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Klepsch (Linke) zum Kindertag: In Sachsen 100.000 Kinder in Armut, 18.000 wird Inklusion in Regelschulen verwehrt

Von Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag

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    Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni 2015 erklärt die Kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag Annekatrin Klepsch:"Der Kindertag ist alljährlich Anlass, an die Rechte der Kinder, die Rechte auf Bildung, auf Aufwachsen ohne Gewalt, auf Förderung eines gesunden Lebens, auf Beteiligung und auf Entwicklung eines angemessenen Lebensstandards, aber auch an deren leider selbst im reichen Deutschland noch immer nicht vollständige Umsetzung zu erinnern.

    Auch in Sachsen leben immer noch ca. 100.000 Kinder in Armut. Über 18.000 Kindern mit Behinderungen wird in Sachsen noch immer die Inklusion ins sächsische Regelschulsystem verweigert. Der Stellenwert frühkindlicher Bildung und Betreuung wird zwar heute allenthalben betont, an der angemessenen, auch finanziellen Anerkennung der in diesem Bereich tätigen Personen fehlt es noch immer, wie nicht zuletzt die aktuellen Streiks in sächsischen Kitas zeigen.

    Das härteste Schicksal dürften aber die Kinder haben, die mit ihren Familien oder allein vor Bürgerkrieg, Verfolgung, Hunger und Elend geflohen sind und auch in Sachsen nicht mit offenen Armen aufgenommen werden. Anstatt ihnen konzentriert alle verfügbare fachliche Hilfe angedeihen zu lassen, reden wir über Pläne, unbegleitete minderjährige Flüchtlinge künftig nach Quoten auf die Landkreise zu verteilen.

    All diese sollten wir Erwachsenen bei den für die Kinder hoffentlich unbeschwerten Festen am Kindertag nicht vergessen.

    Die Fraktion Die Linke im Sächsischen Landtag wird sich auch weiterhin gerade für die benachteiligten Kinder engagieren.“

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