sehen.

    Kurz vor 22:30 Uhr trafen bereits die ersten Polizeifahrzeuge vor Ort ein, woraufhin sich die rund 20 Personen in alle Richtungen zerstreuten. Nach ersten Informationen vor Ort wurde jemand, der an der Spontandemo teilgenommen haben soll, im näheren Umfeld  von der Polizei aufgegriffen.

    Impressionen von der Demo auf der Zweinaundorfer

    Video: LZ

    Seit etwa 23 Uhr hat nun die Polizei das Viertel entlang der Zweinaundorfer Straße vollständig in Beschlag. Kriminalbeamten untersuchen vor allem das Gebiet entlang der Sparkassenfiliale, welche mittlerweile komplett abgesperrt ist.

    Auch in der Etage über dem Sparkasseneingang findet sich mindestens ein weiteres Einschlagloch von einem Wurfgeschoss. Unterdessen suchen Polizeibeamte das gesamte Gebiet bis in den Park hinein mit Taschenlampen ab.

    Nachtrag d. Red.: Die Demonstration ging noch bis zur Tiefe Straße weiter und zerstreute sich dort endgültig beim Eintreffen der ersten Polizeikräfte.

    Nachtrag 2 d. Red.: In der angegriffenen Sparkasse befanden sich nach Rücksprache mit unseren Reportern vor Ort Menschen im Automatenraum.

    Die Schäden vor Ort

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      2 KOMMENTARE

      1. Wo bleibt das sonst so sichtbare Zeichen von Akteuren, Vereinen und Politikern zu dieser Gewalt und Extremismus? Eine merkwürdige Stille als ein Zeichen der Zustimmung?

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