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Thema

Gewalt

Gab es 1991 einen zweiten „Deutschen Herbst“? Tagung der Uni Halle thematisiert rechte Gewalt der Wendejahre

In den 1990er Jahren kam es in vielen Orten Deutschlands zu einem Anstieg rechter Gewalttaten: Mehrere Hundert fremdenfeindliche Straftaten wurden allein für September und Oktober 1991 registriert. Eine Tagung an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) geht den Ursachen, Wahrnehmungen und Auswirkungen dieser Entwicklung nach.

Tag der Kriminalitätsopfer – 22. März 2021

Vor 30 Jahren wurde der „Tag der Kriminalitätsopfer“ vom Verein WEISSER RING ins Leben gerufen, um auf Menschen aufmerksam zu machen, die durch Kriminalität und Gewalt geschädigt wurden. Politik, Justiz und Medien haben in der Zusammenarbeit mit den ehren- und hauptamtlichen Hilfesystemen in den letzten drei Jahrzehnten viel Positives zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern erreicht.

Albrecht Pallas (SPD): Rechte Gewalt wirksam bekämpfen

Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Statistik zu rechtsorientierter und rassistischer Gewalt in Sachsen im Jahr 2020 des RAA Sachsen: „Auch im Corona-Jahr 2020 bleibt die Zahl der erfassten Angriffe und Betroffenen rechter Gewalt, auch angesichts eines nicht unerheblichen Dunkelfelds, hoch. Insgesamt haben 304 Betroffene Hilfe bei der Opferberatung des RAA gesucht und wurden durch die wertvolle Arbeit dort unterstützt.“

Jahresbericht 2020 zu rassistischer Gewalt veröffentlicht: Weniger Angriffe, aber mehr Betroffene

Das Projekt „Opferberatung Support“ des Vereins RAA Sachsen e.V. hat heute seinen Jahresbericht für 2020 veröffentlicht. Im vergangenen Jahr wurden 208 rechtsmotivierte, rassistische und antisemitische Angriffe in Sachsen mit mindestens 304 Betroffenen erfasst.

Sarah Buddeberg: Studie zeigt Gewalt und Diskriminierung gegen LSBTI*-Geflüchtete in Sachsen

Der Gerede e.V., Verein für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt, hat Daten über die Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen von geflüchteten LSBTI* in Sachsen erhoben. Die Untersuchung wurde von April bis Juni 2020 sachsenweit durchgeführt und zeigt, dass fast 70 Prozent der Befragten schon einmal Formen von Gewalt und Diskriminierung erlebt haben, darunter Beleidigungen sowie körperliche und psychische Gewalt.

Respekt und Wertschätzung von Beschäftigten geht uns alle an! Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch!

Die Beschäftigten im öffentlichen und privatisierten Sektor erleben zunehmend Gewalt und Aggressivität. Während der Corona-Pandemie haben sich die Angriffe noch verstärkt. Der DGB macht dieses Problem und die betroffenen Berufsgruppen mit 800 Plakaten der DGB Kampagne „Vergiss nie, hier arbeitet ein Mensch“ vom 7. bis 21.12.2020 im Leipziger Stadtgebiet sichtbar.

Wenn Unterstellungen zur Wirklichkeit werden … oder: War die Silvesternacht in Connewitz auch eine Inszenierung?

Vorab und unmissverständlich: Kein noch so aus dem Ruder gelaufener Polizeieinsatz mit Eskalation von Gewalt oder Willkür rechtfertigt – weder im Vorhinein noch danach – körperliche Gewalt gegen Polizisten, Steinwürfe in Schaufensterscheiben, das mutwillige Sprengen von Brief- oder Verteilerkästen, Bedrohen von Personen in ihrem privaten Umfeld. Das alles sind Straftaten. Sie müssen verfolgt und geahndet werden.

Gastkommentar von Christian Wolff: Gewalt – geht gar nicht!

Eine 34-jährige Mitarbeiterin eines Immobilienunternehmens wird am Sonntagabend in ihrer Wohnung von zwei Tätern angegriffen und verletzt. Anschließend wird dieser Gewaltakt in einem Bekennerschreiben „politisch“ begründet: brennende Bagger auf Baustellen hätten nur „symbolischen Charakter“, deshalb müsse man jetzt körperliche Gewalt anwenden.

Burkhard Jung zu den gewalttätigen Überfällen am Wochenende in Connewitz

"Gewalt ist kein Mittel der politischen Auseinandersetzung. Daran darf es keinen Zweifel geben und das steht in einer Demokratie auch nicht zur Diskussion."

Projekttag „Sport gegen Drogen und Gewalt“ an der BBS Weißenfels

Der Mitteldeutsche Basketball Club hat die Berufsbildende Schule Burgendlandkreis in Weißenfels zur Präventionsveranstaltung „Sport gegen Drogen und Gewalt“ besucht. Referenten aus den Bereichen Journalismus, Sport, Justiz und die Basketball-Profis Tremmell Darden und Benedikt Turudic standen den Jugendlichen für Fragen zur Verfügung.

Gastkommentar von Christian Wolff: Ohne wenn und aber – Keine Gewalt

Frank Magnitz, Bremer Bundestagsabgeordneter der AfD, wurde am Montag von bis jetzt unbekannten Tätern zusammengeschlagen und am Kopf schwer verletzt. Ein brutaler Überfall, bei dem man zumindest versuchten Totschlag unterstellen muss. Für eine solch horrende Straftat gibt es keine Rechtfertigung, schon gar keine politische. Diese Form von Selbstjustiz ist genauso zu bekämpfen, wie alle Versuche, per Bürgerwehren das Gewaltmonopol des Staates auszuhöhlen.

Explosion vor AfD-Büro in Döbeln – drei Verdächtige festgenommen

In mehreren sächsischen Städten war es in den vergangenen Tagen zu Angriffen auf Büros der AfD gekommen, unter anderem mit Steinen und Farbe. In Döbeln folgte am Donnerstagabend, den 3. Januar, eine heftige Explosion. Dabei wurden mehrere Gebäude und Autos beschädigt. Die Polizei hat drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen.

Podiumsdiskussion: Politisch motivierte Gewalt – Extremismusformen in Deutschland

Die polizeiliche Statistik politisch motivierter Gewalt wies auf dem Höhepunkt der „Flüchtlingskrise“ einen steilen Anstieg bei nahezu allen Extremismusformen aus. Dies gilt für die fremdenfeindlich motivierte Hassgewalt, aber auch für die linke, oft „antifaschistisch“ motivierte Militanz. Der islamistische Terrorismus bleibt quantitativ hinter beiden Varianten zurück, ist mit ihnen aber thematisch (etwa als eine Nährquelle der Islamophobie und Muslimfeindlichkeit) verwoben.

Dreieinhalb Jahre später: Amtsgericht verhandelt Angriff auf Journalisten bei Legida-Großdemo

Kurz nachdem am Amtsgericht Leipzig die Prozesse gegen die mutmaßlichen Connewitz-Angreifer vom 11. Januar 2016 begonnen haben, steht nun eine weitere Verhandlung in einem prominenten Fall an. Am 21. Januar 2015 hatten Legida-Teilnehmer die anwesenden Journalisten angegriffen; einer von ihnen wurde dabei getreten und fiel zu Boden. Seine Ausrüstung ging kaputt. Den mutmaßlichen Täter hatten Antifa-Aktivisten vor zweieinhalb Jahren identifiziert.

Universität Leipzig: Hissen der Regenbogenfahne und Solidaritätsaktion

Am Freitag, 13. Juli 2018, lädt die Universität Leipzig anlässlich des Christopher Street Days (CSD) in Leipzig von 11 bis 12 Uhr zu einem „CSD-Warm-Up“ auf den Campus Augustusplatz ein. Aufgrund des jüngst bekannt gewordenen Übergriffs auf eine an der Universität Leipzig studierende Transgenderperson ist neben dem Hissen der Regenbogenfahne auch eine Solidaritätsaktion geplant.

Verfassungsschutzbericht für 2017: Zunehmende Gefahr durch „Reichsbürger“ und Islamisten

Leichte Entwarnung bei „Rechtsextremisten“ und „Linksextremisten“, mehr Gefahr durch „Reichsbürger“ und Islamisten – so lautet das Fazit im sächsischen Verfassungsschutzbericht für das Jahr 2017. Während die NPD offenbar weiter Mitglieder verliert, gewinnt die Neonazipartei „Der III. Weg“ an Einfluss in Sachsen. Im „linksextremen“ Spektrum liegt der Schwerpunkt laut Verfassungsschutz unverändert in Leipzig.

Kopfstoß auf dem Fußballplatz: Prozess am Amtsgericht verschoben

Immer wieder kommt es im Amateurfußball zu Angriffen auf Schiedsrichter durch Spieler oder Zuschauer. Ein besonders schwerer Vorfall ereignete sich im August 2017 in der Partie zwischen Turbine Leipzig und Eintracht Holzhausen. Ein Spieler des Gastvereins soll seinen Kopf nach einer Roten Karte gegen den Kopf des Schiedsrichters gestoßen haben. Der für Mittwoch, den 11. April, angesetzte Termin am Amtsgericht Leipzig fiel aus.

Mitglieder der „Gruppe Freital“ wegen versuchten Mordes verurteilt

Sie haben Geflüchtete und Politiker angegriffen und nach Überzeugung des Oberlandesgerichts Dresden dabei deren Tod in Kauf genommen: Die Mitglieder der rechtsterroristischen „Gruppe Freital“ wurden zu Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren verurteilt. Linke und Grüne erinnern daran, dass die Aktivitäten unterschätzt und relativiert wurden – und Freitals Oberbürgermeister findet erneut keine klaren Worte.

Netzwerk für Demokratische Kultur meldet erneute Angriffe auf Geflüchtete in Wurzen

Die Negativmeldungen aus Wurzen nehmen kein Ende: Nachdem es im Januar zu einer bundesweit beachteten Auseinandersetzung zwischen deutschen Einwohnern und Geflüchteten gekommen war, spricht das Netzwerk für Demokratische Kultur nun von erneuten Angriffen mit rassistischen Motiven. Dabei soll unter anderem eine Schwangere geschlagen worden sein.

Immer wieder Wurzen: Angriff auf Wohnung eines Geflüchteten

Die sächsische Kleinstadt Wurzen ist ein Schwerpunkt rassistischer Gewalt gegen Geflüchtete – obwohl viele Einwohner das leugnen. Nachdem sich im Juni bereits ein Mob geformt hatte, der von der Polizei noch gestoppt werden konnte, wurde nun eine Wohnung mit Pflastersteinen beworfen. Eine Person soll dabei verletzt worden sein.

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