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Achterbahn der Gefühle

Heimsieg der EXA IceFighters

Gestern Abend bekamen die Zuschauer den nächsten Krimi der EXA IceFighters zu sehen. Über 1500 Fans und Gäste bekamen dabei ein sehr gutes und schnelles Spiel geboten, in dem es mehr als einmal hin und her, beziehungsweise rauf und runter wie in einer Achterbahn ging.

Der Anfang ist schnell erzählt. Unser Team begann konzentriert und leidenschaftlich. Man hatte eine leichte Überlegenheit bei 5 gegen 5 und kam ab der 3. Minute zu den ersten guten Chancen. Bei der ersten Überzahl lief dann noch nicht so viel zusammen. In der 16. Minute kippte das Spiel erstmal. Nacheinander gingen Florian Eichelkraut und Patrick Raaf – Effertz auf die Strafbank. Und das nutzten die Gäste eiskalt aus.

Keke Roßberg konnte den Direktschuss von Gosdeck nicht entschärfen. Das 0 – 1 durfte zu diesem Zeitpunkt als glücklich beschrieben werden. Im weiteren Verlauf der zweiten Strafe gelang den Moskitos nichts mehr, aber als ‚Raffi‘ wieder zurück auf dem Eis war, schlug es in der 19. Minute doch noch ein. Somit ging es mit 0 – 2 in die Kabinen.

Das zweite Drittel war dann ein einziger Sturmlauf unserer Jungs. Vom Eröffnungsbully zeigten die IceFighters, dass sie mit dem Spielverlauf nicht einverstanden waren. Und in der 26. Minute gab es dann doppelten Grund zur Freude. Erstens gelang Niklas Hildebrand der wichtige Anschlusstreffer und zweitens gelang ihm damit auch sein erstes Saisontor.

4 Minuten später war es dann Michal Velecky, der den Ausgleich erzielte. Und auch in der nächsten wichtigen Szene war Michal beteiligt. Er legte bei einem 2 auf 1-Konter mustergültig für ‚Raffi‘ auf. Und der ließ dem Gästekeeper keine Chance. In der 33. Minute war das Spiel gedreht. Aber noch hatten die Eiskämpfer nicht genug. Essens Kapitän Kreuzmann bekam für einen harten Check gegen unseren Erek Virch eine 5 plus Spieldauerstrafe und musste in die Kabine. Und unser Team nutzte das gnadenlos aus.

Erst traf Antti Paavilainen in der 36. Minute und dann nochmals Patrick Raaf-Effertz in der 39. Minute zum 5 – 2 Pausenstand. Die Stimmung im Zirkus war nicht mehr zu toppen.

Diesmal machten unsere Jungs im letzten Abschnitt nicht den Fehler, aufzuhören offensiv zu spielen. Sie trafen nur leider trotz einiger sehr guter Chancen das Tor nicht mehr. Sonst wäre vermutlich allen die Spannung der letzten Minuten erspart geblieben. So kam es beinahe, wie es kommen musste.

Essen gelang in der 52. Minute der sehr glückliche Treffer zum 5 – 3 und danach ganze 30 Sekunden später sogar der Anschlusstreffer. Sollte das Spiel jetzt nochmal kippen? Coach Sven Gerike nahm erst einmal eine Auszeit um die Lage zu beruhigen. Half aber nur indirekt, denn seine Spieler sorgten mit zwei Strafen in den letzten 8 Minuten nochmals für jede Menge Spannung. Aber genau hier wurden die EXA IceFighters ihrem Namen mal wieder gerecht. Sie blockten was zu blocken war und fighteten bis zum Ende, so dass nach Abpfiff der nächste Heimsieg gefeiert werden konnte.

Leipziger Zeitung Nr. 60: Wer etwas erreichen will, braucht Geduld und den Atem eines Marathonläufers

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Nadine Stitterich. Foto: Alexander Sens

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