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Projekttag „Sport gegen Drogen und Gewalt“ an der BBS Weißenfels

Der Mitteldeutsche Basketball Club hat die Berufsbildende Schule Burgendlandkreis in Weißenfels zur Präventionsveranstaltung „Sport gegen Drogen und Gewalt“ besucht. Referenten aus den Bereichen Journalismus, Sport, Justiz und die Basketball-Profis Tremmell Darden und Benedikt Turudic standen den Jugendlichen für Fragen zur Verfügung.

Abschließend krönte ein gemeinsames Training unter Anleitung von David Brembly, Adika Peter-McNeilly, Jonas Niedermanner und Ferenc Gille den gelungenen Projekttag. Initiiert wurde die Veranstaltung durch das Polizeirevier Burgenlandkreis, welches sich nicht nur in Weißenfels, sondern an vielen weiteren Standorten der Region für Aufklärungsarbeit im Bereich Sucht- und Gewaltprävention stark macht.

„Die Zusammenarbeit mit dem MBC ist eine sehr fruchtbringende Zusammenarbeit. Wir versuchen unsere Message mit sportlichem Engagement, Leidenschaftlichkeit und Ehrgeiz zu verbinden. Der Tag heute war ein sehr erfolgreicher Tag. Ein sehr interessiertes, mitarbeitendes und konstruktives Publikum. Es hat sehr viel Spaß gemacht, auch im abschließenden Symposium.

Wir hatten tolle Beiträge von verschiedenen Referenten. Straftaten zu verhindern ist unsere Aufgabe. Dieses Problemfeld muss man jedoch von zwei Seiten aus betrachten. Natürlich müssen wir repressiv arbeiten, das steht außer Frage. Aber wir müssen dem Drogenmarkt die Kunden entziehen, indem wir die Kids aufklären und ihnen die Dinge, die sie wissen sollten auf eine angenehme Art und Weise nahebringen, sodass wir eine informierte Entscheidung bei den Jugendlichen hervorrufen können. Wenn die Nachfrage sinkt, sinken auch die Delikte. Prävention ist hier der richtige Weg“, erklärt Oberkommissar Silvio Klawonn.

Klawonn setzt sich seit geraumer Zeit für die Zusammenarbeit regionaler Institutionen, Persönlichkeiten und Vereine in den Belangen der Suchtprävention und Aufklärung Jugendlicher ein. Gemeinsam mit der Mitteldeutschen Zeitung, der Staatsanwaltschaft Halle/ Zweigstelle Naumburg, der Fachstelle für Suchtprävention BLK und der Berufsbildenden Schule wurden vier verschiedene Workshops für die rund 80 teilnehmenden Schülerinnen und Schüler der 11. Klassen organisiert.

Der Theoretische Teil der Veranstaltung wurde mit einer spannenden Podiumsdiskussion unter Teilnahme von MBC-Spielern, dem Sprecher des MBC-Beirates Jörg Hexel, MBC-Beiratsmitglied und Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Neufang, dem ehemaligen Leiter der Lokalredaktion Weißenfels der Mitteldeutschen Zeitung Birger Zentner und Extremsportler Robby Clemens abgerundet. Anschließend erwartete die jungen Erwachsenen eine exklusive Trainingseinheit mit den Wölfen in der ansässigen Schulsporthalle.

„Drogen schaden nicht nur einzelnen Personen, sondern auch deren Familien und reißen sogar ganze Gemeinschaften auseinander. Prävention richtig anzupacken und die Konsequenzen ins Licht zu rücken, ist ein sehr wichtiger gesellschaftlicher Auftrag“, stellt MBC-Small Forward Tremmell Darden klar.

Es ist nicht das erste Mal, dass sich die Weißenfelser Basketballer mit den Vertretern der Region zusammentun und Schülerinnen und Schüler zur Sucht- und Gewalt-Thematik aufklären. Seit vielen Jahren arbeiten die Wölfe eng mit dem Polizeirevier Burgenlandkreis und verschiedenen Bildungseinrichtungen zusammen. Als Aushängeschild für die Region sind sich die MBC-Profis dem Präventionsauftrag und sind sich ihrer Vorbildfunktion bewusst.

Das weiß auch MBC-Beiratsmitglied und Oberstaatsanwalt Hans-Jürgen Neufang:
„Wir sind schon seit über zehn Jahren in dieser Zusammenarbeit mit der Polizei und dem MBC. Es passiert mir, dass mich Menschen auf der Straße begeistert ansprechen, die früher an unseren Veranstaltungen teilgenommen haben. Vor allen Dingen die Verquickung zwischen Sport, Justiz und Polizei ist etwas Besonderes.

Durch unsere Angebote erreichen wir junge Menschen zusammen viel besser. Durch die Mitarbeit des MBC wirkt man glaubwürdiger und schafft eine gewisse Nähe. Alleine deshalb, weil der Basketball ein sehr positives Image besitzt. Davon profitieren wir, für die es normalerweise etwas schwieriger ist, zu jüngeren Menschen durchzudringen.“

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Foto: Ralf Julke

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