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Mutmaßlicher Räuber aus Schkeuditz sitzt in Untersuchungshaft

Seit dem 14. März 2019 sitzt ein 17-Jähriger wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes zum Nachteil einer Schkeuditzerin (86) in Untersuchungshaft. Dem ebenfalls in Schkeuditz wohnenden Jugendlichen liegt zur Last, am Nachmittag des 31. Januar 2019 der 86-jährigen Dame die Handtasche mit Gewalt entrissen und weggenommen zu haben, woraufhin diese stürzte und schwere Verletzungen erlitt.

Der zunächst unbekannte Täter flüchtete nach dem Raub. Die kriminaltechnische Untersuchung der in Tatortnähe gesicherten Spuren ergab einen auswertbaren Spurentreffer, der nach akribischen Ermittlungen schließlich zweifelsfrei zu dem 17-Jährigen führte.

In Folge dessen durchsuchten Kriminalisten am 14. März 2019 die Wohnung des Jugendlichen und fanden weitere Beweismittel, die sie sicherstellten und auswerteten.

Noch am selben Tag erfolgte die vorläufige Festnahme des 17- Jährigen und auf Antrag der Leipziger Staatsanwaltschaft die Haftrichter-vorführung. Dieser erließ am 14. März 2019 wegen des dringenden Tatverdachts des Raubes in einem besonders schweren Fall und gefährlicher Körperverletzung einen Haftbefehl und setzte diesen umgehend in Vollzug.

Durch die Ermittler wurde in der Folge geprüft, ob der Beschuldigte auch für den Raub mit Todesfolge vom 23. Februar 2019 als Täter in Betracht kommt.

Im Ergebnis der Ermittlungen zu dem Raubüberfall vom 31. Januar 2019 und der Auswertung der nach dem Überfall vom 23. Februar 2019 kriminaltechnisch gesicherten Spuren durch das Landeskriminalamt besteht nunmehr der dringende Tatverdacht, dass der 17-Jährige auch für den am 23. Februar 2019 begangenen Raub mit Todesfolge zum Nachteil einer 88-jährigen Frau in Schkeuditz verantwortlich ist. Die Rentnerin (88) war am 27. Februar 2019 an den Folgen der bei dem Raub erlittenen schweren Verletzungen im Krankenhaus verstorben.

Bei dem 17-Jährigen handelt es sich um einen russischen Staatsangehörigen.

Die Staatsanwaltschaft Leipzig wird zeitnah eine Erweiterung des bestehenden Haftbefehls gegen den Beschuldigten beantragen.

Die mit Wirkung vom 1. März 2019 eingerichtete Ermittlungsgruppe der Polizeidirektion Leipzig ermittelt nunmehr gegen den 17-Jährigen zu insgesamt neun Raubüberfällen in Schkeuditz im Zeitraum von Ende Dezember 2018 bis Ende Februar 2019. Die Ermittlungsgruppe ist zur Aufklärung der Vielzahl an Raubstraftaten zum Nachteil älterer Menschen, die sich innerhalb kürzester Zeit in Schkeuditz ereigneten, errichtet worden und setzt sich aus Ermittlern der Kriminalpolizei Leipzig und Polizisten des Polizeireviers Leipzig-Nord zusammen. Derzeit dauern die Ermittlungen und Auswertung von Spuren an.

So zog der Leiter der Ermittlungsgruppe Mario Kurzendörfer Resümee: „Ich bin froh, dass es unserem Team gelungen ist, den Täter zu fassen. Ich persönlich hatte besorgten Bürgern der Stadt Schkeuditz versprochen, dass wir konzentriert und zügig alle Ermittlungsmöglichkeiten ausschöpfen werden, um den traurigen Vorfall aufzuklären.

Täglich sind wir Hinweisen, insbesondere auch denen aus der Bevölkerung, nachgegangen und konnten trotz komplizierter Ausgangslage den Täterkreis einengen und inzwischen einen 17-Jährigen festnehmen.

Jetzt werden wir weiterhin alles unternehmen, um auch die letzten Taten in Schkeuditz aufzuklären.“

PolizeiMelderRaubüberfall
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Lesung: Märchenmorde, die Wahrheit wie es wirklich war
Buchcover, Buchhandlung Schkeuditz

Buchhandlung Schkeuditz

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Für alle LeserAn ihm reiben sich die Kritiker. Zu Leonardos 500. Todestag sind ja nicht nur Bücher erschienen, die sein Werk und seine für die Zeit ungewöhnliche Begabung würdigen. Es gibt auch die anderen Schriften, die den Begabten aus dem kleinen Nest Vinci gern wieder zu einem ganz normalen kleinen Talent herabgeschrieben hätten. Aber schon der Blick in die Kunstgeschichte zeigt: Der Versuch ist chancenlos. Selbst in Leipziger Beständen finden sich Leonardos Spuren.
LEAG verwendet schon mal das Wort Bereitschaft für ihren Kraftwerksblock in Lippendorf
Da ist mehr drin als nur CO2. Das Kohle-Kraftwerk Lippendorf, bislang Fernwärmeversorger für die Stadt Leipzig. Foto: Luca Kunze

Foto: Luca Kunze

Für alle LeserDass OBM Burkhard Jung sich am 5. Juli so vorsichtig ausdrückte, als es um mögliche Verträge mit der LEAG über das Jahr 2022 hinaus ging, hat auch damit zu tun, dass er nicht weiß, wie die LEAG, die den Block in Lippendorf betreibt, aus dem Leipzig seine Fernwärme bezieht, sich vereinbaren wird. Es ist auch die irrlichternde sächsische Kohlepolitik, die ihm hier Unsicherheiten beschert.
Feurige Hommage an den karibischen Sommer: Habana Tradicional zu Gast in der Dresdner Saloppe
Habana Tradicional © H. Schluttig

© H. Schluttig

Im Rhythmus der Congas, Timbales und Bongos kommt bei vielen Zuhörern unweigerlich ein beschwingtes Urlaubsgefühl auf. Tief bewegt vom Feuer kubanischer Musik sorgen die Percussion-Stars aus „Classic meets Cuba“, Alexis Herrera Estevez und Elio Rodriguez Luis, gemeinsam mit der Sängerin Yaremi de las Mercedes Kordos unter dem Namen „Habana Tradicional“ für einen unvergesslichen Sommerabend. Am Samstag, 27. Juli, sind die Musiker um 19.30 Uhr live in der Saloppe (Brockhausstraße 1 in 01099 Dresden) zu erleben.