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Grüne von extremer Gewalt in Leipzig entsetzt

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    Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen, Jürgen Kasek, zeigt sich aufgrund der gestrigen gewaltsamen Randale im Leipziger Stadtteil Connewitz entsetzt über das Ausmaß der Verrohung und Gewalt: "Das ist keine politische Auseinandersetzung, das ist rechter Terror! Dieser gezielte Angriff auf ein Stadtviertel, bei dem billigend Verletzungen und der Tod von Menschen in Kauf genommen wurde, indem mit Pyrotechnik Häuser in Brand geschossen und dutzende Geschäfte und Läden verwüstet wurden, ist schockierend."

    „Das dies am Jahrestag des menschenfeindlichen LEGIDA-Bündnisses passiert, verwundert nicht. Gestern standen bei LEGIDA die neonazistische Hooligan-Band „Kategorie C“ auf der Bühne während die im Rahmen der PEGIDA- und LEGIDA-Demonstrationen herbeigeeilten Hooligans einen ganzen Stadtteil verwüsteten. Das es daneben zu massiven Drohungen gegen PolitikerInnen und Aktivisten kommt und die NPD sowie DIE RECHTE heute die Zerstörungswut im Netz feiern, macht mich sprachlos.“

    „Jetzt muss der Rechtsstaat mit allen Mitteln und entschiedener Härte reagieren. Ich erwarte auch von den Fußballvereinen, zu deren Umfeld die Nazihooligans gehören sollen eine klare Stellungnahme“, so der Leipziger Rechtsanwalt.

    Über den friedlichen Protest gegen LEGIDA und PEGIDA am gestrigen Abend zeigte sich Kasek erfreut: „Leipzig hat gestern jedoch gezeigt, dass die Bürgerinnen und Bürger mit Gewalt und Hass nichts zu tun haben wollen. Tausende Menschen standen friedlich im strömenden Regen in der Lichterkette für Toleranz und Weltoffenheit zusammen. Sie haben ein Licht der Menschlichkeit gesendet und gezeigt, dass für Rassisten und Menschenfeinde in Leipzig kein Platz ist.“

    „Ich danke allen Menschen, die gestern friedlich in Leipzig für unsere Demokratie und ihre freiheitlichen Werte demonstriert haben. Wir müssen unsere Demokratie immer wieder aktiv verteidigen und unsere freiheitliche Gesellschaft mit Leben füllen.“

    „Mit der gestrigen Ankündigung dass LEGIDA nur noch einmal im Monat aufmarschieren will, scheint das Ende der Bewegung endgültig erreicht zu sein. Diese Bewegung hat sich zunehmend radikalisiert und immer offener zu Gewalt aufgerufen und mit Gewalt sympathisiert. Dass Tatjana Festerling gestern dazu aufrief, Pressevertreter und Politiker aus dem Land zu prügeln, haben die Hooligans in Connewitz gestern versucht umzusetzen. Abermals ist deutlich geworden, dass die GIDA-Bewegung keine besorgten Bürger repräsentiert, sondern dass es sich bei der Mehrheit schlicht und ergreifend um Feinde unserer Demokratie handelt.“

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